Form­wech­sel in eine Socie­tas Euro­paea (SE) – und das Sta­tus­ver­fah­ren

Wenn vor der Ein­tra­gung einer durch form­wech­seln­de Umwand­lung gegrün­de­ten, dua­lis­tisch auf­ge­bau­ten Euro­päi­schen Gesell­schaft (SE) in das Han­dels­re­gis­ter ein Sta­tus­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet wor­den ist, rich­tet sich die in die­sem Ver­fah­ren fest­zu­le­gen­de Zusam­men­set­zung des Auf­sichts­or­gans der SE bei Anwend­bar­keit der Auf­fang­re­ge­lung über die Mit­be­stim­mung kraft Geset­zes (§§ 34 ff. SEBG) danach, wie der

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Das akti­en­recht­li­che Sta­tus­ver­fah­ren – und die Beschwer­de­be­rech­ti­gung der Gesell­schaft

Ob und unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen in einem Sta­tus­ver­fah­ren nach § 98 f. AktG die betrof­fe­ne Akti­en­ge­sell­schaft beschwer­de­be­fugt ist, ist dem Gesetz nicht ein­deu­tig zu ent­neh­men und in Recht­spre­chung und Lite­ra­tur umstrit­ten. Einer­seits wird die Gesell­schaft in der Auf­zäh­lung der Antrags­be­rech­tig­ten (§ 98 Abs. 2 AktG), die nach § 99 Abs. 4 Satz

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Akti­en­recht­li­che Sta­tus­ver­fah­ren – und die erfolg­te Ver­schmel­zung

Ein Sta­tus­ver­fah­ren ist mit der Ver­schmel­zung der betrof­fe­nen Gesell­schaft auf eine ande­re Gesell­schaft erle­digt. Eine bereits ein­ge­leg­te Rechts­be­schwer­de wird damit unzu­läs­sig, wenn nicht aus­nahms­wei­se ein berech­tig­tes Inter­es­se an der Fest­stel­lung besteht, dass die ange­foch­te­ne Ent­schei­dung den Rechts­be­schwer­de­füh­rer in sei­nen Rech­ten ver­letzt hat. Infol­ge der Ver­schmel­zung der Rechts­vor­gän­ge­rin der Antrags­geg­ne­rin auf

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Der Steu­er­be­ra­ter im sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Sta­tus­fest­stel­lungs­ver­fah­ren

Steu­er­be­ra­ter dür­fen in Anfra­ge­ver­fah­ren zur Klä­rung des sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Sta­tus eines Erwerbs­tä­ti­gen nicht gegen­über der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund als Ver­fah­rens­be­voll­mäch­tig­te auf­tre­ten. Eine der­ar­ti­ge Tätig­keit eines Steu­er­be­ra­ters ist als Rechts­dienst­leis­tun­gim Sin­ne des § 2 RDG ein­zu­stu­fen und stellt auch kei­ne zuläs­si­ge Neben­leis­tun­gim Sin­ne des § 5 RDG dar. Eine Ver­tre­tungs­be­fug­nis kann zudem nicht aus

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Kei­ne Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht wäh­rend des Sta­tus­ver­fah­rens

Nach § 7a Abs 1 Satz 1 SGB IV kön­nen die Auf­trag­ge­ber und Auf­trag­neh­mer (nicht jedoch ande­re Ver­si­che­rungs­trä­ger schrift­lich eine Ent­schei­dung bean­tra­gen, ob eine sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung vor­liegt, es sei denn, die Ein­zugs­stel­le oder ein ande­rer Ver­si­che­rungs­trä­ger hat­te im Zeit­punkt der Antrag­stel­lung bereits ein Ver­fah­ren zur Fest­stel­lung einer Beschäf­ti­gung ein­ge­lei­tet. Für eine sol­che

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Kei­ne Steu­er­be­ra­ter im Sta­tus­ver­fah­ren

Steu­er­be­ra­ter sind in Sta­tus­ver­fah­ren gegen die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund nicht ver­tre­tungs­be­rech­tigt, ent­schied jetzt das Sozi­al­ge­richt Aachen. Vor dem Sozi­al­ge­richt Aachen hat­te eine Steu­er­be­ra­te­rin aus der Städ­te­re­gi­on Aachen geklagt, die einen GmbH-Gesel­l­­schaf­­ter in einem Ver­fah­ren zur Fest­stel­lung sei­nes sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Sta­tus ver­tre­ten hat­te und von der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund als nicht ver­tre­tungs­be­rech­tigt

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Streit­wert eines GmbH-Geschäfts­füh­rer-Sta­tus­ver­fah­rens

In einem Sta­tus­klä­rungs­ver­fah­ren (§ 7a SGB IV), ob der Geschäfts­füh­rer und Gesell­schaf­ter einer GmbH sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig beschäf­tigt ist oder aber wegen sei­ner gleich­zei­ti­gen Betei­li­gung als Gesell­schaf­ter nicht, rich­ten sich die Gebüh­ren nach dem Streit­wert. In der sozi­al­ge­richt­li­chen Recht­spre­chung war bis­her aller­dings die Fra­ge nicht ein­heit­lich beant­wor­tet wor­den, wie die­ser Streit­wert zu

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