Schuld­haf­tes Betrin­ken – und die Strafrahmenverschiebung

Alein auf ein schuld­haf­tes Betrin­ken kann eine Ableh­nung der Straf­rah­men­ver­schie­bung nach §§ 21, 49 Abs. 1 StGB in der Regel nicht gestützt wer­den. So auch in dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall, in dem sich die Erwä­gun­gen des Land­ge­richts, mit denen die­ses das Land­ge­richt das Vor­lie­gen eines min­der schwe­ren Fal­les im

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Messer & Blut

Der miß­glück­te Haarschnitt

Es ist rechts­feh­ler­haft, straf­schär­fend zu berück­sich­ti­gen, dass zwi­schen dem Anlass der Tat – einem miß­glück­tem Haar­schnitt – und dem Zuste­chen mit einem Mes­ser ein ekla­tan­tes Miss­ver­hält­nis bestand, obwohl die – rechts­me­di­zi­ni­sche – Sach­ver­stän­di­ge ins­be­son­de­re die Unfä­hig­keit des Ange­klag­ten, sich aus dem Ärger über den Haar­schnitt zu lösen, als Aus­druck sei­nes alkoholbedingt

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Die Unter­las­sens­straf­bar­keit des Teil­neh­mers – und kei­ne Strafrahmenmilderung

Von einer Mil­de­rung des Straf­rah­mens nach § 13 Abs. 2 StGB i.V.m. § 49 Abs. 1 StGB ist kein Gebrauch zu machen, wenn der Ange­klag­te den Haupt­tä­ter aktiv unter­stützt hat. Die Mög­lich­keit einer sol­chen Straf­rah­men­ver­schie­bung kommt für einen Tat­be­tei­lig­ten nur in Betracht, wenn des­sen Tat­bei­trag in einem Unter­las­sen besteht. Sie schei­det aus,

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Polizist

Meh­re­re beim Teil­neh­mer feh­len­de beson­de­re per­sön­li­chen Merkmale

Feh­len meh­re­re beson­de­re per­sön­li­che Merk­ma­le, wel­che die Straf­bar­keit des Täters begrün­den, beim Teil­neh­mer, so ist des­sen Stra­fe nach § 28 Abs. 1 StGB i.V.m. § 49 Abs. 1 StGB nur ein­mal zu mil­dern. Eine Mil­de­rung nach § 28 Abs. 1 StGB ist zu gewäh­ren, wenn beson­de­re per­sön­li­che Merk­ma­le (§ 14 Abs. 1 StGB) beim

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Sattelschlepper

Alko­hol­schmug­gel – und die Straf­bar­keit des LKW-Fahrers

Hat sich der LKW-Fah­­rer hin­sicht­lich der von ihm trans­por­tier­ten Alko­hol- und Brannt­wein­pro­duk­te wegen gewerbs­mä­ßi­ger Steu­er­heh­le­rei bzw. wegen Bei­hil­fe zur Steu­er­hin­ter­zie­hung straf­bar gemacht, ist bei der Straf­rah­men­be­stim­mung neben dem ver­typ­ten Straf­mil­de­rungs­grund des § 28 Abs. 1 StGB auch in den Blick zu neh­men, dass der LKW-Fah­­rer nicht Bezie­her der Waren und daher

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Hausbau

Steu­er­hin­ter­zie­hung durch Unter­las­sen bei Umsatz­steu­er und Bau­ab­zug­steu­er – und die Strafzumessung

Im Rah­men der Straf­zu­mes­sung ist nach der neue­ren Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs zu berück­sich­ti­gen, dass es sich bei der vom Straf­tat­be­stand der Steu­er­hin­ter­zie­hung durch Unter­las­sen (§ 370 Abs. 1 Nr. 2 AO) vor­aus­ge­setz­ten Erklä­rungs­pflicht um ein beson­de­res per­sön­li­ches Merk­mal im Sin­ne des § 28 Abs. 1 StGB han­delt, das als ver­typ­ter Straf­mil­de­rungs­grund eine Strafrahmenverschiebung

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Straf­rah­men­ver­schie­bung bei der Auf­klä­rungs­hil­fe – und das hier­bei vom Gericht aus­ge­üb­te Ermessen

Die Begrün­dung, mit der die Straf­kam­mer in Aus­übung ihres Ermes­sens eine Straf­rah­men­ver­schie­bung nach § 46b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Satz 3, § 49 Abs. 1 StGB abge­lehnt hat, unter­liegt nur ein­ge­schränk­ter revi­si­ons­recht­li­cher Über­prü­fung. Die Urteils­grün­de müs­sen aber erken­nen las­sen, dass sich der Tatrich­ter sei­ner Ent­schei­dungs­be­fug­nis bewusst war und nach­voll­zieh­bar dar­le­gen, aus

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Steu­er­hin­ter­zie­hung durch Unter­las­sen – durch den Angestellten

Nach der neue­ren Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs han­delt es sich bei der vom Straf­tat­be­stand der Steu­er­hin­ter­zie­hung durch Unter­las­sen (§ 370 Abs. 1 Nr. 2 AO) vor­aus­ge­setz­ten steu­er­li­chen Erklä­rungs­pflicht um ein beson­de­res per­sön­li­ches Merk­mal im Sin­ne des § 28 Abs. 1 StGB, der als ver­typ­ter Straf­mil­de­rungs­grund eine Straf­rah­men­ver­schie­bung eröff­net. Im hier ent­schie­de­nen Fall war der

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Steu­er­hin­ter­zie­hung durch Unter­las­sen – und die Ver­schie­bung des Strafrahmens

Der Bun­des­ge­richts­hof hat durch Urteil vom 23.10.2018 im Ver­fah­ren 1 StR 454/​17 sei­ne bis­he­ri­ge Recht­spre­chung geän­dert und ent­schie­den, dass es sich bei der vom Straf­tat­be­stand der Steu­er­hin­ter­zie­hung durch Unter­las­sen (§ 370 Abs. 1 Nr. 2 AO) vor­aus­ge­setz­ten Erklä­rungs­pflicht um ein beson­de­res per­sön­li­ches Merk­mal im Sin­ne des § 28 Abs. 1 StGB han­delt, das eine

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Ver­min­der­te Schuld­fä­hig­keit – und die fakul­ta­ti­ve Strafmilderung

Ob bei Annah­me des § 21 StGB eine Mil­de­rung vor­zu­neh­men oder zu ver­sa­gen ist, hat der Tatrich­ter nach pflicht­ge­mä­ßem Ermes­sen auf­grund einer Gesamt­wür­di­gung aller schuld­re­le­van­ten Umstän­de zu ent­schei­den. Dabei ist bei ver­min­der­ter Schuld­fä­hig­keit grund­sätz­lich davon aus­zu­ge­hen, dass der Schuld­ge­halt der Tat ver­rin­gert ist, so dass eine Straf­rah­men­mil­de­rung vor­zu­neh­men ist, wenn

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Messer & Blut

Ver­such­ter Mord – und die ver­sag­te Strafrahmenverschiebung

Die Straf­zu­mes­sung und die Wahl des Straf­rah­mens sind Sache des Tat­ge­richts, des­sen Auf­ga­be es ist, auf­grund der Haupt­ver­hand­lung die wesent­li­chen belas­ten­den und ent­las­ten­den Umstän­de fest­zu­stel­len, sie zu bewer­ten und gegen­ein­an­der abzu­wä­gen. Das Revi­si­ons­ge­richt kann nach stän­di­ger Recht­spre­chung nur ein­grei­fen, wenn die Zumes­sungs­er­wä­gun­gen in sich feh­ler­haft sind, gegen recht­lich aner­kann­te Strafzwecke

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Trun­ken­heit – und die ver­sag­te Strafrahmenmilderung

Im Rah­men der Straf­rah­men­mil­de­rung nach §§ 21, 49 Abs. 1 StGB ist nach der geän­der­ten Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs eine Gesamt­wür­di­gung aller schuld­re­le­van­ten Umstän­de vor­zu­neh­men. Dabei kann eine selbst­ver­schul­de­te Trun­ken­heit die Ver­sa­gung der Mil­de­rung im Ein­zel­fall selbst dann tra­gen, wenn eine vor­her­seh­ba­re signi­fi­kan­te Erhö­hung des Risi­kos der Bege­hung von Straf­ta­ten auf­grund der

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Straf­rah­men­mil­de­rung – und die selbst­ver­schul­de­te Trunkenheit

Im Rah­men der bei der tat­ge­richt­li­chen Ermes­sens­ent­schei­dung über die Straf­rah­men­ver­schie­bung nach den §§ 21, 49 Abs. 1 StGB gebo­te­nen Gesamt­wür­di­gung aller schuld­re­le­van­ten Umstän­de kann eine selbst­ver­schul­de­te Trun­ken­heit die Ver­sa­gung der Straf­rah­men­mil­de­rung tra­gen, auch wenn eine vor­her­seh­ba­re signi­fi­kan­te Erhö­hung des Risi­kos der Bege­hung von Straf­ta­ten auf­grund der per­sön­li­chen oder situa­ti­ven Ver­hält­nis­se des

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Ver­such – und die Strafrahmenverschiebung

Über eine Ver­schie­bung des Straf­rah­mens wegen Ver­suchs ist auf Grund einer Gesamt­schau aller schuld­re­le­van­ten Umstän­de zu ent­schei­den. Dabei hat das Tat­ge­richt neben der Per­sön­lich­keit des Täters die Tat­um­stän­de im wei­tes­ten Sin­ne und dabei vor allem die ver­suchs­be­zo­ge­nen Gesichts­punk­te, ins­be­son­de­re die Nähe zur Tat­voll­endung, die Gefähr­lich­keit des Ver­suchs und die eingesetzte

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Vor­ent­hal­ten und Ver­un­treu­en von Arbeits­ent­gelt – und die Straf­rah­men­ver­schie­bung für den Gehilfen

Beim Vor­ent­hal­ten und Ver­un­treu­en von Arbeits­ent­gelt gemäß § 266a Abs. 1 StGB han­delt es sich um ein Son­der­de­likt. Fehlt das beson­de­re per­sön­li­che Merk­mal der Arbeit­ge­b­er­ei­gen­schaft, ist eine wei­te­re Mil­de­rung nach §§ 28 Abs. 1, 49 Abs. 1 StGB neben der nach §§ 27 Abs. 2 Satz 2, 49 Abs. 1 StGB in die­ser Konstellation

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Voll­rausch – und die Strafrahmenverschiebung

Eine Mil­de­rung des in § 323a Abs. 1 StGB nor­mier­ten Straf­rah­mens gemäß § 49 Abs. 1 StGB unter dem Gesichts­punkt, dass bei Bege­hung der Rausch­tat die Schuld­un­fä­hig­keit (§ 20 StGB) des Ange­klag­ten ledig­lich nicht aus­zu­schlie­ßen ist, sei­ne ver­min­der­te Schuld­fä­hig­keit (§ 21 StGB) hin­ge­gen sicher fest­steht, kommt hier nicht in Betracht. Dar­auf, inwieweit

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Min­der schwe­rer Fall – und die Beihilfe

Sieht das Gesetz einen min­der schwe­ren Fall vor und ist – wie hier gemäß § 27 Abs. 2 Satz 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, muss bei der Straf­rah­men­wahl im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung zunächst geprüft wer­den, ob die all­ge­mei­nen Mil­de­rungs­grün­de die Annah­me eines min­der schweren

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Das Rechts­ge­spräch außer­halb der Haupt­ver­hand­lung – über die Mög­lich­keit einer Strafrahmenverschiebung

Nach § 243 Abs. 4 Satz 2 StPO ist über Erör­te­run­gen zu berich­ten, die außer­halb einer lau­fen­den Haupt­ver­hand­lung statt­ge­fun­den haben und deren Gegen­stand die Mög­lich­keit einer Ver­stän­di­gung (§ 257c StPO) gewe­sen ist. Davon ist aus­zu­ge­hen, sobald bei den Gesprä­chen aus­drück­lich oder kon­klu­dent die Mög­lich­keit und die Umstän­de einer Ver­stän­di­gung im Raum stehen.

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Alko­hol­be­dingt ver­min­der­te Schuld­fä­hig­keit – und die Fra­ge der Strafrahmenverschiebung

Der 2. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs wider­spricht der vom 3. Straf­se­nat beab­sich­tig­ten Recht­spre­chungs­än­de­rung, so dass hier­zu dem­nächst wohl der Gro­ße Senat in Straf­sa­chen das Wort haben haben wird. Der 3. Straf­se­nat beab­sich­tigt zu ent­schei­den:„Der Tatrich­ter übt sein Ermes­sen bei der Ent­schei­dung über die Straf­rah­men­ver­schie­bung nach §§ 21, 49 Abs. 1 StGB grund­sätz­lich nicht

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All­ge­mei­ne Straf­mil­de­rungs­grün­de – und der Täter-Opfer-Ausgleich

Liegt ein ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund (hier: des § 46a Nr. 1 StGB) vor und trifft ein der­ar­ti­ger Mil­de­rungs­grund mit all­ge­mei­nen (nicht ver­typ­ten Mil­de­rungs­grün­den) zusam­men, so ist im Rah­men der gebo­te­nen Gesamt­be­trach­tung aller maß­geb­li­chen Straf­zu­mes­sungs­tat­sa­chen zunächst – unter Aus­klam­me­rung des beson­de­ren Mil­de­rungs­grun­des – allein auf die all­ge­mei­nen Mil­de­rungs­grün­de abzu­stel­len. Führt die­se Prü­fung bereits

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Alko­hol­be­dingt ver­min­der­te Schuld­fä­hig­keit – und kei­ne Strafrahmenverschiebung

Zwar kön­nen Umstän­de, wel­che die Schuld erhö­hen, zur Ver­sa­gung der Straf­rah­men­mil­de­rung gemäß §§ 21, 49 Abs. 1 StGB füh­ren, wenn sie die infol­ge der Her­ab­set­zung der Ein­­sichts- oder Steue­rungs­fä­hig­keit ver­min­der­te Tat­schuld auf­wie­gen. Dies kann bei einer alko­hol­be­ding­ten Ver­min­de­rung der Schuld­fä­hig­keit dann der Fall sein, wenn sie auf einer selbst zu verantwortenden,

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Fakul­ta­ti­ve Straf­rah­men­ver­schie­bung – und die Gesamt­ab­wä­gung aller schuld­re­le­van­ten Umstände

Über die fakul­ta­ti­ve Straf­rah­men­ver­schie­bung nach §§ 21, 49 Abs. 1 StGB ent­schei­det der Tatrich­ter nach sei­nem pflicht­ge­mä­ßen Ermes­sen auf­grund einer Gesamt­ab­wä­gung aller schuld­re­le­van­ten Umstän­de. Umstän­de. Einer revi­si­ons­recht­li­chen Über­prü­fung ist die Ent­schei­dung über die fakul­ta­ti­ve Straf­rah­men­ver­schie­bung nur ein­ge­schränkt zugäng­lich; inso­weit steht dem Tatrich­ter ein wei­ter Ermes­sens­spiel­raum zu. Es ist Auf­ga­be des Tatrichters,

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Wenn Du Eier hast, komm runter!

§ 213 StGB sieht eine Straf­mil­de­rung vor, wenn der Tot­schlä­ger ohne eige­ne Schuld durch eine ihm oder einem Ange­hö­ri­gen zuge­füg­te Miß­hand­lung oder schwe­re Belei­di­gung von dem getö­te­ten Men­schen zum Zorn gereizt war und hier­durch auf der Stel­le zur Tat hin­ge­ris­sen wur­de. Bei der Prü­fung die­ses Mil­de­rungs­grun­des darf nicht allein auf die

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Ver­such – und die Strafrahmenverschiebung

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist die Fra­ge einer Ver­schie­bung des Straf­rah­mens wegen Ver­suchs auf­grund einer Gesamt­schau der Tat­um­stän­de im wei­tes­ten Sin­ne sowie der Per­sön­lich­keit des Täters zu ent­schei­den. Dabei kommt den wesent­lich ver­suchs­be­zo­ge­nen Umstän­den jedoch beson­de­res Gewicht zu, nament­lich der Nähe der Tat­voll­endung, der Gefähr­lich­keit des Ver­suchs und der

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Der fast voll­ende­te Ver­such – und die Strafzumessung

Das Gericht darf die Voll­endungs­nä­he und Gefähr­lich­keit des Ver­suchs, auf die es bereits zur Ableh­nung einer Straf­rah­men­ver­schie­bung nach § 23 Abs. 2, § 49 Abs. 1 StGB abge­stellt hat, bei der kon­kre­ten Straf­zu­mes­sung nicht erneut her­an­zie­hen, indem es dort die durch die Ver­let­zun­gen her­vor­ge­ru­fe­ne aku­te Lebens­ge­fahr straf­schär­fend berück­sich­tigt. Es ver­stößt gegen

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