Das mit dem Fracht­füh­rer ver­ein­bar­te Zeitintervall

Ist mit dem Fracht­füh­rer die Bereit­stel­lung des Beför­de­rungs­mit­tels zur Ver­la­dung zu einer bestimm­ten Uhr­zeit ver­ein­bart, kann er davon aus­ge­hen, dass das Gut zu die­sem Zeit­punkt zur Ver­la­dung an die Lade­stel­le ver­bracht ist und der Absen­der sich lade­be­reit hält. Ent­spre­chen­des gilt bei der Ver­ein­ba­rung eines Zeit­in­ter­valls für die Über­nah­me des Frachtguts.

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Stand­zei­ten des Frachtführers

Die Bestim­mung in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen, dass „Stand­zei­ten (des Fracht­füh­rers) nicht extra ver­gü­tet wer­den“, unter­liegt der rich­ter­li­chen Inhalts­kon­trol­le nach § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB. Die von § 412 Abs. 3 HGB abwei­chen­de Klau­sel benach­tei­ligt einen Fracht­füh­rer im Sin­ne von § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB unan­ge­mes­sen. Dem Fracht­füh­rer steht ein

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