Die aus­län­di­sche Steu­er­be­ra­tungs-Ltd. – und die Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Eine in einem ande­ren EU-Mit­­gleid­s­­staat ansäs­si­ge Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft ist jedoch in jedem Fall gemäß § 80 Abs. 5 AO als Bevoll­mäch­tig­te zurück­zu­wei­sen, wenn sie nicht über die erfor­der­li­che Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung oder einen ande­ren indi­vi­du­el­len oder kol­lek­ti­ven Schutz in Bezug auf die Berufs­haft­pflicht ver­fügt. §§ 51 ff. der Ver­ord­nung zur Durch­füh­rung der Vor­schrif­ten über

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Die aus­län­di­sche Steu­er­be­ra­tungs-Ltd. – und die Nie­der­las­sungs­frei­heit

Für die Anwen­dung der uni­ons­recht­li­chen Vor­schrif­ten über das Nie­der­las­sungs­recht auf eine steu­er­be­ra­ten­de Tätig­keit in Deutsch­land reicht es nicht aus, dass ein in einem ande­ren Mit­glied­staat ansäs­si­ger Dienst­leis­ter in sta­bi­ler und kon­ti­nu­ier­li­cher Wei­se eine Berufs­tä­tig­keit in Deutsch­land aus­übt. Viel­mehr muss der Dienst­leis­ter in Deutsch­land auch über eine stän­di­ge Prä­senz (Geschäfts­räu­me) ver­fü­gen

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Die aus­län­di­sche Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft – und ihre Eigen­ver­tre­tung beim Bun­des­fi­nanz­hof

Eine aus­län­di­sche Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft, die nach deut­schem Recht nicht befugt ist, sich beim Bun­des­fi­nanz­hof selbst zu ver­tre­ten, kann die­se Befug­nis auch nicht aus der Dienst­leis­tungs­frei­heit her­lei­ten. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof im Fal­le einer Kapi­tal­ge­sell­schaft bri­ti­schen Rechts (Ltd.) mit einer Nie­der­las­sung in den Nie­der­lan­den, deren Gesell­schaf­ter und Geschäfts­füh­rer ("direc­tor") zwei Per­so­nen

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Zurück­wei­sung eines Bevoll­mäch­tig­ten im Besteue­rungs­ver­fah­ren

Die Zurück­wei­sung eines Bevoll­mäch­tig­ten nach § 80 Abs. 5 AO a.F. durf­te sich jeden­falls dann auf alle anhän­gi­gen und künf­ti­gen Ver­wal­tungs­ver­fah­ren des Voll­macht­ge­bers im Zustän­dig­keits­be­reich eines Finanz­amts bezie­hen, wenn die Ver­fah­ren von der erteil­ten Voll­macht umfasst wur­den. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof im Fal­le einer Kapi­tal­ge­sell­schaft bri­ti­schen Rechts (Ltd.) mit einer

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Steu­er­be­ra­tung durch eine EU-Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft

Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten, die in einem ande­ren Mit­glied­staat der EU nie­der­ge­las­sen sind, sind nach § 3a StBerG unter den im Ein­zel­nen fest­ge­leg­ten Vor­aus­set­zun­gen zu einer vor­über­ge­hen­den und gele­gent­li­chen Hil­fe­leis­tung in Steu­er­sa­chen "auf" deut­schem Gebiet befugt. § 3a StBerG erfasst nicht grenz­über­schrei­ten­de Dienst­leis­tun­gen ohne phy­si­schen Grenz­über­tritt der für die Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft han­deln­den Per­so­nen. Eine

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Aus­kunfts­pflicht des Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leurs – und der Streit­wert

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist bei der Bewer­tung des Zeit­auf­wands für die Ertei­lung einer Aus­kunft durch einen Rechts­an­walt eine Stun­den­ver­gü­tung von 100 bis 150 Euro ange­mes­sen, wenn sich die gefor­der­te Aus­kunft auf des­sen beruf­li­che Tätig­keit bezieht . Ob die­se Recht­spre­chung auch auf Steu­er­be­ra­ter und Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten über­tra­gen wer­den kann, bleibt

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Steu­er­be­ra­tungs-KG

Eine Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft in der Form einer Kom­man­dit­ge­sell­schaft mit dem Gesell­schafts­zweck "geschäfts­mä­ßi­ge Hil­fe­leis­tung in Steu­er­sa­chen ein­schließ­lich der Treu­hand­tä­tig­keit" kann im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wer­den. nach der Reform des Han­dels­ge­setz­buchs durch das Han­dels­rechts­re­form­ge­setz vom 22.06.1998 steht die herr­schen­de Ansicht in Recht­spre­chung und Lite­ra­tur wei­ter­hin auf dem Stand­punkt, dass eine Gesell­schaft nur dann als

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Die nie­der­län­di­sche Steu­er­be­ra­tungs-Ltd.

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen mit meh­re­ren Fra­gen zur geschäfts­mä­ßi­gen Hil­fe in Steu­er­sa­chen durch eine im EU-Aus­­­land nie­der­ge­las­se­ne Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft vor­ge­legt. Hier­durch soll geklärt wer­den, ob eine aus­län­di­sche Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft auf­grund der uni­ons­recht­lich gewähr­leis­te­ten Dienst­leis­tungs­frei­heit vom Aus­land aus Steu­er­erklä­run­gen für nach deut­schem Recht steu­er­pflich­ti­ge Per­so­nen erstel­len und

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Gewerb­li­ches Inkas­so einer Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft

Ein gewerb­li­ches Inkas­so einer Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft ist grund­sätz­lich unzu­läs­sig. Einer Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft ist eine gewerb­li­che Inkas­so­tä­tig­keit grund­sätz­lich nicht gestat­tet. Sie kann ihr allen­falls durch eine Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung nach § 57 Abs. 4 StBerG gestat­tet wer­den. Erklärt die Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft eine sol­che Tätig­keit zum Gegen­stand ihres Unter­neh­mens, ohne eine Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung zu besit­zen, kann die Steu­er­be­ra­ter­kam­mer ihre

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Mit­un­ter­neh­merstel­lung der Kom­ple­men­tär-GmbH in einer Steu­er­be­ra­tungs-KG

Eine Steu­er­be­ra­­tungs- und Wir­t­­schafts­­prü­­fungs-KG mit einer GmbH als allei­ni­ger Kom­ple­men­tä­rin erzielt Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb. Das gilt auch dann, wenn die GmbH ledig­lich eine Haf­tungs­ver­gü­tung erhält und am Ver­mö­gen und Gewinn der KG nicht teil­hat. Gemäß § 15 Abs. 2 EStG ist eine selb­stän­di­ge nach­hal­ti­ge Betä­ti­gung, die mit der Absicht, Gewinn zu

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Der Nicht-Steu­er­be­ra­ter als Vor­stand einer Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft

Die für eine Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung nach § 50 Abs. 3 StBerG erfor­der­li­che Vor­aus­set­zung einer "ande­ren Aus­bil­dung als in einer der in § 36 genann­ten Fach­rich­tun­gen" bezieht sich nicht ledig­lich auf die in § 36 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StBerG genann­ten aka­de­mi­schen, son­dern auf sämt­li­che Aus­bil­dun­gen im Sin­ne § 36 StBerG. Ein gelern­ter Bank­kauf­mann

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Kein gewerb­li­ches Inkas­so durch eine Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft

Ein Steu­er­be­ra­ter darf kein gewerb­li­ches Inkas­so betrei­ben. Die­ses Ver­bot umfasst auch, dass der Steu­er­ber nicht gewerb­lich die Hono­rar­for­de­run­gen ande­rer Steu­er­be­ra­ter ein­zie­hen darf. Die Klä­ge­rin des jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit, eine Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft, möch­te als wei­te­ren Unter­neh­mens­ge­gen­stand das gewerb­li­che Inkas­so von Hono­rar­for­de­run­gen betrei­ben, die sie sich von ande­ren Steu­er­be­ra­tern hat abtre­ten

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Aus­län­di­sche Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten ohne Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Aus­län­di­sche Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten ohne Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung sind in Deutsch­land nicht zur Steu­er­be­ra­tung im Inland befugt. So ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof, dass eine in Groß­bri­tan­ni­en regis­trier­te Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft mit Nie­der­las­sun­gen in Bel­gi­en und den Nie­der­lan­den kei­ne geschäfts­mä­ßi­ge Hil­fe in Steu­er­sa­chen für Steu­er­pflich­ti­ge in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land leis­ten darf, wenn sie nicht über eine Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

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Der Steu­er­be­ra­ter, die Ver­pach­tung sei­nes Man­dan­ten­stamms und die Betriebs­auf­spal­tung

Pacht­ein­nah­men, die ein Steu­er­be­ra­ter aus der Ver­pach­tung des Man­dan­ten­stamms sei­ner frei­be­ruf­li­chen Ein­zel­pra­xis an die von ihm beherrsch­te Steu­er­be­ra­­tungs-GmbH erzielt, unter­lie­gen der Gewer­be­steu­er, weil inso­weit eine frei­be­ruf­li­che Betriebs­auf­spal­tung anzu­neh­men ist. In der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist geklärt, dass der Man­dan­ten­stamm eines Steu­er­be­ra­ters als eigen­stän­di­ges Wirt­schafts­gut Gegen­stand eines Pacht­ver­trags sein kann und

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Umsatz­be­steue­rung der frei­en Beru­fe

Eine Steu­er­be­ra­­tungs-GmbH darf ihre Umsät­ze nicht der Ist­be­steue­rung unter­wer­fen. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat klar­ge­stellt, dass eine Steu­er­be­ra­­tungs-GmbH ihre buch­füh­rungs­pflich­ti­gen Umsät­zen nicht nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten (Ist­be­steue­rung) gemäß § 20 UStG ver­steu­ern darf. Die Umsät­ze müs­sen des­halb nach ver­ein­bar­ten Ent­gel­ten (Soll­be­steue­rung) bereits vor dem Erhalt des Ent­gelts ver­steu­ert wer­den. Eine Steu­er­be­ra­­tungs-GmbH mit buch­füh­rungs­pflich­ti­gen

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