Vor­aus­set­zun­gen eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells

Die Anwen­dungs­re­ge­lung zu § 15b EStG (hier: § 52 Abs. 33a Satz 1 EStG) und die Fra­ge, ob im kon­kre­ten Fall die Ein­kunfts­quel­le als Steu­er­stun­dungs­mo­dell i.S. des § 15b Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 EStG ein­zu­ord­nen ist, sind anle­ger- bzw. gesell­schaf­ter­be­zo­gen zu prü­fen. Ein Steu­er­stun­dungs­mo­dell i.S. von § 15b Abs. 1 Satz 1 und

Lesen

Steu­er­stun­dungs­mo­dell – und die erfor­der­li­chen Fest­stel­lun­gen

Die geson­der­te Fest­stel­lung des § 15b Abs. 4 Satz 1 EStG erfor­dert auch bei Ein­zel­in­ves­ti­tio­nen die Fest­stel­lung, dass die hin­rei­chend bezeich­ne­te Ein­kunfts­quel­le als Steu­er­stun­dungs­mo­dell i.S. von § 15b Abs. 2, § 20 Abs. 2b EStG zu qua­li­fi­zie­ren ist, die Höhe des nicht aus­gleichs­fä­hi­gen Ver­lus­tes des Ver­lust­ent­ste­hungs­jah­res und den zum Ende eines Ver­an­la­gungs­zeit­raums

Lesen

Hohe nega­ti­ve Zwi­schen­ge­win­ne – und das Vor­lie­gen eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells

Hohe (nega­ti­ve) Zwi­schen­ge­win­ne beim Erwerb von Antei­len an einem Invest­ment­fonds füh­ren nicht ohne Wei­te­res zur Annah­me eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells i.S. des § 20 Abs. 2b Satz 1 i.V.m. § 15b EStG. Eine Ein­schrän­kung der Ver­lust­ver­rech­nung folgt auch nicht aus § 20 Abs. 2b Satz 2 EStG, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge posi­ti­ve Ein­künf­te aus

Lesen

Auf­grei­fen einer Gestal­tungs­idee – und die Annah­me eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells

Für die Annah­me eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells i.S. des § 15b Abs. 1 EStG ist Vor­aus­set­zung, dass auf ein vor­ge­fer­tig­tes Kon­zept i.S. des § 15b Abs. 2 Satz 2 EStG zurück­ge­grif­fen wird. Das blo­ße Auf­grei­fen einer bekann­ten Gestal­tungs­idee führt nicht ohne Wei­te­res zur Annah­me eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells. Das vor­ge­fer­tig­te Kon­zept muss von einer vom Steu­er­pflich­ti­gen ver­schie­de­nen

Lesen

Gold­fin­ger-Model­le – gewerb­li­che Ver­lust durch Gold­an­kauf

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in zwei Urteil die als "Gol­d­­fin­ger-Model­­le" bekannt gewor­de­nen Gestal­tun­gen akzep­tiert, bei denen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten durch den Ankauf phy­si­schen Gol­des Ver­lus­te aus Gewer­be­be­trieb erzie­len. Die­se Gestal­tun­gen füh­ren, wie der Bun­des­fi­nanz­hof nun bestä­tigt hat, bei den Gesell­schaf­tern zu Steu­er­vor­tei­len, wenn kein sog. Steu­er­stun­dungs­mo­dell vor­liegt. Bei der inlands­be­zo­ge­nen Gestal­tung (inlän­di­sche Per­so­nen­ge­sell­schaft

Lesen

Der­Aus­lands­fall des Gold­fin­gers – und der nega­ti­ve Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Ob der Ankauf und Ver­kauf von Gold als Gewer­be­be­trieb anzu­se­hen ist, muss anhand der Beson­der­hei­ten von Gold­ge­schäf­ten beur­teilt wer­den. Ein kurz­fris­ti­ger und häu­fi­ger Umschlag des Gold­be­stands sowie der Ein­satz von Fremd­ka­pi­tal kön­nen Indi­zi­en für eine gewerb­li­che Tätig­keit sein. Die Grund­sät­ze des Wert­pa­pier­han­dels sind auf den Han­del mit phy­si­schem Gold nicht

Lesen

Gold­fin­ger – steu­er­li­che Gestal­tung im Gold­han­del

Der steu­er­li­chen Berück­sich­ti­gung von Ver­lus­ten aus einer Betei­li­gung an einem vom Steu­er­pflich­ti­gen selbst gegrün­de­ten bri­ti­schen Unter­neh­men schei­det nur dann nach § 15 b EStG aus, wenn auf Grund eines vor­ge­fer­tig­ten Kon­zepts die Mög­lich­keit gebo­ten wer­den soll, gezielt zeit­wei­lig Ver­lus­te zu nut­zen. In dem vom Hes­si­schen Finanz­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit hat­te der Klä­ger in

Lesen