Die vom Steuerberater eingereichte Umsatzsteuervoranmeldung - und das Umsatzsteuerkarussell

Die vom Steu­er­be­ra­ter ein­ge­reich­te Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung – und das Umsatz­steu­er­ka­rus­sell

Wird die Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung durch einen Steu­er­be­ra­ter beim Finanz­amt ein­ge­reicht, bedarf es nähe­rer Fest­stel­lun­gen zur Rol­len­ver­tei­lung zwi­schen Auf­trag­ge­ber und Steu­er­be­ra­ter und zu des­sen Kennt­nis­stand, ohne die eine recht­li­che Beur­tei­lung der Betei­li­gung des Steu­er­pflich­ti­gen bzw. der für ihn han­deln­den Orga­ne (hier: Vor­stand einer GmbH) nicht mög­lich ist. Die Lie­fe­rung von Emis­si­ons­zer­ti­fi­ka­ten stellt

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Rechnungserstellung als Beihilfe zur Steuerhinterziehung

Rech­nungs­er­stel­lung als Bei­hil­fe zur Steu­er­hin­ter­zie­hung

Hin­sicht­lich der Bei­hil­fe zum Sub­ven­ti­ons­be­trug und zur Steu­er­hin­ter­zie­hung durch Rech­nungs­stel­lung ist die von der Recht­spre­chung zur Bei­hil­fe­st­raf­bar­keit bei sog. berufs­ty­pi­schen neu­tra­len Hand­lun­gen ent­wi­ckel­ten Grund­sät­ze in den Blick zu neh­men. Danach gilt Fol­gen­des: Zielt das Han­deln des Haupt­tä­ters aus­schließ­lich dar­auf ab, eine straf­ba­re Hand­lung zu bege­hen, und weiß dies der Hil­fe­leis­ten­de,

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Fehler in der Steuerberatung - und die Steuervorteile des Angehörigen

Feh­ler in der Steu­er­be­ra­tung – und die Steu­er­vor­tei­le des Ange­hö­ri­gen

Nach­tei­le, wel­che der Man­dant infol­ge einer feh­ler­haf­ten steu­er­li­chen Bera­tung erlei­det, wer­den nur dann durch die hier­mit bewirk­te Steu­er­erspar­nis eines Ange­hö­ri­gen oder eines sons­ti­gen Drit­ten aus­ge­gli­chen, wenn des­sen Inter­es­sen nach dem Bera­tungs­ver­trag in die Bera­tung ein­be­zo­gen wer­den soll­ten. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall beauf­trag­te die Köl­ner Man­dan­tin ihren Steu­er­be­ra­ter,

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Hinweispflicht eines Steuerberaters auf drohende Verjährung von Regressansprüchen gegen Vorberater

Hin­weis­pflicht eines Steu­er­be­ra­ters auf dro­hen­de Ver­jäh­rung von Regress­an­sprü­chen gegen Vor­be­ra­ter

Ohne geson­der­tes Man­dat ist ein Steu­er­be­ra­ter nicht ver­pflich­tet, die Mög­lich­keit von Regress­an­sprü­chen gegen Vor­be­ra­ter zu prü­fen. Selbst die Erkennt­nis von ersicht­li­chen Fehl­be­ur­tei­lun­gen des Vor­be­ra­ters ver­pflich­tet den nach­fol­gen­den Steu­er­be­ra­ter – anders als einen Rechts­an­walt – nicht dazu, die Ver­jäh­rung mög­li­cher Regress­an­sprü­che zu prü­fen. Im hier vom Schles­wig-Hol­stei­­ni­­schen Ober­lan­des­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te

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Vollmacht für

Voll­macht für "Steu­er­an­ge­le­gen­hei­ten" – und der Dul­dungs­be­scheid

Eine dem Finanz­amt vor­lie­gen­de Voll­macht für "Steu­er­an­ge­le­gen­hei­ten" umfasst auch die Ver­tre­tung des Steu­er­pflich­ti­gen in dem Ver­fah­ren betref­fend den Erlass des Dul­dungs­be­schei­des. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat kei­nen Zwei­fel dar­an, dass der Erlass eines Dul­dungs­be­schei­des nach § 191 AO zu den "Steu­er­an­ge­le­gen­hei­ten" gehört, auch wenn damit das zivil­recht­li­che Anfech­tungs­recht nach § 4 AnfG gel­tend

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Zurückweisung eines Bevollmächtigten wegen unbefugter Hilfeleistung in Steuersachen - und die AdV

Zurück­wei­sung eines Bevoll­mäch­tig­ten wegen unbe­fug­ter Hil­fe­leis­tung in Steu­er­sa­chen – und die AdV

Nach § 69 Abs. 3 Satz 1 Halb­satz 1 FGO kann das Gericht der Haupt­sa­che die Voll­zie­hung des ange­foch­te­nen Ver­wal­tungs­akts ganz oder teil­wei­se aus­set­zen. Die AdV setzt einen voll­zieh­ba­ren Ver­wal­tungs­akt vor­aus1. Voll­zieh­bar in die­sem Sin­ne sind sol­che Ver­wal­tungs­ak­te, die auf eine Geld­leis­tung, ein Han­deln, Dul­den oder Unter­las­sen gerich­tet sind. Auch rechts­ge­stal­ten­de Ver­wal­tungs­ak­te kön­nen

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