Strafzumessung - und die beruflichen Wirkungen der strafrechtlichen Verurteilung

Straf­zu­mes­sung – und die beruf­li­chen Wir­kun­gen der straf­recht­li­chen Ver­ur­tei­lung

beruf­li­chen Wir­kun­gen einer straf­recht­li­chen Ver­ur­tei­lung sind regel­mä­ßig als ein bestim­men­der Straf­mil­de­rungs­grund zu berück­sich­ti­gen, wenn der Ange­klag­te durch sie sei­ne beruf­li­che oder wirt­schaft­li­che Basis ver­liert oder zu ver­lie­ren droht . Auch wenn das Tat­ge­richt, dem die Gewich­tung die­ses straf­mil­dern­den Gesichts­punkts obliegt, von Rechts wegen nicht gehal­ten ist, dem Straf­mil­de­rungs­grund ent­schei­den­des straf­mil­dern­des

Lesen
Die "Lebensleistung" des Angeklagten als Strafmilderungsgrund

Die "Lebens­leis­tung" des Ange­klag­ten als Straf­mil­de­rungs­grund

Für den Bun­des­ge­richts­hof begeg­net die Berück­sich­ti­gung der "Lebens­leis­tung" des Ange­klag­ten als straf­mil­dern­de Erwä­gung recht­li­chen Beden­ken. Der Begriff "Lebens­leis­tung" ist eine aus­fül­lungs­be­dürf­ti­ge "Leer­for­mel" und wird sich schwer defi­nie­ren las­sen . Nach § 46 Abs. 1 Satz 1 StGB ist vor­ran­gig die Schuld des Täters die Grund­la­ge für die Stra­fe und nicht des­sen Lebens­füh­rung

Lesen
Der gesetzlich vertypte Milderungsgrund - und der minder schwere Fall

Der gesetz­lich ver­typ­te Mil­de­rungs­grund – und der min­der schwe­re Fall

Sieht das Gesetz einen beson­de­ren Straf­rah­men für min­der schwe­re Fäl­le vor und ist – wie hier gemäß § 27 Abs. 2 Satz 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, muss bei der Straf­rah­men­wahl im Rah­men einer Gesamt­ab­wä­gung zunächst geprüft wer­den, ob die all­ge­mei­nen Mil­de­rungs­grün­de die Annah­me

Lesen
Minder schwerer Fall - und der gesetzlich vertypte Milderungsgrund

Min­der schwe­rer Fall – und der gesetz­lich ver­typ­te Mil­de­rungs­grund

Sieht das Gesetz einen beson­de­ren Straf­rah­men für min­der schwe­re Fäl­le vor und ist – wie hier gemäß § 30 Abs. 1 Satz 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, muss bei der Straf­rah­men­wahl im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung zunächst geprüft wer­den, ob die all­ge­mei­nen Mil­de­rungs­grün­de die Annah­me

Lesen
Der besondere Strafrahmen für minder schwere Fälle - und der gesetzlich vertypte Milderungsgrund

Der beson­de­re Straf­rah­men für min­der schwe­re Fäl­le – und der gesetz­lich ver­typ­te Mil­de­rungs­grund

Sieht das Gesetz einen beson­de­ren Straf­rah­men für min­der schwe­re Fäl­le vor und ist auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, muss bei der Straf­rah­men­wahl im Rah­men der Gesamt­wür­di­gung zunächst geprüft wer­den, ob die all­ge­mei­nen Mil­de­rungs­grün­de die Annah­me eines min­der schwe­ren Falls tra­gen. Ist nach einer Abwä­gung aller all­ge­mei­nen Straf­zu­mes­sungs­um­stän­de das Vor­lie­gen

Lesen
Minder schwerer Fall - und die Überprüfung der Strafzumessung

Min­der schwe­rer Fall – und die Über­prü­fung der Straf­zu­mes­sung

Die Straf­zu­mes­sung ist grund­sätz­lich Sache des Tatrich­ters. Es ist sei­ne Auf­ga­be, auf der Grund­la­ge des umfas­sen­den Ein­drucks, den er in der Haupt­ver­hand­lung von der Tat und der Per­sön­lich­keit des Täters gewon­nen hat, die wesent­li­chen ent­las­ten­den und belas­ten­den Umstän­de fest­zu­stel­len, sie zu bewer­ten und hier­bei gegen­ein­an­der abzu­wä­gen. Einen Ein­griff des Revi­si­ons­ge­richts

Lesen