Kirchengerichtliche Kostenerstattungsansprüche - und ihre staatliche Durchsetzung

Kir­chen­ge­richt­li­che Kos­ten­er­stat­tungs­an­sprü­che – und ihre staat­li­che Durch­set­zung

Kos­ten­er­stat­tungs­an­sprü­che aus einem Ver­fah­ren vor den Kir­chen­ge­rich­ten kön­nen grund­sätz­lich vor den staat­li­chen Gerich­ten ein­ge­klagt wer­den. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall bean­trag­te ein evan­ge­li­scher Pfar­rer vor dem kirch­li­chen Ver­wal­tungs­ge­richt der Evan­ge­li­schen Kir­che im Rhein­land gegen die eine evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de, den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung. Das kirch­li­che Ver­wal­tungs­ge­richt lehn­te den

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Religionsgemeinschaften - und ihr Status aus öffentlich-rechtliche Körperschaft

Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten – und ihr Sta­tus aus öffent­lich-recht­li­che Kör­per­schaft

Die Ver­lei­hung des Kör­per­schafts­sta­tus an Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten unmit­tel­bar durch ein Lan­des­ge­setz ver­stößt gegen den Grund­satz der Gewal­ten­tei­lung. Die Prü­fung der Vor­aus­set­zun­gen des Anspruchs auf Ver­lei­hung des Sta­tus einer Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts aus Art. 4 Abs. 1 und 2, Art. 140 GG in Ver­bin­dung mit Art. 137 Abs. 5 Satz 2 WRV obliegt den

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Ist das krank? Kein Kopftuch im evangelisches Krankenhaus

Ist das krank? Kein Kopf­tuch im evan­ge­li­sches Kran­ken­haus

Eine Kran­ken­schwes­ter in einem evan­ge­li­schen Kran­ken­haus darf kein Kopf­tuch tra­gen. Das Kopf­tuch ist – nach dem Ver­ständ­nis des Bun­des­ar­beits­ge­richts – ein Sym­bol der Zuge­hö­rig­keit zum isla­mi­schen Glau­ben. Sein Tra­gen ist daher die Kund­ga­be einer abwei­chen­den Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit und damit regel­mä­ßig mit der arbeits­ver­trag­li­chen Ver­pflich­tung einer in einer Ein­rich­tung der Evan­ge­li­schen Kir­che

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Schwerbehindertenvertretung bei einem kirchlichen Arbeitgeber - und der Rechtsweg zu den staatlichen Gerichten

Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung bei einem kirch­li­chen Arbeit­ge­ber – und der Rechts­weg zu den staat­li­chen Gerich­ten

Par­al­le­le Zustän­dig­kei­ten der kirch­li­chen und der staat­li­chen Gerichts­bar­keit kön­nen sich erge­ben, wenn die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung ein Rechts­schutz­ziel sowohl auf eine kirch­li­che als auch auf eine staat­li­che Rechts­grund­la­ge stützt. Bei die­ser Ent­schei­dung hat­te das Bun­des­ar­beits­ge­richt die recht­li­che Exis­tenz der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung für die Rechts­­mit­­tel- und Antrags­be­fug­nis als qua­li­fi­zier­te Sach­ent­schei­dungs­vor­aus­set­zung zu unter­stel­len. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt

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Der entlassene Kirchenbeamte - und der Zugang zu den staatlichen Gerichten

Der ent­las­se­ne Kir­chen­be­am­te – und der Zugang zu den staat­li­chen Gerich­ten

Der ver­fas­sungs­recht­lich gewähr­leis­te­te Jus­tiz­ge­wäh­rungs­an­spruch gibt Geist­li­chen und Beam­ten einer Reli­gi­ons­ge­sell­schaft das Recht zur Anru­fung der staat­li­chen Gerich­te, um dienst­recht­li­che Maß­nah­men die­ser Reli­gi­ons­ge­sell­schaft ihnen gegen­über auf ihre Ver­ein­bar­keit mit staat­li­chem Recht hin über­prü­fen zu las­sen. Damit gibt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt sei­ne bis­he­ri­ge ent­ge­gen­ste­hen­de Recht­spre­chung auf. Dem ver­fas­sungs­recht­lich garan­tier­ten Selbst­be­stim­mungs­recht der Reli­gi­ons­ge­sell­schaf­ten (Art.

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Streit um den Landeszuschuss für die Jüdische Gemeinschaft in Sachsen-Anhalt

Streit um den Lan­des­zu­schuss für die Jüdi­sche Gemein­schaft in Sach­sen-Anhalt

Das­Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Sach­­sen-Anhalt in Mag­de­burg muss erneut über Anteil der Syn­ago­gen­ge­mein­de zu Hal­le an dem Lan­des­zu­schuss für die Jüdi­sche Gemein­schaft in Sach­­sen-Anhalt ent­schei­den Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat drei Urtei­le des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts in Mag­de­burg auf­ge­ho­ben, durch die das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt den beklag­ten Lan­des­ver­band jüdi­scher Gemein­den in Sach­­sen-Anhalt ver­pflich­tet hat­te, über den Anspruch

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