Dub­lin-III-VO – und das Asyl­ver­fah­ren in Ungarn

Das Asyl- und Auf­nah­me­sys­tem in Ungarn weist sys­te­mi­sche Schwach­stel­len im Sin­ne von Art. 3 Abs. 2 UAbs. 2 Dub­lin III VO auf. Nach die­ser Norm ist die Über­stel­lung unmög­lich, wenn es wesent­li­che Grün­de für die Annah­me gibt, dass das Asyl­ver­fah­ren und die Auf­nah­me­be­din­gun­gen für Antrag­stel­ler im zustän­di­gen Mit­glied­staat sys­te­mi­sche Schwach­stel­len auf­wei­sen, die eine

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Rück­über­stel­lung zum Asyl­ver­fah­ren in Ungarn

Das Asyl­ver­fah­ren und die Auf­nah­me­be­din­gun­gen für Flücht­lin­ge in Ungarn lei­den nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin gegen­wär­tig nicht mehr an sys­te­mi­schen Män­geln. Nach den Regeln der Dub­­lin-III-Ver­­or­d­­nung ist für inner­halb der EU gestell­te Asyl­an­trä­ge grund­sätz­lich der Mit­glied­staat zustän­dig, den der Flücht­ling als ers­tes betritt bzw. in dem er zuerst um Schutz

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Kei­ne Dub­lin-Über­stel­lung nach Ungarn

Ein Asyl­an­trag­stel­ler darf wegen sys­te­mi­scher Män­gel nicht nach Ungarn zur Durch­füh­rung eines Asyl­ver­fah­rens über­stellt wer­den. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg in Mann­heim ent­schie­de­nen Fall war der allein ste­hen­de syri­sche Asyl­an­trag­stel­ler im Jah­re 2014 u.a. über Ungarn in die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ein­ge­reist und hat­te hier einen Asyl­an­trag gestellt. Auf ein

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Dub­lin III-Asyl­ver­fah­ren – und kei­ne Rück­schie­bung von Fami­li­en mit Kin­dern nach Ita­li­en

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Abschie­bung von drei Fami­li­en mit Kin­dern nach Ita­li­en vor­läu­fig unter­sagt. Nach § 32 Abs. 1 BVerfGG kann das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Streit­fall einen Zustand durch einst­wei­li­ge Anord­nung vor­läu­fig regeln, wenn dies zur Abwehr schwe­rer Nach­tei­le oder aus einem ande­ren wich­ti­gen Grund zum gemei­nen Wohl drin­gend gebo­ten ist. Dabei

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Dub­lin III – und vor­läu­fig kei­ne Abschie­bung nach Ita­li­en

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat dem Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge einst­wei­len bis zur Ent­schei­dung über die Ver­fas­sungs­be­schwer­de unter­sagt, die ange­ord­ne­te Abschie­bung einer syri­schen Fami­lie nach Ita­li­en zu voll­zie­hen. Die einst­wei­li­ge Anord­nung erging auf­grund einer Fol­genab­wä­gung: Nach § 32 Abs. 1 BVerfGG kann das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt einen Zustand durch einst­wei­li­ge Anord­nung vor­läu­fig regeln, wenn

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Soma­li­sche Fami­lie mit Baby – und ihre Abschie­bung nach Ita­li­en

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat dem Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge die Abschie­bung einer soma­li­schen Fami­lie mit Kleinst­kind nach Ita­li­en einst­wei­len unter­sagt. Nach § 32 Abs. 1 BVerfGG kann das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Streit­fall einen Zustand durch einst­wei­li­ge Anord­nung vor­läu­fig regeln, wenn dies zur Abwehr schwe­rer Nach­tei­le oder aus einem ande­ren wich­ti­gen Grund zum

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Sys­te­mi­sche Män­gel des Asyl­ver­fah­rens in Rumä­ni­en

Bei sum­ma­ri­scher Wer­tung spre­chen nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Schwe­rin durch­grei­fen­de Gesichts­punk­te dafür, dass das Asyl­ver­fah­ren in Rumä­ni­en und die Unter­brin­gung von Asyl­be­wer­bern durch Rumä­ni­en mit sys­te­mi­schen (sys­tem­im­ma­nen­ten) Män­geln belas­tet sind und Rumä­ni­en daher nicht in der Lage ist, ein den Anfor­de­run­gen an euro­päi­sches Recht genü­gen­des Asyl­ver­fah­ren durch­zu­füh­ren. Es gibt durch­grei­fen­de

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Sys­te­mi­sche Män­gel des Asyl­ver­fah­rens in Ita­li­en

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Schwe­rin sieht bei der Bewäl­ti­gung der Flücht­lings­pro­ble­me in Ita­li­en nach wie vor noch sys­te­mi­sche Män­gel im Bereich der zeit­na­hen Unter­brin­gung von Asyl­be­wer­bern. Dar­über hin­aus sind eng­lisch­spra­chi­ge Fas­sun­gen von Zusa­gen des ita­lie­ni­schen Innen­mi­nis­te­ri­ums nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Schwe­rin nicht ver­wert­bar, da die Gerichts­spra­che deutsch ist (§ 184 Satz 1 GVG).

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Sys­te­mi­sche Män­gel des Asyl­ver­fah­rens in Ita­li­en – und die Über­stel­lung in "Step Ita­ly"

Ange­sichts der Viel­zahl der in Ita­li­en ankom­men­den Flücht­lin­ge und der dort gestell­ten Asyl­an­trä­ge ist es für das Ver­wal­tungs­ge­richt Schwe­rin nach wie vor nicht ersicht­lich, dass eine sach­ge­rech­te, den Anfor­de­run­gen der Auf­nah­me­richt­li­nie 2003/​9/​EG vom 27.01.2003 ent­spre­chen­de Unter­brin­gung und Ver­sor­gung von Asyl­be­wer­bern erfolgt. Die­se Beden­ken der unzu­rei­chen­den Auf­nah­me­be­din­gun­gen wer­den sowohl vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt

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"Step Ita­ly" – sys­te­mi­sche Män­gel im Dub­lin-III-Ver­fah­ren

Ange­sichts der Viel­zahl der in Ita­li­en ankom­men­den Flücht­lin­ge und der dort gestell­ten Asyl­an­trä­ge ist es für das Gericht nach wie vor nicht ersicht­lich, dass eine sach­ge­rech­te, den Anfor­de­run­gen der Richt­li­nie 2003/​9/​EG vom 27.01.2003 (Auf­nah­me­richt­li­nie) ent­spre­chen­de Unter­brin­gung und Ver­sor­gung von Asyl­be­wer­bern erfolgt. Die Beden­ken der unzu­rei­chen­den Auf­nah­me­be­din­gun­gen wer­den sowohl vom BVerfG

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Kei­ne Abschie­bung nach Ungarn

Das Asyl­ver­fah­ren in Ungarn lei­det an sys­te­mi­schen Män­geln. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in einem Eil­ver­fah­ren die Über­stel­lung eines syri­schen Flücht­lings nach Ungarn gestoppt. Nach den Regeln der sog. Dub­­lin-III-Ver­­or­d­­nung (Dub­­lin-III-VO) ist für inner­halb der EU gestell­te Asyl­an­trä­ge grund­sätz­lich der Mit­glied­staat zustän­dig, den der Flücht­ling als ers­tes betritt

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