Staats­an­lei­hen­auf­käu­fe der Euro­päi­schen Zen­tral­bank

Das Pro­gramm PSPP der Euro­päi­schen Zen­tral­bank zum Ankauf von Staats­an­lei­hen an den Sekun­där­märk­ten ver­stößt nicht gegen das Uni­ons­recht. Es geht, wie jetzt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ent­schie­den hat, nicht über das Man­dat der EZB hin­aus und ver­stößt nicht gegen das Ver­bot der mone­tä­ren Finan­zie­rung. Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) und

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Grie­chi­sche Staats­an­lei­hen – deut­sche Gerich­te

Kla­gen auf Zah­lung aus (ein­ge­zo­ge­nen) grie­chi­schen Staats­an­lei­hen sind in Deutsch­land unzu­läs­sig. Ihnen steht der Grund­satz der Staa­ten­im­mu­ni­tät ent­ge­gen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Streit­fall mach­te der Anle­ger gegen die Hel­le­ni­sche Repu­blik Zah­lungs­an­sprü­che aus von die­ser emit­tier­ten Staats­an­lei­hen gel­tend, die im März 2012 ein­ge­zo­gen und durch neue Anlei­hen mit einem

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Grie­chi­sche Staats­an­lei­hen – und die deut­sche Rechts­schutz­ver­si­che­rung

Eine Kla­ge auf Rück­zah­lung grie­chi­scher Staats­an­lei­hen, die von der Hel­le­ni­schen Repu­blik wegen des Zwangs­um­tau­sches der Anlei­hen durch den Greek Bond­hol­der Act ver­wei­gert wird, ist vom Deckungs­schutz in der Recht­schutz­ver­si­che­rung nicht durch eine Klau­sel aus­ge­schlos­sen, nach der Rechts­schutz nicht für die Wahr­neh­mung recht­li­cher Inter­es­sen in Ent­eig­nungs, Plan­fest­stel­lungs, Flur­be­­rei­­ni­gungs- sowie im Bau­ge­setz­buch

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Staats­an­lei­hen – und kei­ne Anle­ger­kla­gen gegen Grie­chen­land

Im Zusam­men­hang mit der Umschul­dung im Jahr 2012 ste­hen­de Anle­ger­kla­gen aus grie­chi­schen Staats­an­lei­hen gegen die Hel­le­ni­sche Repu­blik sind nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Köln in Deutsch­land unzu­läs­sig. Einer in Deutsch­land wegen des Aus­falls grie­chi­scher Staats­an­lei­hen erho­be­nen Anle­ger­kla­ge, die sich auf die Rechts­wid­rig­keit des grie­chi­schen Geset­zes 4050/​2012 vom 23.02.2012 und der damit

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Grie­chi­sche Staats­an­lei­hen – und deut­sche Gerichts­bar­keit

Eine Kla­ge vor dem Land­ge­richt Osna­brück gegen Grie­chen­land auf Zah­lung aus Staats­an­lei­hen ist nicht zuläs­sig, da es für die Berech­ti­gung zur Beur­tei­lung der Begründ­etheit sol­cher Ansprü­che an einer inter­na­tio­na­len und ört­li­chen Zustän­dig­keit des von den Klä­gern ange­ru­fe­nen Land­ge­richts Osna­brück fehlt. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Grie­chi­sche Staats­an­lei­hen – und der Grund­satz der Staa­ten­im­mu­ni­tät

Mit dem Grund­satz der Staa­ten­im­mu­ni­tät bei einer Umschul­dung von Staats­an­lei­hen auf­grund des Erlas­ses eines die Umschul­dung ermög­li­chen­den Geset­zes und der All­ge­mein­ver­bind­li­cherklä­rung einer ent­spre­chen­den Mehr­heits­ent­schei­dung der Gläu­bi­ger hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Im kon­kre­ten Fall, in dem es um eine Scha­dens­er­satz­kla­ge von drei Anlei­he­gläu­bi­gern gegen Grie­chen­land wegen der Umschul­dung

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Umschul­dung grie­chi­scher Staats­an­lei­hen – und die Zustän­dig­keit deut­scher Gerich­te

Kla­gen von Gläu­bi­gern grie­chi­scher Staats­an­lei­hen gegen die Hel­le­ni­sche Repu­blik wegen der im Jahr 2012 erfolg­ten Umschul­dung sind in Deutsch­land unzu­läs­sig. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall mach­ten die Anle­ger gegen die Repu­blik Grie­chen­land Scha­dens­er­satz­an­sprü­che im Zusam­men­hang mit der Ent­nah­me grie­chi­scher Schuld­ver­schrei­bun­gen aus ihren Wert­pa­pier­de­pots gel­tend. Die Anle­ger erwar­ben in

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Die getausch­te Argen­ti­ni­en­an­lei­he – und die Ein­kom­men­steu­er

Ist bei der Emis­si­on von gegen Argen­­ti­­ni­en-Anlei­hen ein­ge­tausch­ten "Par-Schul­d­­ver­­­schrei­bun­­gen" die Höhe der Kapi­tal­erträ­ge auch von der unge­wis­sen Ent­wick­lung des Brut­to­in­lands­pro­dukts der Repu­blik Argen­ti­ni­en abhän­gig, haben die Schuld­ver­schrei­bun­gen kei­ne von vorn­her­ein bezif­fer­ba­re Emis­si­ons­ren­di­te i.S. des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Satz 2 EStG. Eine Besteue­rung des Über­schus­ses aus der Ver­äu­ße­rung von gegen

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All­ge­mei­ne Regeln des Völ­kers­rechts – the­re will be no Staats­bank­rott…

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ist eine Regel des Völ­ker­rechts dann all­ge­mein im Sin­ne des Art. 25 GG, wenn sie von der über­wie­gen­den Mehr­heit der Staa­ten aner­kannt wird . Die All­ge­mein­heit der Regel bezieht sich auf deren Gel­tung, nicht auf den Inhalt, wobei eine Aner­ken­nung durch alle Staa­ten nicht erfor­der­lich

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Argen­ti­ni­sche Staats­an­lei­hen – und die Ver­wei­ge­rung ihrer Bezah­lung

Ein Staat kann die Erfül­lung pri­vat­recht­li­cher Zah­lungs­an­sprü­che aus von ihm bege­be­nen Schuld­ver­schrei­bun­gen gegen­über Pri­vat­per­so­nen weder unter Beru­fung auf den wegen Zah­lungs­un­fä­hig­keit erklär­ten Staats­not­stand noch wegen einer mit der Mehr­heit der Gläu­bi­ger frei­wil­lig zustan­de gekom­me­nen Umschul­dung ver­wei­gern. Dem Staat steht kein auf dem Völ­ker­recht beru­hen­des Leis­tungs­ver­wei­ge­rungs­recht zu. Es ist kei­ne all­ge­mei­ne

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Argen­ti­ni­sche Staats­an­lei­hen

Der Bun­des­ge­richts­hof hat erneut die Zah­lungs­ver­pflich­tung der Repu­blik Argen­ti­ni­en gegen­über pri­va­ten Gläu­bi­gern aus den von ihr bege­be­nen Staats­an­lei­hen bejaht. Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich in zwei wei­te­ren Ver­fah­ren damit beschäf­tigt, ob die Repu­blik Argen­ti­ni­en die Erfül­lung von Zah­lungs­an­sprü­chen pri­va­ter Gläu­bi­ger aus von ihr bege­be­nen Inha­ber­schuld­ver­schrei­bun­gen unter Beru­fung auf den von ihr

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Grie­chi­sche Umschul­dungs­maß­nah­men und deut­sche Gerichts­bar­keit

Es ist deut­schen Gerich­ten ver­wehrt, über die Recht­mä­ßig­keit der Umschul­dungs­maß­nah­me der Repu­blik Grie­chen­land zu befin­den. Es braucht vor­lie­gend – für den Fall der Rück­zah­lungs­kla­ge für grie­chi­sche Staats­an­lei­hen – weder ent­schie­den zu wer­den, ob die EuGV­VO auf die streit­ge­gen­ständ­li­che Fall­kon­stel­la­ti­on über­haupt anwend­bar ist, ob es sich also um eine zivil- oder

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