Sicher­stel­lung eines Kin­der­rei­se­pas­ses nach Vaterschaftsanfechtung

Ein deut­scher Kin­der­rei­se­pass kann sicher­ge­stellt und nach­fol­gend auch ein­ge­zo­gen wer­den, wenn die allein sta­tus­be­grün­den­de Aner­ken­nung der Vater­schaft des Kin­des durch einen deut­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen von der zustän­di­gen Behör­de nach § 1600 Abs. 1 Nr. 5, Abs. 3 BGB wirk­sam ange­foch­ten wor­den ist. Da nach § 1 Abs. 4 Satz 1 PassG nur Deut­schen ein Pass aus­ge­stellt werden

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Ein­bür­ge­rung und Aus­bür­ge­rung in Bay­ern und Europa

Die Rück­nah­me einer durch Täu­schung erschli­che­nen Ein­bür­ge­rung kann nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on zur Staa­ten­lo­sig­keit und damit zum Ver­lust der Uni­ons­bür­ger­schaft füh­ren, vor­aus­ge­setzt, dass sie den Grund­satz der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit wahrt. Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on hat damit heu­te bestä­tigt, dass ein Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on in

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