Mehr­heits­er­for­der­nis­se in einer Publi­kums­ge­sell­schaft bür­ger­li­chen Rechts

Ver­langt der Gesell­schafts­ver­trag einer Publi­kums­ge­sell­schaft bür­ger­li­chen Rechts für die Fest­stel­lung der Aus­ein­an­der­set­zungs­bi­lanz als Grund­la­ge der Ver­lust­aus­gleichs­pflicht nach Auf­lö­sung der Gesell­schaft kei­ne qua­li­fi­zier­te Mehr­heit, ist ein mit ein­fa­cher Mehr­heit gefass­ter Beschluss von einer gesell­schafts­ver­trag­li­chen Klau­sel gedeckt, nach der Beschlüs­se grund­sätz­lich mit ein­fa­cher Mehr­heit zu fas­sen sind. Beschlüs­se in einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen

Lesen

Ände­run­gen im Gesell­schafts­ver­trag durch Abstim­mung

Regelt der Gesell­schafts­ver­trag einer Publi­kums­ge­sell­schaft, dass über bestimm­te Beschluss­ge­gen­stän­de nicht die Mehr­heit der abge­ge­be­nen, son­dern die Mehr­heit der anwe­sen­den Stim­men ent­schei­det, und ergibt die Aus­le­gung des Gesell­schafts­ver­trags, dass die Mehr­heit der anwe­sen­den Stim­men als Mehr­heit aller teil­neh­men­den und nicht als Mehr­heit der mit Ja oder Nein stim­men­den Gesell­schaf­ter zu ver­ste­hen

Lesen