Aufbewahrung von Mandantendaten - und die zukünftigen Aufbewahrungskosten

Auf­be­wah­rung von Man­dan­ten­da­ten – und die zukünf­ti­gen Auf­be­wah­rungs­kos­ten

Eine Rück­stel­lung für die Kos­ten der 10-jäh­­ri­gen Auf­be­wah­rung von Man­dan­ten­da­ten im DATEV-Rechen­­zen­­trum bei einer Wir­t­­schafts­­prü­­fungs- und Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft setzt eine öffen­t­­lich-rech­t­­li­che oder eine zivil­recht­li­che Ver­pflich­tung zur Auf­be­wah­rung die­ser Daten vor­aus. Eine öffen­t­­lich-rech­t­­li­che Ver­pflich­tung folgt weder aus § 66 Abs. 1 StBerG noch aus einer eigen­stän­di­gen öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Auf­be­wah­rungs­ver­pflich­tung des Man­dan­ten bei tat­säch­li­cher Auf­be­wah­rung

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Die fehlerhafte Beratung des Steuerberaters - und die Berechnung des Schadens

Die feh­ler­haf­te Bera­tung des Steu­er­be­ra­ters – und die Berech­nung des Scha­dens

Aus­gangs­punkt jeder Scha­dens­be­rech­nung ist die Dif­fe­renz­hy­po­the­se. Ob und inwie­weit ein nach §§ 249 ff BGB zu erset­zen­der Ver­mö­gens­scha­den vor­liegt, beur­teilt sich regel­mä­ßig nach einem Ver­gleich der infol­ge des haf­tungs­be­grün­den­den Ereig­nis­ses ein­ge­tre­te­nen Ver­mö­gens­la­ge mit der­je­ni­gen, die ohne jenes Ereig­nis ein­ge­tre­ten wäre. Erfor­der­lich ist ein Gesamt­ver­mö­gens­ver­gleich, der alle von dem haf­tungs­be­grün­den­den Ereig­nis

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Steuerberaterhaftung - und der Umfang des zu ersetzenden Schadens

Steu­er­be­ra­ter­haf­tung – und der Umfang des zu erset­zen­den Scha­dens

Besteht eine Scha­dens­er­satz­pflicht des Steu­er­be­ra­ters, ist zu beach­ten, dass ein Man­dant, der infol­ge feh­ler­haf­ter Bera­tung durch den Steu­er­be­ra­ter eine nach­tei­li­ge Ver­mö­gens­dis­po­si­ti­on getrof­fen hat, grund­sätz­lich nur den Scha­den ersetzt ver­lan­gen kann, der ihm durch das Ver­trau­en auf die Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit der Bera­tung ent­stan­den ist1. Der Man­dant ist erst geschä­digt, wenn

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Die für den Steuerberater vorteilhafte Steuersparanlage seines Mandanten

Die für den Steu­er­be­ra­ter vor­teil­haf­te Steu­ers­par­an­la­ge sei­nes Man­dan­ten

Der steu­er­li­che Bera­ter han­delt sei­nem Man­dan­ten gegen­über pflicht­wid­rig, wenn er die­sen zu einem Ver­trags­schluss mit einem Drit­ten ver­an­lasst, ohne zu offen­ba­ren, dass für ihn wirt­schaft­li­che Vor­tei­le mit einem sol­chen Ver­trags­schluss ver­bun­den sind. Beweis­pflich­tig für den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Pflicht­ver­let­zung und Scha­den ist der Man­dant, dem die Beweis­erleich­te­rung im Sin­ne des Anscheins­be­wei­ses

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Umsatzsteuervoranmeldung vom Buchhalter

Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung vom Buch­hal­ter

Die in § 6 Nr. 4 StBerG genann­ten Per­so­nen sind auch dann nicht zur Erstel­lung von Umsatz­steu­er­vor­anmel­dun­gen berech­tigt, wenn die­se auf­grund des ver­wen­de­ten Buch­füh­rungs­pro­gramms auto­ma­tisch erfolgt. Buch­hal­ter sind mit­hin in kei­nem Fall zur Erstel­lung von Umsatz­steu­er­vor­anmel­dun­gen berech­tigt. Nach § 80 Abs. 5 AO sind Bevoll­mäch­tig­te und Bei­stän­de zurück­zu­wei­sen, wenn sie geschäfts­mä­ßig Hil­fe in

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Beihilfe zur Steuerhinterziehung - durch berufstypische Handlungen

Bei­hil­fe zur Steu­er­hin­ter­zie­hung – durch berufs­ty­pi­sche Hand­lun­gen

Straf­ba­re Bei­hil­fe ist die vor­sätz­li­che Hil­fe­leis­tung zu einer vor­sätz­lich began­ge­nen Straf­tat eines ande­ren (§ 27 Abs. 1 StGB). Als Hil­fe­leis­tung im Sin­ne des § 27 StGB ist dabei grund­sätz­lich jede Hand­lung anzu­se­hen, wel­che die Her­bei­füh­rung des Tat­er­folgs des Haupt­tä­ters objek­tiv för­dert, ohne dass sie für den Erfolg selbst ursäch­lich sein muss1.

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