Gebäu­de­sa­nie­rung als außer­ge­wöhn­li­che Belastung

Nach § 33 Abs. 1 EStG wird die Ein­kom­men­steu­er auf Antrag ermä­ßigt, wenn einem Steu­er­pflich­ti­gen zwangs­läu­fig grö­ße­re Auf­wen­dun­gen als der über­wie­gen­den Mehr­zahl der Steu­er­pflich­ti­gen glei­cher Ein­kom­mens­ver­hält­nis­se, glei­cher Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se und glei­chen Fami­li­en­stands (außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung) erwach­sen. Auf­wen­dun­gen für die Sanie­rung eines selbst genutz­ten Wohn­ge­bäu­des kön­nen als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung abzugs­fä­hig sein. Dies gilt allerdings

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Abschir­mung von Elek­tro­smog als außer­ge­wöhn­li­che Belastung

Die Kos­ten für die Abschir­mung einer Eigen­tums­woh­nung vor Hoch­fre­quen­zim­mis­sio­nen kön­nen als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen bei der Ein­kom­men­steu­er abge­zo­gen wer­den. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Köln ent­schie­de­nen Rechts­streit mach­te die Klä­ge­rin bei ihrer Steu­er­erklä­rung Auf­wen­dun­gen in Höhe von 17.075 € für die Anbrin­gung einer Hoch­fre­quenz­ab­schir­mung zum Schutz ihrer Eigen­tums­woh­nung vor Radio‑, Fern­­seh- und

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Foto­vol­ta­ik statt Asbestdach

Der Aus­tausch eines alten Asbest­da­ches im Zuge der Mon­ta­ge einer sog. Auf-Dach-Foto­­vol­­ta­i­k­an­la­­ge bringt nach Ansicht des Hes­si­schen Finanz­ge­richts zumin­dest kei­ne Steu­er­erspar­nis. Kos­ten für die Erneue­rung der Dach­ein­de­ckung kön­nen nach Ansicht des Hes­si­schen Finanz­ge­richts auch dann nicht steu­er­min­dernd als Betriebs­aus­ga­ben bei dem Betrieb einer Foto­vol­ta­ik­an­la­ge abge­zo­gen wer­den, wenn der alte Dachbelag

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Nach­weis von Krank­heits­kos­ten als außer­ge­wöhn­li­che Belastungen

Unter Ände­rung sei­ner bis­he­ri­gen, restrik­ti­ve­ren Recht­spre­chung hat der Bun­des­fi­nanz­hof in zwei Urtei­len ent­schie­den, dass zur Gel­tend­ma­chung von Krank­heits­kos­ten als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen der Nach­weis einer Krank­heit und der medi­zi­ni­schen Indi­ka­ti­on der Behand­lung nicht mehr zwin­gend durch ein vor Beginn der Behand­lung ein­ge­hol­tes amts­ärzt­li­ches oder ver­trau­ens­ärzt­li­ches Gut­ach­ten bzw. Attest eines öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Trägers

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Die Kos­ten einer immun­bio­lo­gi­schen Krebsabwehrtherapie

Die Auf­wen­dun­gen für eine immun­bio­lo­gi­sche Krebs­ab­wehrthe­ra­pie kön­nen als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung nach § 33 Abs. 1 EStG abge­zo­gen wer­den. Mit die­ser Ent­schei­dung hat der Bun­des­fi­nanz­hof in Abkehr von sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung nun auch die Abzugs­fä­hig­keit von Krank­heits­kos­ten für The­ra­pien aner­kannt, die nicht der Schul­me­di­zin oder der aner­kann­ten Natur­heil­kun­de ent­spre­chen: Krank­heits­kos­ten, denen es

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