Eine kor­ri­gier­te Strom­rech­nung nach über zwei Jahren

Es han­delt sich bei einer irr­tüm­lich zu nied­ri­gen Strom­rech­nung des Ener­gie­lie­fe­ran­ten um eine Wis­sens­er­klä­rung ohne rechts­ge­schäft­li­chen Erklä­rungs­wert. Die Zeit­span­ne von über zwei Jah­ren zwi­schen der Rech­nung und der Kor­rek­tur­rech­nung liegt noch unter­halb der drei­jäh­ri­gen Ver­jäh­rungs­frist, inner­halb derer jeder Schuld­ner damit rech­nen müs­se, noch in Anspruch genom­men zu wer­den. Mit dieser

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Ein­wen­dun­gen und Zah­lungs­ver­wei­ge­rung bei der Stromrechnung

In einem Son­der­ver­trag ist die Klau­sel in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Ener­gie­ver­sor­gers, wonach „Ein­wän­de gegen Rech­nun­gen nur dann zum Zah­lungs­auf­schub oder zur Zah­lungs­ver­wei­ge­rung berech­ti­gen, wenn die ernst­haf­te Mög­lich­keit eines offen­sicht­li­chen Feh­lers besteht“, nach §§ 307 Abs. 1 Satz 1, 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB unwirk­sam. Die hier­durch ent­ste­hen­de Lücke im Rege­lungs­ver­hält­nis der

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