Aty­pisch stil­le Gesell­schaft – und die Kla­ge­be­fug­nis vor dem Finanz­ge­richt

Eine Innen­ge­sell­schaft wie die aty­pisch stil­le Gesell­schaft kann als sol­che nicht Betei­lig­te eines finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens sein, das die geson­der­te und ein­heit­li­che Gewinn­fest­stel­lung betrifft. Denn bei der Innen­ge­sell­schaft kommt eine Ver­tre­tung, d.h. ein rechts­ge­schäft­li­ches Han­deln für die Gesell­schaft im Außen­ver­hält­nis, nicht in Betracht. Die Innen­ge­sell­schaft hat kei­ne Orga­ne und kei­ne Bevoll­mäch­tig­ten.

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Der Streit um den Fest­stel­lungs­be­scheid – und die Bei­la­dung der stil­len Gesell­schaft

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs sind bei einem nega­ti­ven Fest­stel­lungs­be­scheid neben der Gesell­schaft nach § 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO auch die Gesell­schaf­ter selbst nach Nr. 4 oder Nr. 5 kla­ge­be­fugt . Dar­über hin­aus kommt eine Betei­li­gung der aty­pisch stil­len Gesell­schaft selbst im Wege der not­wen­di­gen Bei­la­dung nicht in Betracht. Denn eine aty­pisch

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Not­wen­di­ge Bei­la­dung im finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren – bei einer aty­pisch stil­len Gesell­schaft

Eine unter­blie­be­ne not­wen­di­ge Bei­la­dung stellt trotz der Rege­lung in § 123 Abs. 1 Satz 2 FGO einen Ver­stoß gegen die Grund­ord­nung des Ver­fah­rens dar. Die Gesell­schaf­te­rin einer KG & aty­pisch Still ist Inhalts­adres­sa­tin des Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheids, wenn sie dar­in als Fest­stel­lungs­be­tei­lig­te in ihrer Eigen­schaft als Gesell­schaf­te­rin (hier: der KG & aty­pisch Still) auf­ge­führt ist. Nach­dem

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Aty­pisch stil­le Gesell­schaft – und der Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid

Ein Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid ist rechts­wid­rig, wenn in ihm die die "KG & aty­pisch Still" und die KG betref­fen­den Fest­stel­lun­gen zusam­men­ge­fasst wor­den sind. Nach § 179 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 und § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den geson­dert und ein­heit­lich fest­ge­stellt die kör­per­­schaft- und ein­kom­men­steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­te, wenn an den Ein­künf­ten

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Auf­lö­sung einer aty­pisch stil­len Gesell­schaft – und die Rück­zah­lung gewinn­un­ab­hän­gi­ger Aus­schüt­tun­gen

Wird eine (hier: mehr­glied­ri­ge aty­pisch) stil­le Gesell­schaft auf­ge­löst, sind die stil­len Gesell­schaf­ter zur Rück­zah­lung der ihnen zuge­flos­se­nen gewinn­un­ab­hän­gi­gen Aus­schüt­tun­gen an den Geschäfts­in­ha­ber ver­pflich­tet, wenn die­ser Rück­zah­lungs­an­spruch im Gesell­schafts­ver­trag gere­gelt ist. Der Bun­des­ge­richts­hof hat bereits mit Urteil vom 08.12 2015 im Rah­men der ihm oblie­gen­den objek­ti­ven Aus­le­gung des mehr­glied­ri­gen aty­pisch stil­len

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Geschäfts­füh­rer­haf­tung gegen­über einem stil­len Gesell­schaf­ter

Der Geschäfts­füh­rer einer GmbH haf­tet einem Anle­ger, der sich als stil­ler Gesell­schaf­ter an der GmbH betei­ligt hat, nur in Aus­nah­me­fäl­len per­sön­lich auf Scha­dens­er­satz wegen unzu­rei­chen­der Aus­künf­te bei Zeich­nung der Anla­ge. Inhalts­über­sichtAus­kunfts­an­spruchEigens (vor)vertragliches Ver­hält­nisWirt­schaft­li­ches Eigen­in­ter­es­seBeson­de­res per­sön­li­ches Ver­trau­enPro­spekt­haf­tungDelik­ti­sche Haf­tung Aus­kunfts­an­spruch[↑] Der stil­le Gesell­schaf­ter hat gegen den GmbH-Geschäfts­­­füh­­rer kei­nen Anspruch wegen Ver­let­zung vor­ver­trag­li­cher

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Aty­pisch stil­le Gesell­schaft – mit einem min­der­jäh­ri­gen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen

Gemäß § 179 Abs. 1 i.V.m. § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den ein­­kom­­men- und kör­per­schaft­steu­er­pflich­ti­ge Ein­künf­te geson­dert und ein­heit­lich fest­ge­stellt, wenn an den Ein­künf­ten meh­re­re Per­so­nen betei­ligt und die Ein­künf­te die­sen Per­so­nen steu­er­lich zuzu­rech­nen sind. Bei einem Gewer­be­be­trieb ist die­se Vor­aus­set­zung erfüllt, wenn meh­re­re Per­so­nen den Betrieb als

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Ver­lust­über­nah­me eines stil­len Gesell­schaf­ters – und die gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung

Die Betrags­gren­ze für die Hin­zu­rech­nung (§ 8 Nr. 1 GewStG 2002 i.d.F. des UntS­tRefG 2008) von 100.000 EUR ist im Fall einer nega­ti­ven Sum­me der hin­zu­zu­rech­nen­den Finan­zie­rungs­an­tei­le nicht spie­gel­bild­lich anzu­wen­den. Lau­tet daher die Sum­me der Ein­zel­hin­zu­rech­nungs­be­trä­ge auf einen Betrag zwi­schen ./​. 1 € und ./​. 100.000 €, dann ist ein Vier­tel die­ser Sum­me dem

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Mehr­glied­ri­ge stil­le Innen­ge­sell­schaft – und ihre Auf­lö­sung

Die Auf­lö­sung der stil­len Gesell­schaft, die als blo­ße Innen­ge­sell­schaft über kein gesamt­hän­de­risch gebun­de­nes Gesell­schafts­ver­mö­gen ver­fügt, führt grund­sätz­lich zu deren sofor­ti­ger Been­di­gung. Dies gilt in glei­cher Wei­se für eine mehr­glied­ri­ge stil­le Gesell­schaft, die als sog. "Innen-KG" aus­ge­stal­tet ist, jeden­falls dann, wenn nur die Auf­lö­sung der stil­len Gesell­schaft beschlos­sen wor­den ist. Der

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Die mehr­glied­ri­ge stil­le Gesell­schaft – und die Aus­zah­lung des Abfin­dungs­gut­ha­bens

Eine zwei­glied­ri­ge stil­le Gesell­schaft liegt vor, wenn jeder stil­le Gesell­schaf­ter jeweils für sich allein mit dem Inha­ber des Han­dels­ge­schäfts in einem Gesell­schafts­ver­hält­nis steht . Bei der mehr­glied­ri­gen stil­len Gesell­schaft beschrän­ken sich die Rechts­be­zie­hun­gen nicht auf das Ver­hält­nis des jewei­li­gen stil­len Gesell­schaf­ters zu dem Inha­ber des Han­dels­ge­schäfts (hier: der Fonds­ge­sell­schaft), son­dern

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Nega­ti­ve Hin­zu­rech­nung der Ver­lust­über­nah­me eines stil­len Gesell­schaf­ters

Bei der Ermitt­lung der Sum­me der nach § 8 Nr. 1 GewStG 2002 (i.d.F. des UntS­tRefG 2008) hin­zu­zu­rech­nen­den Finan­zie­rungs­an­tei­le ist auch ein Ver­lust­an­teil des stil­len Gesell­schaf­ters zu berück­sich­ti­gen, soweit die­ser Ver­lust­an­teil den Ver­lust aus Gewer­be­be­trieb gemin­dert hat . Wird durch die Berück­sich­ti­gung des Ver­lust­an­teils die Sum­me der hin­zu­zu­rech­nen­den Finan­zie­rungs­an­tei­le nega­tiv, dann ist

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Kor­rek­tur unan­ge­mes­se­ner Gewinn­ver­tei­lung bei GmbH & aty­pisch Still

Betei­ligt sich der Gesell­schaf­ter einer Kapi­tal­ge­sell­schaft an die­ser zugleich als aty­pisch stil­ler Gesell­schaf­ter und ver­zich­tet die Kapi­tal­ge­sell­schaft im Inter­es­se des stil­len Gesell­schaf­ters auf eine fremd­üb­li­che Gewinn­be­tei­li­gung, wird der Kapi­tal­ge­sell­schaft bei der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung der Ein­künf­te der aty­pisch stil­len Gesell­schaft der ange­mes­se­ne Gewinn­an­teil zuge­rech­net. Begrün­det der Inha­ber eines Han­dels­ge­wer­bes

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Ein­zel­pos­ten in der Aus­ein­an­der­set­zung einer stil­len Gesellchaft

Die Kün­di­gung der stil­len Gesell­schaft führt zu deren Auf­lö­sung und zur Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen dem Inha­ber des Han­dels­ge­schäfts und dem stil­len Gesell­schaf­ter, bei der die wech­sel­sei­ti­gen Ansprü­che grund­sätz­lich unselbst­stän­di­ge Rech­nungs­pos­ten der Gesamt­ab­rech­nung wer­den und vor Been­di­gung der Aus­ein­an­der­set­zung nur aus­nahms­wei­se gel­tend gemacht wer­den kön­nen, wenn dadurch das Ergeb­nis der Aus­ein­an­der­set­zung (teil­wei­se)

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Die mehr­glied­ri­ge stil­le Publi­kums­ge­sell­schaft – und die Grund­sät­ze über die feh­ler­haf­te Gesell­schaft

Für die Annah­me, dass zwi­schen den Par­tei­en kein bloß zwei­glied­ri­ges Gesell­schafts­ver­hält­nis zustan­de gekom­men ist, son­dern der Anle­ger einer mehr­glied­ri­gen stil­len Gesell­schaft in Form einer Publi­kums­ge­sell­schaft bei­getre­ten ist, bei der nach Involl­zug­set­zung für den Fall etwai­ger anfäng­li­cher Män­gel die Grund­sät­ze über die feh­ler­haf­te Gesell­schaft Anwen­dung fin­den , kommt es allein auf

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Gewinn­an­tei­le eines stil­len Gesell­schaf­ters – und ihre gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung

Nach § 8 Nr. 3 GewStG 1999/​2002 a.F. sind dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb (§ 7 GewStG 1999/​2002 a.F.) die Gewinn­an­tei­le eines stil­len Gesell­schaf­ters hin­zu­zu­rech­nen, soweit sie bei der Ermitt­lung des Gewinns abge­setzt wor­den sind und wenn sie beim Emp­fän­ger nicht zur Steu­er nach dem Gewer­be­er­trag her­an­zu­zie­hen sind. Der Begriff "Gewinn­an­tei­le des stil­len Gesell­schaf­ters"

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Die feh­ler­haf­te stil­le Publi­kums­ge­sell­schaft – und even­tu­el­le Scha­dens­er­satz­an­sprü­che

Die Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft schließt einen Anspruch der Anlegerin/​stillen Gesell­schaf­te­rin auf Ersatz von Ver­mö­gens­schä­den, die ihr durch pflicht­wid­ri­ges Ver­hal­ten der für die Gesell­schaft han­deln­den Per­so­nen im Zusam­men­hang mit ihrem Bei­tritt zur Gesell­schaft ent­stan­den sind, nicht von vorn­her­ein aus. Auch bei Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft kann,

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Dop­pel­stö­cki­ge Mit­un­ter­neh­mer­schaft – und der Ver­lust­vor­trag

Bringt eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ihren Gewer­be­be­trieb in eine ande­re Per­so­nen­ge­sell­schaft ein, kön­nen vor­trags­fä­hi­ge Gewer­be­ver­lus­te bei fort­be­stehen­der Unter­neh­mens­iden­ti­tät mit dem Teil des Gewer­be­er­trags der Unter­ge­sell­schaft ver­rech­net wer­den, der auf die Ober­ge­sell­schaft ent­fällt. Mit dem auf ande­re Gesell­schaf­ter der Unter­ge­sell­schaft ent­fal­len­den Teil des Gewer­be­er­trags kön­nen Ver­lus­te aus der Zeit vor der Ein­brin­gung auch

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Vor­aus­set­zun­gen für den Ver­lust­ab­zug eines stil­len Gesell­schaf­ters

Bei der Bestim­mung des nach § 15a Abs. 1 Satz 1 EStG aus­gleichs­fä­hi­gen Ver­lus­tes ist nicht nur die im Gesell­schafts­ver­trag ver­ein­bar­te und erbrach­te fes­te Ein­la­ge zu berück­sich­ti­gen. Auch das auf dem Dar­le­hens­kon­to als Vor­trag aus­ge­wie­se­ne Gut­ha­ben erhöht das Kapi­tal­kon­to des stil­len Gesell­schaf­ters i.S. des § 15a Abs. 1 Satz 1 EStG, wenn es nach

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Die mehr­glied­ri­ge stil­le Gesell­schaft – und der Scha­dens­er­satz­an­spruch des Anle­gers

Auch bei Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft kann, wie der Bun­des­ge­richts­hof wei­ter ent­schie­den hat, der Anle­ger, der sich an einer mehr­glied­ri­gen stil­len Gesell­schaft betei­ligt hat, das stil­le Gesell­schafts­ver­hält­nis unter Beru­fung auf den (behaup­te­ten) Ver­trags­man­gel durch sofort wirk­sa­me Kün­di­gung been­den und unter Anrech­nung des ihm bei Been­di­gung sei­nes (feh­ler­haf­ten) Gesell­schafts­ver­hält­nis­ses

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Die mehr­glied­ri­ge stil­len Gesell­schaft und die Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft

Bei einer mehr­glied­ri­gen stil­len Gesell­schaft sind die Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft mit der Maß­ga­be anzu­wen­den, dass ein stil­ler Gesell­schaf­ter von dem Geschäfts­in­ha­ber Ersatz von Ver­mö­gens­schä­den, die ihm im Zusam­men­hang mit sei­nem Bei­tritt zur Gesell­schaft ent­stan­den sind, unter Anrech­nung des ihm bei Been­di­gung sei­nes (feh­ler­haf­ten) Gesell­schafts­ver­hält­nis­ses gege­be­nen­falls zuste­hen­den Abfin­dungs­an­spruchs ver­lan­gen kann,

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Ver­schmel­zung der an einer GmbH & aty­pisch still betei­lig­ten GmbH auf die still betei­lig­te Per­so­nen­ge­sell­schaft

Wird die an einer GmbH & aty­pisch still betei­lig­te GmbH auf die still betei­lig­te Per­so­nen­ge­sell­schaft ver­schmol­zen und ist für die aty­pi­sche stil­le Gesell­schaft ein Ver­lust­vor­trag fest­ge­stellt, um den die auf­neh­men­de Per­so­nen­ge­sell­schaft ihren Gewer­be­er­trag kür­zen will, muss die für die Kür­zung nach § 10a GewStG erfor­der­li­che Unter­neh­mens­iden­ti­tät zwi­schen dem Gewer­be­be­trieb bestehen, den

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Son­der­zah­lungs­ver­spre­chen für stil­le Gesell­schaf­ter

Leis­tun­gen aus dem Gesell­schafts­ver­mö­gen an ein­zel­ne Gesell­schaf­ter, die im Hin­blick auf die Mit­glied­schaft erfol­gen, beru­hen regel­mä­ßig auch dann, wenn im Leis­tungs­zeit­punkt kei­ne recht­li­che Ver­pflich­tung zur Erbrin­gung der Leis­tung besteht, auf der gesell­schafts­ver­trag­lich ver­ab­re­de­ten gemein­sa­men Zweck­ver­fol­gung, an deren Erfolg der Gesell­schaf­ter teil­ha­ben soll; auch bei einer stil­len Gesell­schaft steht der im

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Abzugs­be­schrän­kung für Ver­lus­te aus stil­len Betei­li­gun­gen an Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten

Ver­lus­te aus typisch stil­len Betei­li­gun­gen, die im Betriebs­ver­mö­gen gehal­ten wer­den, sind pha­sen­gleich zu berück­sich­ti­gen. Die Über­gangs­re­ge­lung des § 52 Abs. 1 EStG 2002, nach der die Ver­lust­ver­wer­tungs­be­schrän­kun­gen nach § 15 Abs. 4 Satz 6, § 20 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG 2002 i.d.F. des StVer­gAbG bereits ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2003 anzu­wen­den sind, ist

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Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko bei der aty­pisch stil­len Gesell­schaft

Ein stil­ler Gesell­schaf­ter ist nur dann als Mit­un­ter­neh­mer i.S.d. § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 i.V.m. § 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG anzu­se­hen, wenn er auf­grund sei­ner Gesell­schaf­ter­stel­lung selbst Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko trägt und Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve ent­fal­ten kann. Bei­de Merk­ma­le müs­sen vor­lie­gen, die gerin­ge­re Aus­prä­gung des einen Merk­mals kann jedoch im Rah­men der gebo­te­nen

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Ver­lus­te aus stil­ler Betei­li­gung an der Arbeit­ge­ber-GmbH

Der Ver­lust der im Rah­men der Begrün­dung einer stil­len Betei­li­gung an den Arbeit­ge­ber geleis­te­ten Ein­la­ge­zah­lun­gen ist als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit abzugs­fä­hig, wenn die­ser in einem ein­kom­men­steu­er­recht­lich erheb­li­chen Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang zum Arbeits­ver­hält­nis steht und nicht auf der Nut­zung der Betei­li­gung als Kapi­tal­ertrags­quel­le oder etwai­gen Gewinn­erwar­tun­gen beruht . Der

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Organ­schaft mit einer aty­pi­schen stil­len Gesell­schaft

Eine aty­pisch stil­le Gesell­schaft kann nicht Organ­ge­sell­schaft sein, da sie eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ist. Eine GmbH, an der eine aty­pisch stil­le Betei­li­gung besteht, kann nicht Organ­ge­sell­schaft sein, da sie nicht ihren gan­zen Gewinn an den Organ­trä­ger abfüh­ren kann. Die Vor­aus­set­zun­gen für eine kör­per­schaft­steu­er­li­che Organ­schaft im Sin­ne von § 14 KStG lie­gen

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