Flie­gen­des Per­so­nal der Bun­des­po­li­zei – und die Erschwer­nis­zu­la­ge

Stel­len­zu­la­gen nach § 42 Abs. 1 BBesG und Erschwer­nis­zu­la­gen nach einer auf­grund von § 47 Abs. 1 BBesG erlas­se­nen Rechts­ver­ord­nung haben unter­schied­li­che Ziel­rich­tun­gen. Dau­er­er­schwer­nis­se gleich­blei­ben­der Art sind kei­ne Erschwer­nis­se i.S.v. § 47 Abs. 1 BBesG; sie kön­nen durch eine Stel­len­zu­la­ge i.S.v. § 42 BBesG abge­gol­ten wer­den. § 23f EZulV ist auf den Bereich

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Zula­ge für die Wahr­neh­mung eines höher­wer­ti­gen Amtes – auch bei „Topf­wirt­schaft“

Die "haus­halts­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen" für eine Beför­de­rung – die für eine bei län­ge­rer Wahr­neh­mung der Auf­ga­ben eines höher­wer­ti­gen Amtes u.U. zu zah­len­de Zula­ge nach § 46 Abs. 1 Bun­des­be­sol­dungs­ge­setz (BBesG) vor­lie­gen müs­sen – sind dann gege­ben, wenn eine ent­spre­chen­de freie Plan­stel­le vor­han­den ist und der Beset­zung der Plan­stel­le kei­ne haus­halts­recht­li­chen Hin­der­nis­se ent­ge­gen­ste­hen.

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Kei­ne Zula­ge ber der Ver­hin­de­rungs­ver­tre­tung

§ 46 Abs. 1 BBesG sieht die Zah­lung einer Zula­ge in den Fäl­len nur der sog. Vakanz­ver­tre­tung, nicht auch der sog. Ver­hin­de­rungs­ver­tre­tung vor . Die Auf­ga­ben eines höher­wer­ti­gen Amtes wer­den auch dann vor­über­ge­hend ver­tre­tungs­wei­se im Sin­ne von § 46 Abs. 1 BBesG wahr­ge­nom­men, wenn sie dem Beam­ten für einen Zeit­raum über­tra­gen wer­den,

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Amts­zu­la­ge für eine bereits besetz­te Stel­le

Wird einer besetz­ten Stel­le eine Amts­zu­la­ge zuge­ord­net und soll die­se ver­ge­ben wer­den, so hat das Aus­wahl­ver­fah­ren dem beam­ten­recht­li­chen Leis­tungs­prin­zip des Art. 33 Abs. 2 GG zu genü­gen. Aus § 47 Abs. 1 Hmb­BesG ergibt sich nicht, dass die Amts­zu­la­gen für her­aus­ge­ho­be­ne Funk­tio­nen und die ent­spre­chen­den Dienst­pos­ten anein­an­der „gebun­den“ sind. Stel­len­zu­la­gen wer­den gemäß

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Wider­ruf einer in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen gere­gel­ten Zula­ge

Der Wider­ruf einer in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen ver­spro­che­nen Leis­tung des Arbeit­ge­bers darf nicht grund­los erfol­gen. Seit dem 1. Janu­ar 2002 müs­sen die Wider­rufs­grün­de in der Ver­trags­klau­sel ange­ge­ben wer­den. Fehlt die­se Anga­be, ist die Klau­sel nach § 308 Nr. 4, § 307 BGB unwirk­sam. Die hier­durch ent­stan­de­ne Ver­trags­lü­cke kann in vor dem

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ERA-Leis­tungs­zu­la­ge

Die in § 10 Nr 10 Abs 6 ERA (Ent­gelt­rah­men­ab­kom­men in der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­lens vom 18. Dezem­ber 2003) gere­gel­te Siche­rung des Euro­be­trags der Leis­tungs­zu­la­ge fin­det bereits bei der ers­ten Beur­tei­lung nach Ein­füh­rung des Ent­gelt­rah­men­ab­kom­mens Anwen­dung. Nach § 10 Nr. 1 ERA erhal­ten Beschäf­tig­te im Zei­t­ent­gelt neben dem sich aus dem

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Per­sön­li­che Zula­gen bei der Bun­des­wehr

Hat ein Arbeit­neh­mer, des­sen Arbeits­ver­hält­nis unter den Gel­tungs­be­reich des Tarif­ver­trags über sozi­al­ver­träg­li­che Begleit­maß­nah­men im Zusam­men­hang mit der Umge­stal­tung der Bun­des­wehr vom 18. Juli 2001 (TVUmBw) fällt, nach Gewäh­rung einer per­sön­li­chen Zula­ge im Sin­ne des § 6 TVUmBw eine Ver­ein­ba­rung über eine befris­te­te Her­ab­set­zung sei­ner regel­mä­ßi­gen wöchent­li­chen Arbeits­zeit geschlos­sen, so erhöht sich

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Kei­ne all­ge­mei­ne Stel­len­zu­la­ge für den Amts­an­walt

Einem Amts­an­walt (Besol­dungs­grup­pe A 12 BBe­sO) steht die all­ge­mei­ne Stel­len­zu­la­ge nach Vor­be­mer­kung Nr. 27 Abs. 1 b der Anla­ge I zum BBesG Besol­dungs­ord­nun­gen A und B nicht zu. Denn der Wort­laut der Vor­be­mer­kung Nr. 27 Abs. 1 b der Anla­ge I zum BBesG Bun­des­be­sol­dungs­ord­nun­gen A und B stellt für die Zula­gen­be­rech­ti­gung nicht auf die Lauf­bahn­grup­pen­zu­ge­hö­rig­keit oder die Befä­hi­gungs­vor­aus­set­zung für

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