Der Stra­ßen­bau­bei­trag in Hes­sen

Die Erhe­bung von Stra­ßen­bau­bei­trä­gen nach dem Hes­si­schen Kom­mu­nal­ab­ga­ben­ge­setz ist nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts grund­sätz­lich nicht zu bean­stan­den. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wur­de der Mit­ei­gen­tü­mer eines mit Eigen­tums­woh­nun­gen bebau­ten Grund­stücks im Stadt­ge­biet von Hof­heim am Tau­nus zu einer Vor­aus­leis­tung von 1700 € auf einen Stra­ßen­bau­bei­trag her­an­ge­zo­gen. Die betref­fen­de Stra­ße

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Der Stra­ßen­bau­bei­trag in Hes­sen

Die Erhe­bung von Stra­ßen­bau­bei­trä­gen nach dem Hes­si­schen Kom­mu­nal­ab­ga­ben­ge­setz grund­sätz­lich nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts grund­sätz­lich nicht zu bean­stan­den. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wur­de der Mit­ei­gen­tü­mer eines mit Eigen­tums­woh­nun­gen bebau­ten Grund­stücks im Stadt­ge­biet von Hof­heim am Tau­nus zu einer Vor­aus­leis­tung von 1700 € auf einen Stra­ßen­bau­bei­trag her­an­ge­zo­gen. Die betref­fen­de Stra­ße

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Stra­ßen­bau­bei­trag – und die Fahr­bah­ner­wei­te­rung

Der in der Ver­bes­se­rung der Teil­rich­tung "Fahr­bahn" lie­gen­de stra­ßen­bau­bei­trags­recht­li­che Vor­teil wird nicht dadurch kom­pen­siert, dass im Zuge der Bau­maß­nah­me ein ursprüng­lich vor­han­de­ner Geh­weg besei­tigt wur­de, wenn es sich dabei um ein nur auf Teil­stre­cken der Ver­kehrs­an­la­ge vor­han­de­nes Pro­vi­so­ri­um han­del­te. In Anse­hung der Fahr­bahn liegt eine bei­trags­fä­hi­ge Ver­bes­se­rung vor, wenn sich

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Stra­ßen­bau­bei­trag – und der Art­zu­schlag für Feri­en­woh­nun­gen

Für das Ver­wal­tungs­ge­richt Greifs­wald ist es zwei­fel­haft, ob ein nut­zungs­be­zo­ge­ner gewerb­li­cher Art­zu­schlag bei einem Grund­stück anfällt, das an wech­seln­de Feri­en­gäs­te ver­mie­tet wird. Unter gewerb­li­cher Nut­zung im Sin­ne des Stra­ßen­bau­bei­trags­rechts wird zunächst die Nut­zung eines Grund­stücks als Betriebs­stät­te ver­stan­den. Über die Nut­zung im Sin­ne des Gewer­be­rechts und Gewer­be­steu­er­rechts hin­aus wer­den auch

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Stra­ßen­bau­bei­trag – und das Hin­ter­lie­ger­grund­stück

Die Recht­fer­ti­gung, ein Grund­stück zu einem Aus­bau­bei­trag zu ver­an­la­gen und es dem­ge­mäß bei der Ver­tei­lung des umla­ge­fä­hi­gen Auf­wan­des zu berück­sich­ti­gen, ergibt sich aus einer Son­der­vor­tei­le ver­mit­teln­den, vor­teils­re­le­van­ten Inan­spruch­nah­me­mög­lich­keit. Vor­teils­re­le­vant in die­sem Sin­ne ist eine Inan­spruch­nah­me­mög­lich­keit, die für bestimm­te Grund­stü­cke im Ver­hält­nis zu allen ande­ren des­halb beson­ders vor­teil­haft ist, weil auf­grund

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Stra­ßen­bau­bei­trag – und der nut­zungs­be­zo­ge­ne Art­zu­schlag

Die Nor­mie­rung eines nut­zungs­be­zo­ge­nen Art­zu­schla­ges in einer Stra­ßen­bau­bei­trags­sat­zung für Grund­stü­cke, die "auch, aber nicht über­wie­gend" gewerb­lich oder gewer­be­ähn­lich genutzt wer­den, ist mit dem Vor­teils­prin­zip (§ 7 Abs. 1 Satz 2 KAG M‑V) ver­ein­bar, wenn der Zuschlag nicht mehr als 25 v.H. beträgt. Es ist dage­gen mit dem Vor­teils­prin­zip nicht zu ver­ein­ba­ren, wenn die

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Stra­ßen­bau­bei­trä­ge – und der gebiets­be­zo­ge­ne Art­zu­schlag

Die Beschrän­kung des gebiets­be­zo­ge­nen Art­zu­schla­ges in einer Stra­ßen­aus­bau­bei­trag­sat­zung auf Grund­stü­cke in (fest­ge­setz­ten oder fak­ti­schen) Gewer­be­ge­bie­ten nach § 8 BauN­VO, Indus­trie­ge­bie­ten nach § 9 BauN­VO, Kern­ge­bie­ten nach § 7 BauN­VO oder in sons­ti­gen Son­der­ge­bie­ten nach § 11 BauN­VO ist eben­so zuläs­sig, wie der Ansatz eines gegen­über dem nut­zungs­be­zo­ge­nen Art­zu­schlag erhöh­ten Ver­viel­fäl­ti­gers. Eine Maß­stabs­re­ge­lung, die

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Stra­ßen­aus­bau­bei­trag im Sanie­rungs­ge­biet

Der Auf­wand für eine bei­trags­fä­hi­ge Maß­nah­me an einer in einem förm­lich fest­ge­setz­ten Sanie­rungs­ge­biet ver­lau­fen­den Ver­kehrs­an­la­ge ist nach Stra­ßen­aus­bau­bei­trags­recht abzu­rech­nen, wenn die Bau­maß­nah­me vor dem Inkraft­tre­ten der Sanie­rungs­sat­zung tech­nisch abge­schlos­sen war. Maß­ge­bend ist der Zeit­punkt der Bau­ab­nah­me. Wer­den in einem förm­lich fest­ge­setz­ten Sanie­rungs­ge­biet Erschlie­ßungs­an­la­gen im Sin­ne des § 127 Abs. 2 Bau­GB

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Stra­ßen­bau­bei­trag bei nicht gefan­ge­nen Hin­ter­lie­ger­grund­stü­cken

Im Stra­ßen­aus­bau­bei­trags­recht kann bei sog. nicht gefan­ge­nen Hin­ter­lie­ger­grund­stü­cken der Umstand, dass für Anlie­ger- und Hin­ter­lie­ger­grund­stück Eigen­tü­mer­iden­ti­tät besteht, für sich allein gese­hen nicht als hin­rei­chend für die Annah­me eines Vor­teils bzw. die Beja­hung der erfor­der­li­chen qua­li­fi­zier­ten Inan­spruch­nah­me­mög­lich­keit betrach­tet wer­den. Viel­mehr bedarf es als Kor­rek­tiv zusätz­lich einer wer­ten­den Betrach­tung. Ist die gebo­te­ne

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