Alters­dis­kri­mi­nie­rung in der Stel­len­an­zei­ge – und die Ent­schä­di­gungs­kla­ge

Ver­stößt eine Stel­len­aus­schrei­bung aus meh­re­ren Grün­den und ganz offen­sicht­lich gegen das Ver­bot der Alters­dis­kri­mi­nie­rung, sind die Anfor­de­run­gen an den Vor­trag des Arbeit­ge­bers dazu, dass das Alter des/​der Bewer­ber­s/-in bei der Beset­zungs­ent­schei­dung über­haupt kei­ne Rol­le gespielt habe und nicht ein­mal mit-ursäch­­lich für die Absa­ge gewe­sen sei, gegen­über den an sich schon

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Alters­dis­kri­mi­nie­rung in der Stel­len­an­zei­ge – und ein "jun­ges hoch­mo­ti­vier­tes Team"

Die For­mu­lie­rung in einer Stel­len­an­zei­ge, wonach ein Unter­neh­men ein "jun­ges hoch­mo­ti­vier­tes Team" vor­zu­wei­sen habe und die Auf­for­de­rung, sich zu bewer­ben, wenn der oder die Bewerber/​in "Teil eines jun­gen, hoch­mo­ti­vier­ten Teams" wer­den wol­le, ist nicht ein­deu­tig. "Jung" kann sich in die­sem Zusam­men­hang auf den Zeit­punkt der Zusam­men­set­zung des Teams genau­so wie

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Sprach­an­for­de­run­gen in der Stel­len­an­zei­ge

Die For­de­rung nach sehr guten Eng­­lisch- und Deutsch­kennt­nis­sen als Vor­aus­set­zung für die Ein­stel­lung eines Soft­ware­ent­wick­lers oder einer Soft­ware­ent­wick­le­rin in einem inter­na­tio­nal agie­ren­den Unter­neh­men ist im Sin­ne von § 3 Abs. 2 AGG sach­lich gerecht­fer­tigt. Ein Ent­schä­di­gungs­an­spruch nach § 15 Abs. 2 AGG setzt einen Ver­stoß gegen das Benach­tei­li­gungs­ver­bot nach § 7 Abs. 1 AGG vor­aus.

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Die Ent­schä­di­gung wegen Alters­dis­kri­mi­nie­rung als Ein­nah­me­quel­le

Wer sich auf eine alters­dis­kri­mi­nie­ren­de Stel­len­an­zei­ge bewirbt, aber nicht ernst­haft an der Stel­le inter­es­siert ist, der ver­hält sich durch ein Ent­schä­di­gungs­ver­lan­gen nach § 15 Abs. 2 AGG bei Ableh­nung sei­ner Bewer­bung rechts­miss­bräuch­lich. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge auf Ent­schä­di­gung wegen Alters­dis­kri­mi­nie­rung abge­wie­sen.

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Alters­be­ding­te Dis­kri­mi­nie­rung eines Stel­len­be­wer­bers

Sucht ein öffent­li­cher Arbeit­ge­ber in einer an „Berufs­an­fän­ger“ gerich­te­ten Stel­len­an­zei­ge für ein Trai­nee­pro­gramm „Hochschulabsolventen/​Young Pro­fes­sio­nells“ und lehnt er einen 36jährigen Bewer­ber mit Berufs­er­fah­rung bei einer Recht­schutz­ver­si­che­rung und als Rechts­an­walt ab, so ist dies ein Indiz für eine Benach­tei­li­gung die­ses Bewer­bers wegen sei­nes Alters. Der Arbeit­ge­ber trägt dann die Beweis­last dafür,

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