Gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung – und der nicht abge­spro­chen Ein­satz eines Elek­tro­scho­ckers

Muss­te ein Mit­tä­ter mit der Ver­wen­dung eines Werk­zeugs (hier: eines Elek­tro­schock­ge­räts) durch den ander­ne Mit­tä­ter weder auf­grund des gemein­sa­men Tat­plans noch nach den Umstän­den des Gesche­hens rech­nen, reicht die Ankün­di­gung des Mit­tä­ters, das Gerät gegen den Geschä­dig­ten ein­zu­set­zen, für eine mit­tä­ter­schaft­li­che Zurech­nung nach den Grund­sät­zen der suk­zes­si­ven Mit­tä­ter­schaft allei­ne nicht

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Suk­zes­si­ve Mit­tä­ter­schaft – und das Ein­ver­ständ­nis mit der Gesamt­tat

Zwar kann einem Mit­tä­ter das Han­deln eines ande­ren Mit­tä­ters, das über das gemein­sam Gewoll­te hin­aus­geht, nicht zuge­rech­net wer­den. Dabei ist jedoch zu beach­ten, dass die Zurech­nung kei­ne ins Ein­zel­ne gehen­de Vor­stel­lung von den Hand­lun­gen des ande­ren Tat­be­tei­lig­ten erfor­dert. Regel­mä­ßig wer­den die Hand­lun­gen des ande­ren Tat­be­tei­lig­ten, mit denen nach den Umstän­den

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Suk­zes­si­ve Mit­tä­ter­schaft

Suk­zes­si­ve Mit­tä­ter­schaft kommt in Betracht, wenn ein Täter in Kennt­nis und mit Bil­li­gung des bis­her Gesche­he­nen – selbst bei Abwei­chun­gen vom ursprüng­li­chen Tat­plan in wesent­li­chen Punk­ten – in eine bereits begon­ne­ne Aus­füh­rungs­hand­lung ein­tritt . Sein Ein­ver­ständ­nis bezieht sich dann auf die Gesamt­tat mit der Fol­ge, dass ihm die gesam­te Tat

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