Die deut­sche Flug­ge­sell­schaft – und die Kün­di­gung eines Flug­be­glei­ters in Indien

Das von der indi­schen Nie­der­las­sung einer deut­schen Flug­ge­sell­schaft mit einem in dort wohn­haf­ten indi­schen Flug­be­glei­ter geschlos­se­ne Arbeits­ver­hält­nis unter­liegt indi­schem Ver­trags­sta­tut. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall bestimm­te sich das anwend­ba­re mate­ri­el­le Recht noch nach Art. 27 ff. EGBGB in der bis 16.12.2009 gel­ten­den Fas­sun­gaF. Die Ver­ord­nung (EG) Nr. 593/​2008

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Flug­dienst­un­taug­lich­keit – als auf­lö­sen­de Bedin­gung für das Arbeits­ver­hält­nis einer Flugbegleiterin

Der Ein­tritt der ‑tarif­ver­trag­lich gere­­gel­­ten- auf­lö­sen­den Bedin­gung setzt neben der Flug­dienst­un­taug­lich­keit das Feh­len einer ander­wei­ti­gen Beschäf­ti­gungs­mög­lich­keit vor­aus. Dabei muss die Flug­ge­sell­schaft dar­le­gen, dass für die Flug­be­glei­te­rin kei­ne Wei­ter­be­schäf­ti­gungs­mög­lich­keit im Boden­dienst besteht. Nach § 20 Abs. 1 Buchst. a MTV Nr. 2 endet das Arbeits­ver­hält­nis, ohne dass es einer Kün­di­gung bedarf, zu dem Zeitpunkt,

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Ver­set­zung einer Flug­be­glei­te­rin – und die Bestim­mun­gen des Arbeitsvertrages

Bei der Prü­fung der Wirk­sam­keit einer Ver­set­zung, die auf Rege­lun­gen in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen gemäß §§ 305 ff. BGB beruht, ist zunächst durch Aus­le­gung der Inhalt der ver­trag­li­chen Rege­lun­gen unter Berück­sich­ti­gung aller Umstän­de des Ein­zel­falls zu ermit­teln. Fest­zu­stel­len ist, ob ein bestimm­ter Tätig­keits­in­halt und Tätig­keits­ort ver­trag­lich fest­ge­legt sind und wel­chen Inhalt

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Flug­be­glei­ter-Schu­lung – und die tarif­li­che Zula­ge für „office duty“

Für die Teil­nah­me an einer Schu­lung steht einem Flug­be­glei­ter bei easy­Jet kei­ne tarif­ver­trag­li­che Zula­ge – „Jeg­li­che sons­ti­ge Dienst­zeit am Boden auf Anwei­sung von easy­Jet (Office duty)“ – nach dem Ver­gü­tungs­ta­rif­ver­trag Nr. 2 für das in Ber­lin sta­tio­nier­te Kabi­nen­per­so­nal der Easy­jet Air­line Com­pa­ny Ltd. (VTV Kabi­ne 2) zu. Die Vor­aus­set­zun­gen des als Anspruchsgrundlage

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Rich­ter­be­sol­dung – und die frü­he­re Tätig­keit als Stewardess

War ein Rich­ter vor sei­ner Ein­stel­lung in den Rich­ter­dienst als Flug­be­glei­ter (Ste­ward) oder als Flug­gast­ab­fer­ti­ger tätig, sind die­se Zei­ten bei der Fest­set­zung der Erfah­rungs­stu­fe nicht zu berück­sich­ti­gen, nach der sich die Besol­dung des Rich­ters rich­tet. Dies muss­te jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt im Fall eines Ber­li­ner Rich­ters ent­schei­den. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin hatte

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Die in Japan ansäs­si­ge und bei einer inlän­di­schen Flug­ge­sell­schaft ange­stell­te Stewardess

Die Vor­schrif­ten des Abkom­mens­rechts zur Ver­mei­dung einer Dop­pel­be­steue­rung gehen § 34c Abs. 1 EStG vor. Gem. Art. 23 DBA-Japan ist Deutsch­land nur dann nach dem Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men ver­pflich­tet, eine Dop­pel­be­steue­rung zu ver­mei­den, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge in Deutsch­land ansäs­sig ist. Die Ansäs­sig­keit bestimmt sich gem. Art. 4 DBA-Japan. Hat der Steu­er­pflich­ti­ge kei­nen Wohn­sitz in

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