Wissenschaftliche Mitarbeiter bei einer Landtagsfraktion - und der schwerbehinderte Stellenbewerber

Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ter bei einer Land­tags­frak­ti­on – und der schwer­be­hin­der­te Stel­len­be­wer­ber

Die Frak­tio­nen des baye­ri­schen Land­tags sind kei­ne öffent­li­chen Arbeit­ge­ber iSv. § 71 Abs. 3 SGB IX in der bis zum 31. Dezem­ber 2017 gel­ten­den Fas­sung (aF). In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Streit­fall ver­lang­te ein abge­lehn­ter Stel­len­be­wer­ber von einer Frak­ti­on des Baye­ri­schen Land­tags die Zah­lung einer Ent­schä­di­gung wegen eines Ver­sto­ßes gegen

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Kirchliche Arbeitsverhältnisse - und die konfessionslose Stellenbewerberin

Kirch­li­che Arbeits­ver­hält­nis­se – und die kon­fes­si­ons­lo­se Stel­len­be­wer­be­rin

Das Erfor­der­nis, dass Bewer­ber um eine bei der Kir­che zu beset­zen­de Stel­le einer bestimm­ten Reli­gi­on ange­hö­ren, muss Gegen­stand einer wirk­sa­men gericht­li­chen Kon­trol­le sein kön­nen. Die­ses Erfor­der­nis muss not­wen­dig und ange­sichts des Ethos der Kir­che auf­grund der Art der in Rede ste­hen­den beruf­li­chen Tätig­keit oder der Umstän­de ihrer Aus­übung objek­tiv gebo­ten

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Altersdiskriminierung in der Stellenanzeige - und die Entschädigungsklage

Alters­dis­kri­mi­nie­rung in der Stel­len­an­zei­ge – und die Ent­schä­di­gungs­kla­ge

Ver­stößt eine Stel­len­aus­schrei­bung aus meh­re­ren Grün­den und ganz offen­sicht­lich gegen das Ver­bot der Alters­dis­kri­mi­nie­rung, sind die Anfor­de­run­gen an den Vor­trag des Arbeit­ge­bers dazu, dass das Alter des/​der Bewer­ber­s/-in bei der Beset­zungs­ent­schei­dung über­haupt kei­ne Rol­le gespielt habe und nicht ein­mal mit-ursäch­­lich für die Absa­ge gewe­sen sei, gegen­über den an sich schon

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Diskriminierungsschutz bei Scheinbewerbung?

Dis­kri­mi­nie­rungs­schutz bei Schein­be­wer­bung?

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on eine Fra­ge zur Aus­le­gung der Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­richt­li­nie zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt: Ist das Uni­ons­recht dahin­ge­hend aus­zu­le­gen, dass auch der­je­ni­ge "Zugang zur Beschäf­ti­gung oder zur abhän­gi­gen Erwerbs­tä­tig­keit" sucht, aus des­sen Bewer­bung her­vor­geht, dass nicht eine Ein­stel­lung und Beschäf­ti­gung, son­dern nur der Sta­tus als Bewer­ber erreicht

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Der abgelehnte Stellenbewerber - Altersdiskriminierung oder objektiv ungeeignet?

Der abge­lehn­te Stel­len­be­wer­ber – Alters­dis­kri­mi­nie­rung oder objek­tiv unge­eig­net?

Ein abge­lehn­ter Bewer­ber befin­det sich mit dem nicht abge­lehn­ten Bewer­ber nur dann in einer ver­gleich­ba­ren Situa­ti­on im Sin­ne des § 3 Abs. 1 AGG, wenn er für die aus­ge­schrie­be­ne Stel­le objek­tiv geeig­net ist. Die objek­ti­ve Eig­nung ist nicht immer schon dann gege­ben, wenn der Bewer­ber die ein­schlä­gi­ge Berufs­aus­bil­dung abge­schlos­sen hat. Es kommt

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Abschreckende Einladung eines schwerbehinderten Bewerbers zu einem Vorstellungsgespräch

Abschre­cken­de Ein­la­dung eines schwer­be­hin­der­ten Bewer­bers zu einem Vor­stel­lungs­ge­spräch

Gemäß § 82 Satz 2 und 3 SGB IX hat der öffent­li­che Arbeit­ge­ber schwer­be­hin­der­te Bewer­ber zu einem Vor­stel­lungs­ge­spräch ein­zu­la­den, es sei denn, die fach­li­che Eig­nung fehlt offen­sicht­lich. Ein öffent­li­cher Arbeit­ge­ber macht den gesetz­lich inten­dier­ten Chan­cen­vor­teil des schwer­be­hin­der­ten Bewer­bers zunich­te, wenn er die­sem zwar die Ein­la­dung zu einem Vor­stel­lungs­ge­spräch in Aus­sicht stellt,

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