Beam­te, beam­te­te Leh­rer – und das Streik­ver­bot

Das Streik­ver­bot für Beam­tin­nen und Beam­te ist als eigen­stän­di­ger her­ge­brach­ter Grund­satz des Berufs­be­am­ten­tums vom Gesetz­ge­ber zu beach­ten. Es steht auch mit dem Grund­satz der Völ­ker­rechts­freund­lich­keit des Grund­ge­set­zes im Ein­klang und ist ins­be­son­de­re mit den Gewähr­leis­tun­gen der Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on ver­ein­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt vier gegen das Streik­ver­bot für

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Streik­ver­bot für Beam­te

Das Streik­ver­bot für Beam­te ist ein her­ge­brach­ter Grund­satz des Berufs­be­am­ten­tums i. S. d. Art. 33 Abs. 5 GG. Den Vor­ga­ben des Art. 11 EMRK kann nicht durch eine kon­ven­ti­ons­kon­for­me Aus­le­gung des Art. 33 Abs. 5 GG, son­dern nur durch den Gesetz­ge­ber Rech­nung getra­gen wer­den . Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat in sei­nem Urteil vom

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Streik­recht für beam­te­te Leh­rer

Das beam­ten­recht­li­che Ver­bot, an kol­lek­ti­ven Kampf­maß­nah­men (Streiks) teil­zu­neh­men, gilt als her­ge­brach­ter Grund­satz nach Art. 33 Abs. 5 GG ver­fas­sungs­un­mit­tel­bar für alle Beam­ten unab­hän­gig von ihrem Auf­ga­ben­be­reich. Ein umfas­sen­des Recht auf Tarif­ver­hand­lun­gen und kol­lek­ti­ve Kampf­maß­nah­men ist mit tra­gen­den Struk­tur­prin­zi­pi­en der durch Art. 33 Abs. 4 und 5 GG gewähr­leis­te­ten Insti­tu­ti­on des Berufs­be­am­ten­tums unver­ein­bar. EMRK

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