Strom­steu­er­ent­las­tung für Abwas­ser­un­ter­neh­men

Erfolgt die Ein­ord­nung einer meh­re­re wirt­schaft­li­che Tätig­kei­ten aus­üben­den Was­­ser- und Abwas­ser­ge­nos­sen­schaft in die WZ 2003 gemäß § 15 Abs. 4 Satz 2 Nr. 4 Satz 2 Strom­StV nach dem höchs­ten zuzu­rech­nen­den Auf­kom­men aus Bei­trä­gen, rech­nen zu den dem Pro­du­zie­ren­den Gewer­be zuzu­ord­nen­den, im Wesent­li­chen aus Erd­be­we­gungs­ar­bei­ten und Was­ser­bau bestehen­den, kei­ne Hilfs­tä­tig­kei­ten dar­stel­len­den Bau­tä­tig­kei­ten gemäß Abtei­lung

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Der Strom­ver­brauch in den Trans­for­ma­ti­ons­an­la­gen und Umspann­an­la­gen einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge

Der Ver­brauch von Strom in den Tran­s­­for­­ma­­ti­ons- und Umspann­an­la­gen einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge ist nicht nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 Strom­StG steu­er­frei. Eine Solar­­park-Betrei­be­­rin hat für die in ihren Tran­s­­for­­ma­­ti­ons- bzw. Umspann­an­la­gen für die Trans­for­ma­ti­on des Nie­­der­­span­­nungs-Wech­­sel­­stroms auf die für das öffent­li­che Ener­gie­ver­sor­gungs­netz erfor­der­li­che Mit­­­tel- bzw. Hoch­span­nung ver­brauch­ten Strom­men­gen kei­nen Anspruch auf Ent­las­tung

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Nach­träg­li­che Ände­rung der Strom­steu­er­fest­set­zung – und die ver­säum­te Antrags­frist

Die Fest­set­zungs­frist für einen Ent­las­tungs­an­spruch nach § 10 Abs. 1 Strom­StG beginnt mit Ablauf des­je­ni­gen Jah­res, in dem der Anspruch durch die steu­er­be­güns­tig­te Ver­wen­dung des Stroms zu betrieb­li­chen Zwe­cken ent­stan­den ist. Wird eine im Abrech­nungs­zeit­raum ent­nom­me­ne Strom­men­ge ent­ge­gen § 18 Abs. 4 Nr. 1 Strom­StV a.F. inner­halb der Antrags­frist im Antrag nicht ange­ge­ben,

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Strom­steu­er für Lei­tungs­ver­lus­te?

Strom­steu­er ent­steht nicht für die in einem Ver­sor­gungs­netz ent­stan­de­ne Umspann- und Lei­tungs­ver­lus­te. Für strom­steu­er­recht­li­che Zwe­cke ist von einem ein­zi­gen Ver­sor­gungs­netz aus­zu­ge­hen, das nicht in ver­schie­de­ne Teil­net­ze auf­ge­spal­ten wer­den kann. Ein Ver­sor­gungs­netz liegt nicht vor, wenn ein Strom­netz aus­schließ­lich dem Eigen­ver­brauch von Eigen­erzeu­gern nach § 2 Nr. 2 Strom­StG dient. Sofern ein Ver­sor­ger

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Nut­zer des Lichts

Ein Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men, das von der Stadt mit der Beleuch­tung öffent­li­cher Ver­kehrs­flä­chen beauf­tragt ist, hat kei­nen Anspruch auf Ent­las­tung von der auf den von ihm dafür bezo­ge­nen Strom zu zah­len­den Steu­er. Denn die­ses Unter­neh­men ist nicht der (Primär-)Nutzer des Stroms, was aber nach dem ein­schlä­gi­gen Strom­steu­er­ge­setz Vor­aus­set­zung für die Gewäh­rung der

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Strom­steu­er trotz Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Kun­den

Aus dem Umstand, dass es sich bei der Strom­steu­er um eine auf Abwäl­zung ange­leg­te Ver­brauch­steu­er han­delt, folgt kei­ne sach­li­che Unbil­lig­keit der Strom­steu­er­erhe­bung in den Fäl­len, in denen dem als Steu­er­schuld­ner in Anspruch genom­me­nen Strom­ver­sor­ger die Rea­li­sie­rung der Kauf­preis­for­de­rung infol­ge der Insol­venz oder des Todes des mit Strom belie­fer­ten End­ver­brau­chers nicht

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Strom­steu­er für die Stra­ßen­be­leuch­tung

Gemein­den und kom­mu­na­le Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men müs­sen für Strom, den sie für die öffent­li­che Stra­ßen­be­leuch­tung bezie­hen, Strom­steu­er ent­rich­ten. Eine Befrei­ung davon ist nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf nicht mög­lich. Vor dem Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat­te ein Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men geklagt, das neben der Ver­sor­gung der Bür­ger mit Gas und Strom auch die öffent­li­che Stra­ßen­be­leuch­tung für

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Strom­steu­er­be­frei­ung für klei­ne Anla­gen

Zum Begriff der Nenn­leis­tung einer Strom­erzeu­gungs­an­la­ge hat nun im Rah­men eines Rechts­streits über die Strom­steu­er­be­frei­ung für klei­ne Anla­gen der Bun­des­fi­nanz­hof Stel­lung genom­men: Nach den strom­steu­er­recht­li­chen Vor­ga­ben sind klei­ne Strom­erzeu­gungs­an­la­gen mit einer Nenn­leis­tung bis zu 2 Mega­watt von der Strom­steu­er befreit, sofern der erzeug­te Strom in räum­li­chem Zusam­men­hang zu die­ser Anla­ge ent­nom­men

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EEG-Strom­kos­ten­ent­las­tung im Jahr der Pro­duk­ti­ons­auf­nah­me

Strom­in­ten­siv pro­du­zie­ren­de Unter­neh­men kön­nen nach dem Gesetz für den Vor­rang Erneu­er­ba­rer Ener­gi­en (EEG) in der von 2004 bis 2008 gel­ten­den Fas­sung für das Jahr der Pro­duk­ti­ons­auf­nah­me noch kei­ne Ent­las­tung von den Mehr­kos­ten des Stroms aus erneu­er­ba­ren Ener­gi­en bean­spru­chen. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in dem Fall einer Klä­ge­rin, die eine

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Strom­steu­er­be­güns­ti­gung für strom­erzeu­gen­de Anla­gen

Wird ein Block­heiz­kraft­werk mit einer vor­ge­schal­te­ten Bio­gas­an­la­ge betrie­ben, besteht ein Anspruch auf Strom­steu­er­be­frei­ung gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 2 Strom­StG nur für den vom Block­heiz­kraft­werk ver­brauch­ten Strom. Der für den Betrieb der Bio­gas­an­la­ge ein­ge­setz­te Strom wird zur Erzeu­gung eines Brenn­stoffs und nicht zur Strom­erzeu­gung ver­wandt. Bei der Bio­gas­an­la­ge han­delt es sich nicht

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Strom­steu­er­be­güns­ti­gung für eine Bio­gas­an­la­ge

Strom, der für den Betrieb einer Bio­gas­an­la­ge genutzt wird, wird nicht im Sin­ne von § 9 Abs. 1 Nr. 2 Strom­StG zur Strom­erzeu­gung ent­nom­me­nen, wenn das Bio­gas als Brenn­stoff für den Betrieb eines Block­heiz­kraft­werks als Strom­erzeu­gungs­an­la­ge ver­wandt wird. Nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 Strom­StG ist Strom, der zur Strom­erzeu­gung ent­nom­men wird, von der Steu­er

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Öko­steu­er­ver­güns­ti­gun­gen zusam­men­ge­stri­chen

Die Bun­des­re­gie­rung hat einen Gesetz­ent­wurf in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht, mit dem die Aus­nah­men von der Strom­steu­er bzw. Ener­gie­steu­er ("Öko­steu­er") vor allem bei den ener­gie­in­ten­si­ven Unter­neh­men und der Land­wirt­schaft stark redu­ziert wer­den. Hier­durch ver­spricht sich die Bun­des­re­gie­rung jähr­lich ca. 1,5 Mrd. € für den Bun­des­haus­halt. Im Ein­zel­nen sind fol­gen­de Ände­run­gen beab­sich­tigt:

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Kei­ne Strom­steu­er­sub­ven­ti­on für Müll­sor­tier­an­la­ge

Nach § 9 Abs. 4 Satz 2 Strom­StG ist die Erlaub­nis zur steu­er­be­güns­tig­ten Ent­nah­me von Strom (§ 9 Abs. 4 Satz 1 Strom­StG) zu ertei­len, wenn die Vor­aus­set­zun­gen des § 9 Abs. 3 Strom­StG vor­lie­gen und gegen die steu­er­li­che Zuver­läs­sig­keit des Antrag­stel­lers kei­ne Beden­ken bestehen. Die Vor­aus­set­zun­gen des § 9 Abs. 3 Strom­StG erfül­len u.a. bestimm­te Unter­neh­men des Pro­du­zie­ren­den Gewer­bes.

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Kei­ne dop­pel­te Ener­gie­steu­er­ent­las­tung bei Boden­strom­ag­gre­ga­ten in Flug­zeu­gen

Betrei­ber von Boden­strom­ag­gre­ga­ten zur Bord­strom­ver­sor­gung von Flug­zeu­gen kön­nen für das Kalen­der­jahr 2004 neben der nach § 9 Abs. 1 Nr. 3 Strom­StG zu gewäh­ren­den Steu­er­be­frei­ung für den erzeug­ten Strom nicht zusätz­lich eine Ver­gü­tung der auf dem zur Strom­erzeu­gung ein­ge­setz­ten Gas­öl las­ten­den Ener­gie­steu­er bean­spru­chen. Einem unmit­tel­bar aus Art. 14 Abs. 1 Buchst. a Ener­gie­StRL abzu­lei­ten­den Anspruch

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Block­heiz­kraft­wer­ke

Meh­re­rer mit­ein­an­der ver­bun­de­ner Anla­gen zur Kraft-Wär­­me-Kop­p­­lung mit einer Nenn­leis­tung von zusam­men mehr als 2 Mega­watt kön­nen zum Zwe­cke einer steu­er­li­chen Begüns­ti­gung nicht zusam­men gerech­net wer­den, ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof, auch wenn sie erst zusam­men in ihrer Nenn­leis­tung über die maß­geb­li­che Schwel­le kom­men. Der Begriff der Anla­ge i.S. von § 9 Abs. 1 Nr.

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Gas­trans­port in Rohr­fern­lei­tun­gen und Strom­steu­er­ermä­ßi­gung

Ein Unter­neh­men, des­sen Tätig­keits­schwer­punkt in der Beför­de­rung von Erd­gas in einem rohr­lei­tungs­ge­bun­de­nen Gas­trans­port­sys­tem mit meh­re­ren Ver­dichter­sta­tio­nen durch das deut­sche Hoheits­ge­biet liegt, ist kein Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men der Unter­klas­se 40.20.3 der WZ 93 und damit kein Unter­neh­men des Pro­du­zie­ren­den Gewer­bes i.S. von § 9 Abs. 3 Strom­StG, son­dern betreibt den Trans­port von Gasen in Rohr­fern­lei­tun­gen,

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Strom­steu­er­li­che Pflich­ten eines Insol­venz­ver­wal­ters

Mit der Ertei­lung der Erlaub­nis zum Bezug steu­er­be­güns­tig­ten Stroms nach § 9 Abs. 4 Satz 1 Strom­StG erhielt die Schuld­ne­rin zum Nach­weis ihrer Bezugs­be­rech­ti­gung einen Erlaub­nis­schein, § 9 Abs. 1 Strom­StV. Die­sen hat sie dem Ver­sor­ger (§ 2 Nr. 1 Strom­StG), ihrem Strom­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men, vor­ge­legt, damit ihr nach § 9 Abs. 3 Strom­StG steu­er­be­güns­tig­ter, näm­lich um die Steu­er­be­güns­ti­gung preis­wer­te­rer Strom

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Anteil der "Umwelt­steu­ern" am Steu­er­auf­kom­men sinkt

Wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt (Desta­tis) berich­tet, betru­gen die Ein­nah­men aus "umwelt­be­zo­ge­nen Steu­ern" nach Anga­ben der Umwelt­öko­no­mi­schen Gesamt­rech­nun­gen im Jahr 2008 rund 54,4 Mrd. € und waren damit gegen­über 2007 nahe­zu unver­än­dert (+ 0,3%). Die gesam­ten Steu­er­ein­nah­men der öffent­li­chen Haus­hal­te (561 Mrd. € im Jahr 2008) sind dage­gen im Ver­gleich zum

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Ermitt­lung des Spit­zen­aus­gleichs nach § 10 Strom­StG

Die Steu­er für nach­weis­lich ver­steu­er­ten Strom, den ein Unter­neh­men des Pro­du­zie­ren­den Gewer­bes für betrieb­li­che Zwe­cke, aus­ge­nom­men sol­che nach § 9 Abs. 2 Nr. 2, ent­nom­men hat, wird auf Antrag nach Maß­ga­be des Absat­zes 2 erlas­sen, erstat­tet oder ver­gü­tet, soweit die Steu­er im Kalen­der­jahr den Betrag von 512,50 Euro über­steigt, § 10 Abs. 1 S.

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Ener­gie­be­steue­rung und die Prü­fungs­kom­pe­tenz der Haupt­zoll­äm­ter

Im Rah­men der Gewäh­rung einer Ener­gie­steu­er­be­güns­ti­gung steht den Haupt­zoll­äm­tern bei der Ein­ord­nung eines Unter­neh­mens in die Klas­si­fi­ka­ti­on der Wirt­schafts­zwei­ge des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes eine eige­ne Prü­fungs­kom­pe­tenz zu. An eine von den Sta­tis­tik­be­hör­den vor­ge­nom­me­ne Ein­ord­nung sind sie nicht gebun­den. Ein Unter­neh­men, das Heil- und Gewürz­pflan­zen wäscht, zer­klei­nert, trock­net, schnei­det und frak­tio­niert und

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