Gezogene Nutzungen aus angefochtenen Steuerzahlungen

Gezo­ge­ne Nut­zun­gen aus ange­foch­te­nen Steu­er­zah­lun­gen

Der Fis­kus ist von der Rechts­hand­lung an dem Insol­venz­ver­wal­ter zur Her­aus­ga­be gezo­ge­ner Nut­zun­gen aus wirk­sam ange­foch­te­nen Steu­er­zah­lun­gen ver­pflich­tet, wobei es auf die steu­er­li­che Ertrags­ho­heit nicht ankommt. Als gezo­ge­ne Nut­zun­gen her­aus­zu­ge­ben sind Zins­er­trä­ge von Ein­nah­me­über­schüs­sen, die im Haus­halts­voll­zug aus­nahms­wei­se zeit­wei­lig nicht benö­tigt wer­den, und erspar­te Zin­sen für Kas­sen­ver­stär­kungs­kre­di­te oder ande­re staat­li­che

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Anfechtbare Zahlungen an das Finanzamt

Anfecht­ba­re Zah­lun­gen an das Finanz­amt

Nach § 129 Abs. 1 InsO kön­nen Rechts­hand­lun­gen, die vor der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens vor­ge­nom­men wur­den und die Insol­venz­gläu­bi­ger benach­tei­li­gen, vom Ver­wal­ter nach Maß­ga­be der §§ 130 ff. ange­foch­ten wer­den. Nach § 133 Abs. 1 InsO ist eine Rechts­hand­lung anfecht­bar, die der Schuld­ner in den letz­ten zehn Jah­ren vor dem Antrag auf

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