Stückzinsen, Abgeltungsteuer - und die unechte Rückwirkung

Stück­zin­sen, Abgel­tungs­teu­er – und die unech­te Rück­wir­kung

Die Über­gangs­re­ge­lung des § 52a Abs. 10 Satz 7 Halb­satz 2 EStG i.d.F. des JStG 2010 (nun­mehr § 52 Abs. 28 Satz 16 Halb­satz 2 EStG) führt bei der Besteue­rung von Stück­zin­sen im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2010 nicht zu einer unech­ten Rück­wir­kung, da sie ledig­lich die bereits bestehen­de Rechts­la­ge klar­stellt . Stück­zin­sen sind das vom

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Stückzinsen - nach Einführung der Abgeltungsteuer

Stück­zin­sen – nach Ein­füh­rung der Abgel­tungs­teu­er

Stück­zin­sen sind als Teil des Gewinns aus der Ver­äu­ße­rung sons­ti­ger Kapi­tal­for­de­run­gen gemäß § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 EStG nach der Ein­füh­rung der Abgel­tungs­teu­er auch dann zu besteu­ern, wenn die der Ver­äu­ße­rung zugrun­de lie­gen­de For­de­rung vor dem 1.01.2009 erwor­ben wur­de. Die Über­gangs­re­ge­lung des § 52a Abs. 10 Satz 7 Halb­satz 2 EStG i.d.F.

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Stückzinsen aus der Veräußerung vor 2009 erworbener Wertpapiere

Stück­zin­sen aus der Ver­äu­ße­rung vor 2009 erwor­be­ner Wert­pa­pie­re

Erst nach dem 01.01.2009 zuge­flos­se­ne Stück­zin­sen aus der Ver­äu­ße­rung von Wert­pa­pie­ren, die vor dem 01.01.2009 erwor­ben wur­den, sind nicht gem. § 52 a Abs. 10 Satz 7, 1. Halb­satz EStG in der bis zum 13.10.2009 gel­ten­den Fas­sung von der Besteue­rung als Kapi­tal­ein­künf­te gem. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 EStG aus­ge­nom­men. Die­se

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Stückzinsen aus Altanleihen

Stück­zin­sen aus Alt­an­lei­hen

Auch Stück­zin­sen aus vor dem 1. Janu­ar 2009 erwor­be­nen fest­ver­zins­li­chen Wert­pa­pie­ren ("Alt­an­lei­hen") sind zu ver­steu­ern. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Streit­fall hat­te die Klä­ge­rin im Janu­ar 2008 fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re erwor­ben. Sie ver­kauf­te die Papie­re im Febru­ar 2009 und erhielt hier­für – neben dem Kurs­wert – auch sog. Stück­zin­sen

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Steuerbescheinigung für Stückzinsen

Steu­er­be­schei­ni­gung für Stück­zin­sen

Mit der Ergän­zung des § 52a Absatz 10 Satz 7 EStG i. d. F. des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2010 wur­de vom Gesetz­ge­ber im Sin­ne der Finanz­ver­wal­tung klar­ge­stellt, dass die beson­ders in Rech­nung gestell­ten und ver­ein­nahm­ten Stück­zin­sen auch dann als Ein­künf­te im Sin­ne des § 20 Absatz 2 Satz 1 Num­mer 7 EStG zu ver­steu­ern sind, wenn

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Fiktive brasilianische Quellensteuer

Fik­ti­ve bra­si­lia­ni­sche Quel­len­steu­er

Die fik­ti­ver bra­si­lia­ni­sche Quel­len­steu­er kann nicht auf Stück­zin­sen ange­rech­net wer­den. Stück­zin­sen aus dem Ver­kauf einer bra­si­lia­ni­schen Anlei­he gehö­ren nicht zu den Ein­künf­ten "aus Schuld­ver­schrei­bun­gen" oder "aus For­de­run­gen" im Sin­ne des Art. 11 Abs. 4 DBA-Bra­­si­­li­en a.F. und lösen daher kei­ne Anrech­nung fik­ti­ver Quel­len­steu­er nach Art. 24 Abs. 2 und 3 DBA-Bra­­si­­li­en a.F. aus.

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