Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung – und die Über­nah­me der Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten

Über­nimmt der Arbeit­ge­ber, der mit dem Arbeit­neh­mer unter Abtre­tung der Steu­er­erstat­tungs­an­sprü­che eine Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung abge­schlos­sen hat, die Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten für die Erstel­lung der Ein­kom­men­steu­er­erklä­run­gen des Arbeit­neh­mers, wen­det er damit kei­nen Arbeits­lohn zu. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof und gab damit sei­ne anders­lau­ten­de Recht­spre­chung aus dem Jahr 2010 aus­drück­lich auf. Die Über­nah­me von

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Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug von Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten – und die Erklä­rung zur geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung

Nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs besteht kein ver­fas­sungs­recht­li­cher Anspruch auf voll­um­fäng­li­che Gel­tend­ma­chung aller Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten. Die Abschaf­fung des Son­der­aus­ga­ben­ab­zugs für nicht ein­künf­te­be­zo­ge­ne Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten ist daher nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­ge­mäß. In der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist geklärt, dass Auf­wen­dun­gen, die der Steu­er­be­ra­ter für die Über­tra­gung der Ergeb­nis­se der Gewinn­ermitt­lung in die Vor­dru­cke

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Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten des Insol­venz­ver­wal­ters

Gemäß § 63 Abs. 1 Satz 1 InsO hat der Insol­venz­ver­wal­ter für sei­ne Geschäfts­füh­rung einen Anspruch auf Ver­gü­tung. Mit der Ver­gü­tung sind die dem Insol­venz­ver­wal­ter im Rah­men sei­ner Tätig­keit regel­mä­ßig ent­ste­hen­den Kos­ten abge­gol­ten. Nur beson­de­re Kos­ten kön­nen eine Aus­nah­me recht­fer­ti­gen sei es im Wege der Aus­la­ge­n­er­stat­tung (§ 4 Abs. 2, Abs. 3 Satz 2 Ins­VV),

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Steu­er­be­ra­ter­kos­ten für Erklä­run­gen im Rah­men der Steu­er­am­nes­tie (Stra­BEG)

Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten für die Abga­be von Erklä­run­gen nach dem Stra­BEG kön­nen weder als Wer­bungs­kos­ten noch als Son­der­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den. Kei­ne Wer­bungs­kos­ten Die Bera­tungs­kos­ten sind kei­ne Wer­bungs­kos­ten. Auf­wen­dun­gen für Steu­er­be­ra­tung kön­nen Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen (§ 9 Abs. 1 Satz 1 EStG i.V.m. § 20 EStG) sein, wenn sie durch die Ermitt­lung die­ser

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Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten in der pri­va­ten Ein­kom­men­steu­er

Die Vor­schrift des § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG und der Weg­fall des Abzugs pri­va­ter Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten als Son­der­aus­ga­ben (§ 10 Abs. 1 Nr. 6 EStG) durch Art. 1 Nr. 3 des Geset­zes zum Ein­stieg in ein steu­er­li­ches Sofort­pro­gramm sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­ge­mäß. Bereits mit Urteil vom 7. Sep­tem­ber 2005 hat der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den,

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Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten bei der Steu­er­am­nes­tie

Wie zuvor bereits das Finanz­ge­richt Köln – und im Gegen­satz zum Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf – ver­sagt auch das Finanz­ge­richt Müns­ter die steu­er­li­che Abzugs­fä­hig­keit der Bera­tungs­kos­ten, die anläss­lich der Erstel­lung und Abga­be einer Steu­er­am­­nes­­tie-Erklä­­rung nach dem Stra­BEG ange­fal­len sind. Die Beson­der­heit der Vor­schrif­ten des Stra­BEG, so das Finanz­ge­richt Müns­ter, wird auch dar­an

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Kein Abzug von nicht ein­künf­te­be­zo­ge­nen Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten

Kos­ten für die Erstel­lung der Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung kön­nen seit dem Jahr 2006 bei der Fest­set­zung der Ein­kom­men­steu­er nicht abge­zo­gen wer­den. Dies bestä­tig­te jetzt noch­mals der Bun­des­fi­nanz­hof. Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten für die Erstel­lung der Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung min­dern weder die Ein­künf­te noch das Ein­kom­men. Der Gesetz­ge­ber war nicht aus ver­fas­sungs­recht­li­chen Grün­den ver­pflich­tet, den Abzug von Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten

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Die Über­nah­me von Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten als Arbeits­lohn

Die Über­nah­me von Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten für die Erstel­lung von Ein­kom­men­steu­er­erklä­run­gen der Arbeit­neh­mer durch den Arbeit­ge­ber führt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs bei Vor­lie­gen einer Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung zu (lohn­steu­er­pflich­ti­gem) Arbeits­lohn. Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG gehö­ren u.a. Bezü­ge und Vor­tei­le, die für eine Beschäf­ti­gung im öffent­li­chen oder pri­va­ten Dienst gewährt

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Bera­tungs­kos­ten bei der Steu­er­am­nes­tie

Steu­er­pflich­ti­ge, die sei­ner­zeit von der Steu­er­am­nes­tie Gebrauch gemacht haben, kön­nen hier­bei ange­fal­le­ne Bera­tungs­kos­ten nicht steu­er­min­dernd gel­tend machen. Dies ent­schied jetzt das Finanz­ge­richt Köln im offe­nen Wider­spruch zu einem gegen­läu­fi­gen Urteil des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf . Durch das Steu­er­am­nes­tie­ge­setz wur­de jedem, der steu­er­pflich­ti­ge Ein­künf­te nicht oder nicht voll­stän­dig dekla­riert hat­te, zwi­schen dem

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Kün­di­gung eines Steu­er­be­ra­ter­ver­tra­ges und das Pau­schal­ho­no­rar für die Buch­füh­rung

Ein ein­heit­li­cher Steu­er­be­ra­ter­ver­trag kann nach § 627 BGB gekün­digt wer­den, auch wenn für einen Teil­be­reich der Tätig­keit dau­er­haft fes­te Bezü­ge ver­ein­bart sind. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall war der kla­gen­de Steu­er­be­ra­ter seit 1980 umfas­send als steu­er­li­cher Bera­ter der Beklag­ten, einer Apo­the­ke­rin, tätig. Mit schrift­li­chem Ver­trag vom 5. Mai

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Vor­läu­fi­ge Steu­er­fest­set­zun­gen

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die Lis­te der Punk­te aktua­li­siert, bei denen im Hin­blick auf anhän­gi­ge Mus­ter­ver­fah­ren im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung die Steu­er­fest­set­zung der­zeit nur vor­läu­fig erfol­gen soll. Dem­nach sind Fest­set­zun­gen der Ein­kom­men­steu­er gemäß § 165 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, 4 AO hin­sicht­lich fol­gen­der Punk­te im Hin­blick auf die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit und ver­fas­sungs­kon­for­me Aus­le­gung

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Abzugs­fä­hig­keit von Gerichts­kos­ten für Finanz­ge­richts­ver­fah­ren

Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat­te jetzt einen Fall zu ent­schei­den, in dem strei­tig war, ob und wenn ja in wel­cher Höhe der Klä­ger gezahl­te Gerichts­kos­ten für Kla­ge­ver­fah­ren zur Ein­kom­men­steu­er steu­er­lich in dem Ver­an­la­gungs­jahr gel­tend machen kann, in dem er sie gezahlt hat. Grund­sätz­lich tei­len Pro­zess­kos­ten die ein­kom­men­steu­er­recht­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on der Auf­wen­dun­gen, die

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Absetz­bar­keit von Steu­er­be­ra­ter­kos­ten

Der Streit um die Abzieh­bar­keit pri­va­ter Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten geht in eine neue Run­de. Seit weni­gen Tagen ist das ers­te Revi­si­ons­ver­fah­ren beim Bun­des­fi­nanz­hof anhän­gig, in dem dar­um gestrit­ten wird, ob pri­va­te Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten wei­ter­hin steu­er­lich gel­tend­ge­macht wer­den kön­nen. Hin­ter­grund die­ses Streits ist die Strei­chung des § 10 Absatz 1 Nr. 6 EStG durch das „Gesetz

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