Kapi­tal­ein­künf­te – und die aus­län­di­sche Quel­len­steu­er

Sind die Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen, die dem geson­der­ten Steu­er­ta­rif des § 32d Abs. 1 EStG unter­lie­gen, nach Ver­rech­nung gemäß § 20 Abs. 6 EStG nega­tiv und ent­fällt die aus­län­di­sche Steu­er nur auf die­se Ein­künf­te, ist die aus­län­di­sche Steu­er nicht anzu­rech­nen. Die Anrech­nung aus­län­di­scher Steu­er­be­trä­ge hat gemäß § 2 Abs. 6 Satz 1 EStG im Steu­er­fest­set­zungs­ver­fah­ren

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Die in den USA gezahl­te Quel­len­steu­er auf Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen – und die Erb­schaft­steu­er

Die vom Erwer­ber in den USA auf eine Ver­si­che­rungs­leis­tung gezahl­te Quel­len­steu­er ("Federal Inco­me Tax With­held") ist weder nach § 21 ErbStG noch nach den Vor­schrif­ten des DBA USA-Erb auf die deut­sche Erb­schaft­steu­er anzu­rech­nen. Von der Ver­si­che­rungs­sum­me ist die ein­be­hal­te­ne Quel­len­steu­er als Nach­lass­ver­bind­lich­keit abzu­zie­hen, wenn die Quel­len­steu­er des­halb erho­ben wird, weil

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Anrech­nung aus­län­di­scher Kör­per­schaft­steu­er – und die Anrech­nungs­höchst­gren­ze

§ 20 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 EStG 1990 n.F./1997 nimmt den durch den uni­ons­recht­li­chen Anwen­dungs­vor­rang modi­fi­zier­ten § 36 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 Satz 1 EStG 1990 n.F./1997 in Bezug, dem zufol­ge sich der Anrech­nungs­be­trag bei Aus­schüt­tun­gen nicht unbe­schränkt steu­er­pflich­ti­ger Gesell­schaf­ten ‑unter Beach­tung einer Anrech­nungs­höchst­gren­ze – nach der tat­säch­lich im Sitz­staat der aus­schüt­ten­den Kör­per­schaft fest­ge­setz­ten

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Anrech­nung aus­län­di­scher Quel­len­steu­er auf die deut­sche Gewer­be­steu­er

Für die Anrech­nung aus­län­di­scher Quel­len­steu­er auf die deut­sche Gewer­be­steu­er auf­grund eines Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens ist das Finanz­amt und nicht die Gemein­de zustän­dig. Die Fra­ge der Anre­chen­bar­keit der (hier: kana­di­schen) Quel­len­steu­er fällt in die aus­schließ­li­che Zustän­dig­keit des Finanz­am­tes fällt, das den Steu­er­mess­be­trag nach § 11 GewStG i.V.m. § 22 Abs. 1, § 18

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Ände­rung der Steu­er­an­rech­nung nach Ände­rung der Steu­er­fest­set­zung

Nach § 36 Abs. 2 Nr. 2 EStG wird auf die Ein­kom­men­steu­er die durch Steu­er­ab­zug erho­be­ne Ein­kom­men­steu­er ange­rech­net, soweit sie auf die bei der Ver­an­la­gung erfass­ten Ein­künf­te ent­fällt und nicht die Erstat­tung bean­tragt oder durch­ge­führt wor­den ist. Die Vor­schrift stellt, wie der Bun­des­fi­nanz­hof ins­be­son­de­re in sei­nem Urteil vom 19. Dezem­ber 2000 näher

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