Lohn

Stu­fen­auf­stieg – und die Berech­nung der Berufs­jah­re bei Teilzeitbeschäftigten

Eine schlech­te­re Behand­lung von Teil­zeit­be­schäf­tig­ten gegen­über Voll­zeit­be­schäf­tig­ten ist nicht schon des­halb iSd. § 4 Abs. 1 Satz 1 TzBfG sach­lich gerecht­fer­tigt, weil sie in einem Tarif­ver­trag vor­ge­se­hen ist. Für die in § 6 Nr. 4 Abs. 2 des zwi­schen dem Han­dels­ver­band Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men e.V. und ver.di geschlos­se­nen Man­tel­ta­rif­ver­trags für den Ein­zel­han­del Nie­der­sach­sen vom 24.02.2014 vor­ge­se­he­ne schlech­te­re Behandlung

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Stu­fen­auf­stieg nach § 16 Abs. 3 TVöD‑V – und das frü­he­re befris­te­te Arbeitsverhältnis

Nach § 16 Abs. 2 Satz 1 TVöD‑V wer­den die Beschäf­tig­ten der Stu­fe 1 zuge­ord­net, sofern kei­ne ein­schlä­gi­ge Berufs­er­fah­rung vor­liegt. Ver­fügt die oder der Beschäf­tig­te über eine ein­schlä­gi­ge Berufs­er­fah­rung von min­des­tens einem Jahr, erfolgt die Ein­stel­lung nach § 16 Abs. 2 Satz 2 Alt. 1 TVöD‑V in die Stu­fe 2. Bei der Begrün­dung eines unbe­fris­te­ten Arbeits­ver­hält­nis­ses (hier:)

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Stu­fen­auf­stieg von Ober­ärz­ten im TV-Ärz­te/V­KA

Die gemäß § 19 Abs. 1 Buchst. c TV-Ärz­­te/­V­­KA erfor­der­li­che Lauf­zeit für den Auf­stieg in die Stu­fe 3 der Ent­gelt­grup­pe III des TV-Ärz­­te/­V­­KA von grund­sätz­lich sechs Jah­ren ober­ärzt­li­cher Tätig­keit begann frü­hes­tens mit dem 1.08.2006. Der TV-Ärz­­te/­V­­KA sieht – im Unter­schied zu § 5 TVÜ-Ärz­­te – kei­ne Anrech­nung der Zei­ten, die in qua­li­fi­zier­ter Beschäf­ti­gung als

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Über­ta­rif­li­che Zula­ge – und der Stufenaufstieg

Die Gewäh­rung des höhe­ren Ent­gelts nach § 16 Abs. 3 Satz 1 des Tarif­ver­trags für Ärz­tin­nen und Ärz­te an Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken (im Fol­gen­den: TV-Ärz­­te) wird durch das Auf­stei­gen in den Stu­fen auf­ge­zehrt. Bei Berück­sich­ti­gung der nach­träg­li­chen Fest­stel­lung des höhe­ren Tabel­len­ent­gel­tes im Ein­grup­pie­rungs­rechts­streit ent­hält das Schrei­ben vom 08.01.2007 kei­ne Zusa­ge, zum zutref­fen­den Tabel­len­ent­gelt stets

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Ver­zö­ge­rung des Stu­fen­auf­stiegs durch die Inan­spruch­nah­me von Elternzeit

Die Revi­si­on der Beklag­ten hat zum größ­ten Teil Erfolg. Zei­ten, in denen das Arbeits­ver­hält­nis auf­grund von Eltern­zeit ruht, sind auf die Grup­pen­stu­fen­zu­ge­hö­rig­keit iSd. § 11 des Ent­geltrah­men­ta­rif­ver­tra­ges der Deut­schen Tele­kom (ERTV) nur bis zu einem Monat anzu­rech­nen. Dies ergibt die Aus­le­gung der Vor­schrift unter Berück­sich­ti­gung des § 10 Abs. 5 des

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Fik­ti­ve Nach­zeich­nung der beruf­li­chen Ent­wick­lung eines frei­ge­stell­ten Personalratsmitglieds

Die fik­ti­ve Nach­zeich­nung der übli­chen beruf­li­chen Ent­wick­lung eines frei gestell­ten Per­so­nal­rats­mit­glieds erstreckt sich nicht auf die Teil­ha­be am beschleu­nig­ten Stu­fen­auf­stieg nach § 17 Abs. 2 Satz 1 TVöD, wenn der Arbeit­ge­ber die Ver­kür­zung der Stu­fen­lauf­zeit ent­spre­chend der Inten­ti­on der Tarif­ver­trags­par­tei­en auf sach­lich begrün­de­te Ein­zel­fäl­le beschränkt. Nach § 8 BPersVG dür­fen Per­so­nal­rats­mit­glie­der in der

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