Das Darlehen des mittelbaren Gesellschafters - und die Abgeltungsteuer

Das Dar­le­hen des mit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ters – und die Abgel­tungs­teu­er

Der geson­der­te Steu­er­ta­rif für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG ist bei einer Dar­le­hens­ge­wäh­rung an eine Kapi­tal­ge­sell­schaft nicht schon des­halb nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b Satz 1 EStG aus­ge­schlos­sen, weil der Gläu­bi­ger der Kapi­tal­erträ­ge mit­tel­bar zu min­des­tens 10 % an der Schuld­ne­rin betei­ligt ist. Sind Anteils­eig­ne­rin und Schuld­ne­rin

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Der degressiv gestaffelte Zweitwohnungsteuertarif

Der degres­siv gestaf­fel­te Zweit­woh­nungsteu­er­ta­rif

Ein degres­si­ver Zweit­woh­nungsteu­er­ta­rif ver­letzt das Grund­recht auf Gleich­be­hand­lung des Art. 3 Abs. 1 GG in sei­ner Aus­prä­gung als Gebot der Besteue­rung nach der wirt­schaft­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit, wenn dies nicht durch hin­rei­chend gewich­ti­ge sach­li­che Grün­de gerecht­fer­tigt ist. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt einer Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen einen Zweit­woh­nungsteu­er­be­scheid der Stadt Kon­stanz statt­ge­ge­ben und

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Steuerberechnung beim Zusammentreffen von Tarifermäßigung und positivem Progressionsvorbehalt

Steu­er­be­rech­nung beim Zusam­men­tref­fen von Tarifer­mä­ßi­gung und posi­ti­vem Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Trifft die Tarifer­mä­ßi­gung des § 34 Abs. 1 EStG mit dem (posi­ti­ven) Pro­gres­si­ons­vor­be­halt des § 32b EStG zusam­men, so ist eine inte­grier­te Steu­er­be­rech­nung der­ge­stalt vor­zu­neh­men, dass die Pro­gres­si­ons­ein­künf­te bei der Steu­er­be­rech­nung nach § 34 Abs. 1 EStG steu­er­satz­er­hö­hend berück­sich­tigt wer­den. Über­stei­gen die der Tarifer­mä­ßi­gung unter­lie­gen­den außer­or­dent­li­chen Ein­künf­te das zu ver­steu­ern­de Ein­kom­men, so

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Tarifbegünstigte Vorteile aus Aktienoptionen

Tarif­be­güns­tig­te Vor­tei­le aus Akti­en­op­tio­nen

Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs stel­len geld­wer­te Vor­tei­le aus einem Akti­en­op­ti­ons­pro­gramm im Regel­fall als Anreiz­lohn eine Ver­gü­tung für eine mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit dar. Die Ver­gü­tung in Höhe des Werts der erhal­te­nen Akti­en wird dann einem ermä­ßig­ten Ein­kom­men­steu­er­ta­rif unter­wor­fen. Im Streit­jahr 1997 war die Tarif­be­güns­ti­gung des § 34 Abs. 3

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