Die feh­ler­haf­te Bera­tung des Steu­er­be­ra­ters – und die Berech­nung des Schadens

Aus­gangs­punkt jeder Scha­dens­be­rech­nung ist die Dif­fe­renz­hy­po­the­se. Ob und inwie­weit ein nach §§ 249 ff BGB zu erset­zen­der Ver­mö­gens­scha­den vor­liegt, beur­teilt sich regel­mä­ßig nach einem Ver­gleich der infol­ge des haf­tungs­be­grün­den­den Ereig­nis­ses ein­ge­tre­te­nen Ver­mö­gens­la­ge mit der­je­ni­gen, die ohne jenes Ereig­nis ein­ge­tre­ten wäre. Erfor­der­lich ist ein Gesamt­ver­mö­gens­ver­gleich, der alle von dem haf­tungs­be­grün­den­den Ereig­nis betroffenen

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Die nicht ver­trags­ge­rech­te Bera­tung des Steu­er­be­ra­ters – und die Ent­schei­dung des Mandanten

Durch­grei­fen­den recht­li­chen Beden­ken hat­te der Bun­des­ge­richts­hof jedoch bei der Fra­ge, ob und war­um eine Kau­sa­li­tät zwi­schen der jewei­li­gen Pflicht­ver­let­zung und einem in der Zeich­nung der Kapi­tal­an­la­gen zu sehen­den Scha­den zu beja­hen sei: Wie sich ein Man­dant bei ver­trags­ge­rech­ter Bera­tung ver­hal­ten hät­te, zählt zur haf­tungs­aus­fül­len­den Kau­sa­li­tät, die der Man­dant nach § 287

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Steu­er­be­ra­ter­haf­tung – und der Umfang des zu erset­zen­den Schadens

Besteht eine Scha­dens­er­satz­pflicht des Steu­er­be­ra­ters, ist zu beach­ten, dass ein Man­dant, der infol­ge feh­ler­haf­ter Bera­tung durch den Steu­er­be­ra­ter eine nach­tei­li­ge Ver­mö­gens­dis­po­si­ti­on getrof­fen hat, grund­sätz­lich nur den Scha­den ersetzt ver­lan­gen kann, der ihm durch das Ver­trau­en auf die Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit der Bera­tung ent­stan­den ist. Der Man­dant ist erst geschä­digt, wenn sich

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Die für den Steu­er­be­ra­ter vor­teil­haf­te Steu­erspar­an­la­ge sei­nes Mandanten

Der steu­er­li­che Bera­ter han­delt sei­nem Man­dan­ten gegen­über pflicht­wid­rig, wenn er die­sen zu einem Ver­trags­schluss mit einem Drit­ten ver­an­lasst, ohne zu offen­ba­ren, dass für ihn wirt­schaft­li­che Vor­tei­le mit einem sol­chen Ver­trags­schluss ver­bun­den sind. Beweis­pflich­tig für den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Pflicht­ver­let­zung und Scha­den ist der Man­dant, dem die Beweis­erleich­te­rung im Sin­ne des Anscheinsbeweises

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Die Haf­tung des Steu­er­be­ra­ters einer GbR – und die Ein­be­zie­hung der GbR-Gesell­schaf­ter in die Schadensberechnung

Hat die steu­er­li­che Bera­tung einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts nach dem Inhalt des Ver­tra­ges auch die Inter­es­sen der Gesell­schaf­ter zum Gegen­stand, ist der Scha­den unter Ein­be­zie­hung der Ver­mö­gens­la­gen der Gesell­schaf­ter zu berech­nen. Im vor­lie­gen­den Fall hat­ten es die Steu­er­be­ra­ter einer Psy­­si­o­­the­ra­­peu­­ten-GbR unter­las­sen, der GbR auf die Umsatz- und Gewer­be­steu­er­pflicht ihrer Einnahmen

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Bundesfinanzhof (BFH)

Bera­ter­haf­tung – und die nach­fol­gen­de Zweit­hand­lung des Mandanten

Grund­sätz­lich schließt es eine für den Scha­den mit­ur­säch­li­che wil­lent­li­che Hand­lung des Ver­letz­ten nicht ohne wei­te­res aus, den Scha­den dem­je­ni­gen zuzu­rech­nen, der die schä­di­gen­de Kau­sal­ket­te in Gang gesetzt hat. Bestand für die Zweit­hand­lung der Geschä­dig­ten ein recht­fer­ti­gen­der Anlass oder wur­de sie durch das haf­tungs­be­grün­den­de Ereig­nis her­aus­ge­for­dert und erweist sich die Reaktion

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Steu­er­be­ra­ter­haf­tung – und der miß­lun­ge­ne Repa­ra­tur­ver­such des nach­fol­gen­den Steuerberaters

Mög­li­che Feh­ler eines nach­fol­gend beauf­trag­ten Steu­er­be­ra­ters, der ver­sucht, den Bera­tungs­feh­ler der zunächst man­da­tier­ten Steu­er­be­ra­ter im Rah­men eines finanz­ge­richt­li­chen Kla­ge­ver­fah­rens zu „repa­rie­ren“, sind weder geeig­net, den Zurech­nungs­zu­sam­men­hang zwi­schen der Pflicht­ver­let­zung der ursprüng­lich man­da­tier­ten Steu­er­be­ra­ter und dem der Man­dan­tin ent­stan­de­nen Scha­den in Höhe der Kos­ten des finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens zu unter­bre­chen, noch ein

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Nieß­brauchs­vor­be­halt oder dau­ern­de Last? – Grund­stücks­über­tra­gun­gen und die Haf­tung des Steuerberaters

Ein Anscheins­be­weis dafür, dass sich der Man­dant und sein Vater bei ent­spre­chen­der Auf­klä­rung gegen die Ver­ein­ba­rung eines Nieß­brauchs­vor­be­halts und für eine Ver­sor­gungs­zah­lung als dau­ern­de Last ent­schie­den hät­ten, besteht nicht. Denn wegen der erheb­li­chen recht­li­chen Unter­schie­de, ins­be­son­de­re im Blick auf die vom Vater erstreb­te siche­re Alters­ver­sor­gung, war eine Ent­schei­dung für eine

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Man­dat mit meh­re­ren Gesell­schaf­ten – und die Haf­tung des Steuerberaters

Hat der steu­er­li­che Bera­ter nach dem Inhalt des Ver­tra­ges die Inter­es­sen meh­re­rer von sei­nem Man­dan­ten beherrsch­ter Gesell­schaf­ten zu beach­ten, ist im Fal­le der Pflicht­ver­let­zung die Scha­dens­be­rech­nung unter Ein­be­zie­hung der Ver­mö­gens­la­ge die­ser Unter­neh­men vor­zu­neh­men. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall waren die allei­ni­gen Gesell­schaf­te­rin­nen einer oHG eben­falls Gesell­schaf­ter einer GmbH.

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Steu­er­be­ra­ter­haf­tung bei der Bera­tung ver­bun­de­ner Unter­neh­men – und die Schadensberechnung

Hat die steu­er­li­che Bera­tung nach dem Inhalt des Ver­tra­ges die Inter­es­sen meh­re­rer ver­bun­de­ner Unter­neh­men zum Gegen­stand, ist im Fal­le der Pflicht­ver­let­zung die Scha­dens­be­rech­nung unter Ein­be­zie­hung der Ver­mö­gens­la­ge die­ser Unter­neh­men vor­zu­neh­men. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall beauf­trag­te die Unter­neh­me­rin EB die beklag­te Steu­er­be­ra­tungs­kanz­lei mit der steu­er­recht­li­chen Opti­mie­rung ihrer Vermögensverhältnisse.

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Der Steu­er­be­ra­ter der Allein­ge­sell­schaf­te­rin – und sei­ne Haf­tung gegen­über der GmbH

Grund­la­ge eines von der GmbH gel­tend gemach­ten Scha­dens­er­satz­an­spruchs ist eine schuld­haf­te Ver­let­zung der Pflich­ten aus dem Steu­er­be­ra­tungs­ver­trag durch die Steu­er­be­ra­te­rin. Sofern die­ser Bera­tungs­ver­trag nicht auch mit der GmbH zustan­de gekom­men ist oder einen ech­ten Ver­trag zuguns­ten der GmbH gemäß § 328 BGB dar­stell­te, war die GmbH zumin­dest in den Schutzbereich

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Sozie­tät aus Rechts­an­wäl­ten und Steu­er­be­ra­tern – und die Ver­jäh­rungs­frist bei der Beraterhaftung

Erfolgt die Erstel­lung eines Dar­lehns­ver­tra­ges durch einen in einer Sozie­tät mit Steu­er­be­ra­tern täti­gen Rechts­an­walt im Rah­men eines von der Sozie­tät erar­bei­te­ten Gesamt­kon­zep­tes, so ist die­ser Anwalt nicht aus­schlie­ßend rechts­be­ra­tend tätig. Mit­hin unter­fiel die Erstel­lung des Dar­le­hens­ver­tra­ges nicht als rechts­be­ra­ten­de Tätig­keit der Ver­jäh­rungs­re­gel des § 51b BRAO aF. Viel­mehr liegt eine einheitlich

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Beweis­erleich­te­run­gen bei Rechts­an­walts­haf­tung und Steuerberaterhaftung

In Fäl­len der Rechts- und Steu­er­be­ra­ter­haf­tung bestim­men sich die Beweis­erleich­te­run­gen für den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Pflicht­ver­let­zung und Scha­den nach den Grund­sät­zen des Anscheins­be­wei­ses. Lässt der Man­dant offen, für wel­che von meh­re­ren mög­li­chen Vor­ge­hens­wei­sen er sich bei pflicht­ge­mä­ßer Bera­tung ent­schie­den hät­te, ist die not­wen­di­ge Scha­dens­wahr­schein­lich­keit nur gege­ben, wenn die­se sich für alle

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Der ehe­ma­li­ge Schein­so­zi­us – und die Sekundärhaftung

Ein Anspruch des Man­dan­ten aus Sekun­där­haf­tung besteht auch gegen den Anwalt, der als Schein­so­zi­us wegen der pri­mä­ren Pflicht­ver­let­zung nur ana­log § 128 HGB haf­tet, aber im Rah­men eines per­sön­li­chen Fol­ge­man­dats die sekun­dä­re Hin­weis­pflicht ver­letzt. Fin­det für die Ver­jäh­rung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs aus posi­ti­ver Ver­trags­ver­let­zung aus dem Anwalts­ver­trag noch § 51b BRAO

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Hin­weis­pflich­ten eines Steu­er­be­ra­ters – und der Regreß gegen den frü­he­ren Steuerberater

Eine rechts­ver­let­zen­de Dau­er­hand­lung (hier das unbe­fug­te öffent­li­che Zugäng­lich­ma­chen von Foto­gra­fien im Inter­net) ist zur Bestim­mung des Beginns der Ver­jäh­rung gedank­lich in Ein­zel­hand­lun­gen (also in Tage) auf­zu­spal­ten, für die jeweils eine geson­der­te Ver­jäh­rungs­frist lä uft.Ein Steu­er­be­ra­ter, der mit der Ver­tre­tung im Ver­fah­ren über einen Ein­spruch gegen einen Steu­er­be­scheid beauf­tragt ist, ist

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Landgericht Leipzig

Der Bera­tungs­feh­ler des frü­he­ren Steu­er­be­ra­ters – und die Ver­jäh­rung des Kostenschadens

Weist ein neu­er steu­er­li­cher Bera­ter den Man­dan­ten auf eine feh­ler­haf­te steu­er­li­che Gestal­tungs­be­ra­tung des vor­ma­li­gen Bera­ters hin und ergreift der Man­dant Maß­nah­men, die ihm zur Besei­ti­gung der Fol­gen der feh­ler­haf­ten Bera­tung emp­foh­len wor­den sind, beginnt die Ver­jäh­rung des durch die wei­te­re Bera­tung ent­stan­de­nen Kos­ten­scha­dens spä­tes­tens mit der Bezah­lung der Leis­tun­gen des

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Steu­er­be­ra­ter­haf­tung – und das bera­tungs­ge­rech­te Ver­hal­ten des GmbH-Geschäftsführers

Geht es dar­um, wel­che hypo­the­ti­sche Ent­schei­dung der Geschäfts­füh­rer einer GmbH bei ver­trags­ge­rech­tem Ver­hal­ten des recht­li­chen Bera­ters getrof­fen hät­te, liegt es nahe, ihn dazu in einem von der Gesell­schaft geführ­ten Rechts­streit gemäß § 287 Abs. 1 Satz 3 ZPO als Par­tei zu ver­neh­men, weil es um eine inne­re, in sei­ner Per­son lie­gen­de Tat­sa­che geht.

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Feh­ler in der Steu­er­be­ra­tung – und die Steu­er­vor­tei­le des Angehörigen

Nach­tei­le, wel­che der Man­dant infol­ge einer feh­ler­haf­ten steu­er­li­chen Bera­tung erlei­det, wer­den nur dann durch die hier­mit bewirk­te Steu­er­erspar­nis eines Ange­hö­ri­gen oder eines sons­ti­gen Drit­ten aus­ge­gli­chen, wenn des­sen Inter­es­sen nach dem Bera­tungs­ver­trag in die Bera­tung ein­be­zo­gen wer­den soll­ten. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall beauf­trag­te die Köl­ner Man­dan­tin ihren Steuerberater,

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Hin­weis­pflicht eines Steu­er­be­ra­ters auf dro­hen­de Ver­jäh­rung von Regress­an­sprü­chen gegen Vorberater

Ohne geson­der­tes Man­dat ist ein Steu­er­be­ra­ter nicht ver­pflich­tet, die Mög­lich­keit von Regress­an­sprü­chen gegen Vor­be­ra­ter zu prü­fen. Selbst die Erkennt­nis von ersicht­li­chen Fehl­be­ur­tei­lun­gen des Vor­be­ra­ters ver­pflich­tet den nach­fol­gen­den Steu­er­be­ra­ter – anders als einen Rechts­an­walt – nicht dazu, die Ver­jäh­rung mög­li­cher Regress­an­sprü­che zu prü­fen. Im hier vom Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­schen Ober­lan­des­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hatte

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Der ver­spä­tet ein­ge­leg­te Ein­spruch gegen einen Steuerbescheid

Bei einem ver­spä­te­ten Ein­spruch gegen einen Steu­er­be­scheid duch den Steu­er­be­ra­ter ist der Man­dant in finan­zi­el­ler Hin­sicht so zu stel­len, wie er ste­hen wür­de, wenn der Steu­er­be­ra­ter die Frist nicht ver­säumt hät­te. Bei der Berech­nung der Scha­dens­hö­he ist nicht in ers­ter Linie ent­schei­dend, was zwi­schen den Par­tei­en beab­sich­tigt war, son­dern wel­che steuerlich

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Infor­ma­ti­ons­pflich­ten des Steu­er­be­ra­ters – und die aus­zu­wer­ten­de Fachliteratur

Der Steu­er­be­ra­ter ist ohne beson­de­ren Anlass nicht ver­pflich­tet, die Jah­res­be­rich­te des Bun­des­fi­nanz­hofs ein­zu­se­hen. Im hier ent­schie­de­nen Fall hat­te ein Steu­er­be­ra­ter wegen nicht aner­kann­ter Kos­ten der dop­pel­ten Haus­halts­füh­rung Ein­spruch gegen den Ein­kom­men­steu­er­be­scheid 2006 ein­gelgt. Nach­dem das Finanz­amt jedoch erklärt hat­te, an sei­ner bis­he­ri­gen Rechts­auf­fas­sung fest­hal­ten zu wol­len, nahm der Steu­er­be­ra­ter den

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Die eigen­mäch­ti­ge Einspruchsrücknahme

Der Steu­er­be­ra­ter darf einen im Auf­trag des Man­dan­ten ein­ge­leg­ten Ein­spruch nicht eigen­mäch­tig zurück­neh­men. Der Steu­er­ber­ter ver­stößt gegen sei­ne Pflich­ten aus dem Bera­tungs­ver­trag, indem er den Ein­spruch gegen den Ein­kom­men­steu­er­be­scheid eigen­mäch­tig, ohne Rück­spra­che mit sei­nem Man­dan­ten, zurück­nimmt. Grund­sätz­lich ist der recht­li­che Bera­ter – der Steu­er­be­ra­ter eben­so wie der Rechts­an­walt – verpflichtet,

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Steu­er­be­ra­ter­haf­tung – und die Zuläs­sig­keit der Feststellungsklage

Einer gegen einen Steu­er­be­ra­ter gerich­te­ten Fest­stel­lungs­kla­ge auf Ersatz künf­ti­ger Ver­mö­gens­scha­den darf das Fest­stel­lungs­in­ter­es­se nicht allein des­halb abge­spro­chen wer­den, weil noch kei­ne Ver­jäh­rung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen gegen Bera­ter droht; ein Fest­stel­lungs­in­ter­es­se kann sich auch dar­aus erge­ben, dass der Ein­tritt eines Scha­dens wahr­schein­lich ist. Ent­stan­den ist der Scha­den nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs dann,

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Bundesfinanzhof (BFH)

Der Anscheins­be­weis bei der Rechts­an­walts­haf­tung und der Steuerberaterhaftung

In Fäl­len der Rechts- und Steu­er­be­ra­ter­haf­tung bestim­men sich Beweis­erleich­te­run­gen für den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Pflicht­ver­let­zung und Scha­den nach den Grund­sät­zen des Anscheins­be­wei­ses. Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen in Fäl­len der Rechts­be­ra­ter­haf­tung für den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Pflicht­ver­let­zung und Scha­den zuguns­ten des Man­dan­ten Beweis­erleich­te­run­gen in Betracht kom­men, lässt sich der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs entnehmen,

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Der Sanie­rungs­er­lass und die Steuerberaterhaftung

Unter­lässt der Steu­er­be­ra­ter es pflicht­wid­rig, sei­nen Man­dan­ten dar­auf hin­zu­wei­sen, dass die­ser Anspruch auf eine steu­er­li­che Son­der­be­hand­lung nach dem soge­nann­ten Sanie­rungs­er­lass hat, kann er die­sem für die dar­aus erwach­sen­den Nach­tei­le haf­ten, auch wenn der Sanie­rungs­er­lass sich spä­ter als geset­zes­wid­rig her­aus­stel­len soll­te. Steht einer Finanz­be­hör­de ein Ermes­sens­spiel­raum zu oder ist eine Bindung

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Der Steu­er­be­ra­ter und sein insol­venz­rei­fer Mandant

Tritt der Steu­er­be­ra­ter bei einem rein steu­er­recht­li­chen Man­dat in kon­kre­te Erör­te­run­gen über eine etwai­ge Insol­venz­rei­fe der von ihm bera­te­nen Gesell­schaft ein, ohne die Fra­ge nach dem Insol­venz­grund zu beant­wor­ten, hat er das Ver­tre­tungs­or­gan dar­auf hin­zu­wei­sen, dass eine ver­bind­li­che Klä­rung nur erreicht wer­den kann, indem ihm oder einem fach­lich geeig­ne­ten Dritten

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Kein Ein­spruch ans Finanz­amt – aber Abschrift an den Mandanten

Hat ein Steu­er­be­ra­ter durch Über­sen­dung einer Abschrift eines auf­trags­wid­rig nicht ein­ge­leg­ten Ein­spruchs den Anschein erweckt, der Steu­er­be­scheid, der ange­foch­ten wer­den soll­te, sei nicht in Bestands­kraft erwach­sen, kann er sich bis zur Auf­de­ckung sei­nes Feh­lers und des ein­ge­tre­te­nen Scha­dens auch dann nicht auf die ein­ge­tre­te­ne Ver­jäh­rung des gegen ihn gerich­te­ten Haftungsanspruchs

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Die Pflicht­ver­let­zung des Erst­be­ra­ters und der Zurechnungszusammenhang

Der Zurech­nungs­zu­sam­men­hang zwi­schen der Pflicht­ver­let­zung und dem Scha­dens­ein­tritt wird bei einem Ver­hal­ten Drit­ter nur dann unter­bro­chen, wenn eine gänz­lich unge­wöhn­li­che Beein­flus­sung des Gesche­hens­ab­laufs vor­liegt. Daher schei­det grund­sätz­lich eine Unter­bre­chung aus, wenn nach dem pflicht­wid­rig han­deln­den Rechts­be­ra­ter eine ande­re rechts­kun­di­ge Per­son mit der Ange­le­gen­heit befasst wor­den ist und noch in der

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Der Steu­er­be­ra­ter als Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur – und die Ver­jäh­rung von Schadensersatzansprüchen

Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen einen Steu­er­be­ra­ter aus einem Ver­trags­ver­hält­nis, auf­grund des­sen ein Steu­er­be­ra­ter als Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur tätig wird, unter­lie­gen der Ver­jäh­rung nach § 68 StBerG a.F. In sei­nem Urteil vom 11. Okto­ber .2001 hat der Bun­des­ge­richts­hof aus­ge­führt, Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen einen Steu­er­be­ra­ter aus einem Treu­hand­ver­trag ver­jähr­ten gemäß § 68 StBerG (a.F.) inner­halb von drei

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Der ver­spä­te­te Insol­venz­an­trag und die Haf­tung des Steuerberaters

Erklärt der ver­trag­lich ledig­lich mit der Erstel­lung der Steu­er­bi­lanz betrau­te Steu­er­be­ra­ter, dass eine insol­venz­recht­li­che Über­schul­dung nicht vor­lie­ge, haf­tet er der Gesell­schaft wegen der Fol­gen der dadurch beding­ten ver­spä­te­ten Insol­venz­an­trag­stel­lung. Der durch eine ver­spä­te­te Insol­venz­an­trag­stel­lung ver­ur­sach­te Scha­den der Gesell­schaft bemisst sich nach der Dif­fe­renz zwi­schen ihrer Ver­mö­gens­la­ge im Zeit­punkt recht­zei­ti­ger Antragstellung

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Das steu­er­be­ra­ten­de Dau­er­man­dat bein einer insol­venz­rei­fen GmbH

Das steu­er­be­ra­ten­de Dau­er­man­dat von einer GmbH begrün­det bei übli­chem Zuschnitt kei­ne Pflicht, die Man­dan­tin bei einer Unter­de­ckung in der Han­dels­bi­lanz auf die Pflicht ihres Geschäfts­füh­rers hin­zu­wei­sen, eine Über­prü­fung in Auf­trag zu geben oder selbst vor­zu­neh­men, ob Insol­venz­rei­fe besteht. Eine ent­spre­chen­de dritt­schüt­zen­de Pflicht trifft den steu­er­li­chen Bera­ter auch gegen­über dem Geschäftsführer

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Aus­set­zungs­zin­sen und die Ver­jäh­rung des Scha­dens­er­satz­s­an­spruchs gegen den Steuerberater

Beruht der Scha­dens­er­satz­an­spruch des Man­dan­ten auf einer feh­ler­haf­ten Bera­tung hin­sicht­lich des Ent­ste­hens von Aus­set­zungs­zin­sen, so beginnt der Lauf der Ver­jäh­rung mit der Bekannt­ga­be des (ers­ten) Beschei­des, durch den die Voll­zie­hung aus­ge­setzt wird. Die Bestim­mung des § 68 StBerG, die durch das Ver­jäh­rungs­an­pas­sungs­ge­setz mit Wir­kung vom 15.12.2004 auf­ge­ho­ben wur­de, ist auf den

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Der ver­jäh­rungs­recht­li­che Sekun­där­an­spruch in der Steuerberaterhaftung

Der ver­jäh­rungs­recht­li­che Sekun­där­an­spruch eines Man­dan­ten ent­steht trotz beson­de­rer Augen­fäl­lig­keit eines mehr­fach wie­der­hol­ten Feh­lers bei der Abfas­sung von Steu­er­erklä­run­gen grund­sätz­lich nicht ohne einen neu­en Anhalts­punkt, der den Bera­ter ver­an­las­sen muss, sei­ne feh­ler­haf­ten Annah­men zu über­prü­fen. Die Ver­jäh­rung der Steu­er­be­ra­ter­haf­tung rich­tet sich in Fäl­len, in denen der Scha­dens­er­satz­an­spruch vor dem 15.12.2004 entstanden

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Ver­jäh­rungs­be­ginn bei der Steuerberaterhaftung

Die Ver­jäh­rung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs gegen einen Steu­er­be­ra­ter, wel­cher ver­schul­det hat, dass Ver­lus­te sei­ner Man­dan­ten nied­ri­ger als mög­lich fest­ge­stellt wor­den sind, beginnt regel­mä­ßig mit der Bekannt­ga­be der ent­spre­chen­den Grund­la­gen­be­schei­de. Unter­läuft einem Steu­er­be­ra­ter infol­ge der Jähr­lich­keit von Steu­er­erklä­run­gen mehr­mals der glei­che Feh­ler, so han­delt es sich um eine Feh­ler­wie­der­ho­lung, die jeweils eine

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Bera­tungs­pflich­ten des Steu­er­be­ra­ters bei Dauermandanten

Erar­bei­tet ein Steu­er­be­ra­ter mehr­mals hin­ter­ein­an­der für eine GmbH den steu­er­li­chen Jah­res­ab­schluss oder die Erklä­run­gen zu Kör­per­schaft­steu­ern und Gewer­be­steu­ern, so muss er auch in einem hier­auf beschränk­ten Dau­er­man­dat die inner­halb sei­nes Gegen­stands lie­gen­den Gestal­tungs­fra­gen, aus denen sich ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tun­gen erge­ben kön­nen, mit der Auf­trag­ge­be­rin erör­tern und auf das Risi­ko und seine

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Kom­pen­sa­ti­ons­ge­schäft bei steu­er­li­cher Fehlberatung

Der durch eine steu­er­li­che Fehl­be­ra­tung geschä­dig­te Man­dant ist nicht gehal­ten, den ent­stan­de­nen Steu­er­scha­den durch ein teu­res, mit neu­en Risi­ken aus­ge­stat­te­tes Kom­pen­sa­ti­ons­ge­schäft aus­zu­glei­chen. Der falsch bera­te­ne Man­dant muss sich mit­hin kein Mit­ver­schul­den (§ 254 Abs. 1 BGB) anrech­nen las­sen, wenn er einer sol­chen Emp­feh­lung zu einem risi­ko­träch­ti­gen Kom­pen­sa­ti­ons­ge­schäft nicht folgt. Kei­ne Kon­troll­pflicht des

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Ver­jäh­rungs­be­ginn in der Steuerberaterhaftung

Lässt ein Steu­er­be­ra­ter einen Steu­er­be­scheid pflicht­wid­rig bestands­kräf­tig wer­den, beginnt die Frist für die Ver­jäh­rung des Ersatz­an­spruchs des Man­dan­ten mit der Bestands­kraft des Steu­er­be­scheids, auch wenn die­ser zunächst der for­mel­len Geset­zes­la­ge ent­spricht und die zugrun­de lie­gen­de Steu­er­norm erst spä­ter vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt für nich­tig erklärt wird. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in

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Ver­jäh­rungs­be­ginn in der Steuerberaterhaftung

Legt ein Steu­er­be­ra­ter gegen einen Sam­mel­be­scheid mit meh­re­ren selb­stän­dig anfecht­ba­ren Rege­lungs­ge­gen­stän­den einen Ein­spruch ein, der ein­deu­tig auf einen Teil des ange­foch­te­nen Sam­mel­be­schei­des beschränkt ist, so beginnt die Ver­jäh­rung eines hier­aus fol­gen­den Scha­dens­er­satz­an­spruchs mit dem Ablauf der Ein­spruchs­frist, selbst wenn zwi­schen dem Man­dan­ten und dem Finanz­amt spä­ter Streit über den Umfang

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Haf­tung des Steu­er­be­ra­ters für EU-rechts­wid­ri­ges Steuerrecht

Der mit der Anmel­dung von Umsatz­steu­er betrau­te Steu­er­be­ra­ter braucht den Man­dan­ten auf eine etwai­ge Gemein­schafts­wid­rig­keit der Besteue­rung erst hin­zu­wei­sen, sobald der Bun­des­fi­nanz­hof dahin lau­ten­de Beden­ken in einer Ent­schei­dung, die dem Steu­er­be­ra­ter bekannt sein muss, äußert. Ein Steu­er­be­ra­ter braucht eine nicht mit einem Leit­satz ver­se­he­ne Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs, die ledig­lich in

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Ver­jäh­rung und Still­hal­te­ab­kom­men in der Steuerberaterhaftung

Zum Abschluss eines still­schwei­gen­den Still­hal­te­ab­kom­mens in der Steu­er­be­ra­ter­haf­tung. Wenn der Steu­er­be­ra­ter einen feh­ler­haf­ten Rat in einer Steu­er­sa­che erteilt und die­ser sich in einem für den Man­dan­ten nach­tei­li­gen Steu­er­be­scheid nie­der­ge­schla­gen hat, ist nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs eine als Scha­den anzu­se­hen­de Ver­schlech­te­rung der Ver­mö­gens­la­ge des Man­dan­ten grund­sätz­lich erst mit der Bekanntgabe

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Haf­tung des Steu­er­be­ra­ters für die Geld­stra­fe wegen Steuerhinterziehung

Las­sen sich hin­sicht­lich einer im Straf­be­fehls­ver­fah­ren ver­häng­ten Geld­stra­fe wegen vor­sätz­li­cher Steu­er­hin­ter­zie­hung des Man­dan­ten kei­ne kon­kre­ten Fest­stel­lun­gen zur sub­jek­ti­ven Tat­be­stands­sei­te tref­fen, so kann der Steu­er­be­ra­ter, der unrich­ti­ge Anga­ben bei der Steu­er­erklä­rung gemacht hat, ver­pflich­tet sein, den durch die ver­häng­te Geld­stra­fe ent­stan­de­nen Ver­mö­gens­scha­den zu erset­zen. In der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung ist für die

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Die ver­ges­se­nen außer­ge­wöhn­li­chen Belastungen

Einem Steu­er­be­ra­ter kann ein gro­bes Ver­schul­den am nach­träg­li­chen Bekannt­wer­den von Zahn­be­hand­lungs­kos­ten zur Last fal­len, wenn er es unter­lässt, sei­nen Man­dan­ten nach sol­chen Auf­wen­dun­gen zu fra­gen. Die Ver­pflich­tung nach­zu­fra­gen ent­fällt auch nicht dadurch, dass ein Drit­ter Anga­ben und Unter­la­gen für den Steu­er­pflich­ti­gen bei­bringt. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof die

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Bücherschrank

Steu­er­be­ra­ter­pflich­ten beim Grundstücksverkauf

Es gehört zu den Pflich­ten des Steu­er­be­ra­ters, auf Nach­fra­ge sei­nes Man­dan­ten, der die Absicht hat, ein vor Ablauf von zehn Jah­ren erwor­be­nes und zwi­schen­zeit­lich in das Betriebs­ver­mö­gen ein­ge­leg­tes, spä­ter aber wie­der ent­nom­me­nes Grund­stück zu ver­kau­fen, auf die unge­fäh­re Grö­ßen­ord­nung des dann anfal­len­den steu­er­pflich­ti­gen Gewinns hin­zu­wei­sen. Zweck der Steu­er­be­ra­tung ist es,

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Der Steu­er­be­ra­ter und die Klagefrist

Ein Steu­er­be­ra­ter muss sei­nen Man­dan­ten an den Ablauf der Kla­ge­frist erin­nern, wenn er die Ein­spruchs­ent­schei­dung des Finanz­amts nicht sofort an sei­nen Man­dan­ten wei­ter­lei­tet. Kommt er die­ser Ver­pflich­tung nicht nach und wird hier­durch die Kla­ge zu spät erho­ben, ist eine Wie­der­ein­set­zung wegen des sei­nem Man­dan­ten zuzu­rech­nen­den Ver­schul­dens des Steu­er­be­ra­ters nicht möglich. 

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Notar

Ver­jäh­rung der Steu­er­be­ra­ter­haf­tung bei Bauherrenmodellen

Hat ein Kom­man­di­tist Steu­er­nach­zah­lun­gen infol­ge ver­rin­ger­ter Ver­lust­zu­wei­sun­gen zu ver­zin­sen, beginnt die Ver­jäh­rung eines Ersatz­an­spruchs gegen den steu­er­li­chen Bera­ter wegen ver­spä­te­ten Hin­wei­ses auf die­ses Risi­ko mit dem ers­ten Bescheid, wel­cher die Ver­lus­te der KG in dem­entspre­chend ver­min­der­tem Umfang fest­stellt, selbst wenn es gelingt, durch Vor­zie­hung von Son­der­ab­schrei­bun­gen die Gewinn­erhö­hung in spätere

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Feh­ler­haf­te Kapi­tal­erhö­hung und Beraterhaftung

Emp­fiehlt der recht­li­che Bera­ter einem Gesell­schaf­ter zur Durch­füh­rung einer Kapi­tal­erhö­hung bei einer GmbH den ver­bo­te­nen Weg einer ver­deck­ten Sach­ein­la­ge, bemisst sich der Scha­dens­er­satz­an­spruch des Gesell­schaf­ters, falls die von ihm und der Gesell­schaft im Zuge des ver­deck­ten Geschäfts erbrach­ten Zah­lun­gen berei­che­rungs­recht­lich zu sal­die­ren sind, nach der Höhe der von ihm noch

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Bundesfinanzhof (BFH)

Ist­ver­steue­rung für Steuerberatungs-GmbH

Nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf hat eine Steu­er­­be­ra­­tungs-GmbH kei­nen Anspruch auf eine Berech­nung der Umsatz­steu­er nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten. Nach § 20 Abs. 1 Nr. 3 UStG kön­ne zwar das Finanz­amt auf Antrag die Berech­nung der Umsatz­steu­er nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten gestat­ten, soweit der Unter­neh­mer Umsät­ze aus sei­ner Tätig­keit als Ange­hö­ri­ger eines frei­en Berufes

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Steu­er­be­ra­ter­haf­tung und der bestehen­de Verlustvortrag

Bei der Haf­tung eines Steu­er­be­ra­ters für eine Falsch­be­ra­tung stellt sich teil­wei­se das zusätz­li­che Pro­blem, dass der Man­dant die ange­fal­le­nen Steu­ern tat­säch­lich nicht gezahlt, son­dern mit einem bestehen­den Ver­lust­vor­trag ver­rech­net hat. Der Ver­brauch des Ver­lust­vor­tra­ges hat mit­hin nicht zu einem gegen­wär­ti­gen Scha­den des Man­dan­ten geführt. Der Ver­lust­vor­trag kann nur in der

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Anscheins­be­weis in der Steuerberaterhaftung

Eine Falsch­be­ra­tung durch einen Steu­er­be­ra­ter führt als Schlech­ter­fül­lung des zwi­schen dem Steu­er­be­ra­ter und sei­nem Man­dan­ten geschlos­se­nen Bera­tungs­ver­tra­ges regel­mä­ßig zu einer Scha­dens­er­satz­pflicht des Steu­er­be­ra­ters, dies aller­dings nur dann, wenn auch fest­steht, dass sich der Man­dant bei rich­ti­ger Bera­tung ent­spre­chend ver­hal­ten hät­te. Wie sich der Man­dant bei ver­trags­ge­rech­ter Bera­tung ver­hal­ten hät­te, zählt

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Haf­tung für tele­fo­ni­sche Auskünfte

Eine Situa­ti­on, die jeder Anwalt und jeder Steu­er­be­ra­ter kennt: Ein Man­dant oder ein Bekann­ter ruft an und „hat nur mal kurz eine Fra­ge“. Selbst­ver­ständ­lich erhält er eine Ant­wort. Meist auch kos­ten­los, da es sich ja schließ­lich nur um ein 2‑Mi­­nu­­ten-Tele­­fo­­nat han­delt und der Anwalt oder Steu­er­be­ra­ter dies als Freund­schafts­dienst oder

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Steu­er­be­ra­ter­haf­tung für ver­fas­sungs­wid­ri­ge Steuergesetze

Der Steu­er­be­ra­ter, der mit der Prü­fung eines Steu­er­be­schei­des beauf­tragt ist, muss mit sei­nem Man­dan­ten die Mög­lich­keit eines Ein­spruchs wegen mög­li­cher Ver­fas­sungs­wid­rig­keit des anzu­wen­den­den Steu­er­ge­set­zes nicht erör­tern, so lan­ge kei­ne ent­spre­chen­de Vor­la­ge eines Finanz­ge­richts an das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ver­öf­fent­licht ist oder sich ein gleich star­ker Hin­weis auf die Ver­fas­sungs­wid­rig­keit der Besteue­rung aus

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Mei­ne Steu­ern zahlt der Steu­er­be­ra­ter – nicht

Zum Wochen­an­fang ein Fall zum Schmun­zeln: Wie dem Sup­­pen-Kas­­per sei­ne Sup­pe, so woll­te einem Münch­ner Ehe­paar – er selb­stän­di­ger Gra­fi­ker, sie Ange­stell­te – ihre Steu­er­pflicht offen­bar gar nicht schme­cken. Soweit dürf­ten sie sich in guter Gesell­schaft befun­den haben. Aber sich sei­nem Schick­sal erge­ben? Nie­mals nicht! Für die Jah­re 1999 – 2001

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