Untreue

Raub mit Todes­fol­ge – und die spä­ten Schlä­ge des Mittäters

Ein (suk­zes­siv) mit­tä­ter­schaft­lich began­ge­ner Raub mit Todes­fol­ge (§ 251 StGB) kann auch dann vor­lie­gen, wenn das bekann­ter­ma­ßen gesund­heit­lich vor­ge­schä­dig­te und über einen län­ge­ren Zeit­raum zum Zweck der Beu­teer­lan­gung miss­han­del­te Tat­op­fer den töd­li­chen Herz­in­farkt erst infol­ge der ihm von einer Mit­tä­te­rin aus Wut über die uner­gie­bi­ge Tat­beu­te ver­setz­ten Schlä­ge und des

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Untreue

Raub – und die suk­zes­si­ve Mittäterschaft

Suk­zes­si­ve Mit­tä­ter­schaft, die sich auch auf die Ver­wirk­li­chung von qua­li­fi­zie­ren­den Merk­ma­len bezie­hen kann, liegt vor, wenn in Kennt­nis und mit Bil­li­gung des bis­her Gesche­he­nen – auch wenn dies von dem ursprüng­li­chen gemein­sa­men Tat­plan abweicht – in eine bereits begon­ne­ne Aus­füh­rungs­hand­lung als Mit­tä­ter ein­ge­tre­ten wird. Das Ein­ver­ständ­nis bezieht sich dann auf die

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Gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung – und der nicht abge­spro­chen Ein­satz eines Elektroschockers

Muss­te ein Mit­tä­ter mit der Ver­wen­dung eines Werk­zeugs (hier: eines Elek­tro­schock­ge­räts) durch den ander­ne Mit­tä­ter weder auf­grund des gemein­sa­men Tat­plans noch nach den Umstän­den des Gesche­hens rech­nen, reicht die Ankün­di­gung des Mit­tä­ters, das Gerät gegen den Geschä­dig­ten ein­zu­set­zen, für eine mit­tä­ter­schaft­li­che Zurech­nung nach den Grund­sät­zen der suk­zes­si­ven Mit­tä­ter­schaft allei­ne nicht

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Suk­zes­si­ve Mit­tä­ter­schaft – und das Ein­ver­ständ­nis mit der Gesamttat

Zwar kann einem Mit­tä­ter das Han­deln eines ande­ren Mit­tä­ters, das über das gemein­sam Gewoll­te hin­aus­geht, nicht zuge­rech­net wer­den. Dabei ist jedoch zu beach­ten, dass die Zurech­nung kei­ne ins Ein­zel­ne gehen­de Vor­stel­lung von den Hand­lun­gen des ande­ren Tat­be­tei­lig­ten erfor­dert. Regel­mä­ßig wer­den die Hand­lun­gen des ande­ren Tat­be­tei­lig­ten, mit denen nach den Umständen

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Suk­zes­si­ve Mittäterschaft

Suk­zes­si­ve Mit­tä­ter­schaft kommt in Betracht, wenn ein Täter in Kennt­nis und mit Bil­li­gung des bis­her Gesche­he­nen – selbst bei Abwei­chun­gen vom ursprüng­li­chen Tat­plan in wesent­li­chen Punk­ten – in eine bereits begon­ne­ne Aus­füh­rungs­hand­lung ein­tritt. Sein Ein­ver­ständ­nis bezieht sich dann auf die Gesamt­tat mit der Fol­ge, dass ihm die gesam­te Tat zugerechnet

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