Nach­lass­pfle­ger – und die gericht­li­che Fest­set­zung sei­ner Ver­gü­tung

Die gericht­li­che Fest­set­zung der Ver­gü­tung des Nach­lass­pfle­gers, der sein Amt berufs­mä­ßig aus­übt, setzt die minu­ten­ge­naue detail­lier­te Dar­stel­lung der für die unbe­kann­ten Erben ent­fal­te­ten Tätig­kei­ten vor­aus. Die Schät­zung der zu bewil­li­gen­den Ver­gü­tung ist aus­ge­schlos­sen. Die Auf­lis­tung des Nach­lass­pfle­gers muss sei­ne Tätig­kei­ten so kon­kret beschrei­ben, dass sie die gebo­te­ne Prü­fung durch das

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Ver­gü­tung des Nach­lass­pfle­gers – für Stun­den­auf­lis­tung und Nach­fer­ti­gung der Tätig­keits­lis­te

Der Nach­lass­pfle­ger hat als Grund­la­ge für sei­ne spä­te­re Ver­gü­tung bei abseh­bar län­ger­fris­ti­ger Tätig­keit in der Regel von Anfang an eine Tätig­keits­lis­te (Stun­den­lis­te) zu füh­ren. Weil die­se Auf­zeich­nun­gen im Zusam­men­hang mit der Erle­di­gung der jewei­li­gen Auf­ga­be vor­zu­neh­men und fort­zu­schrei­ben sind, fällt dafür man­gels mess­ba­ren Zeit­auf­wands kei­ne zusätz­li­che Ver­gü­tung an. Der Zeit­auf­wand

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