Der Polizeibewerber mit der Löwenkopftätowierung

Der Poli­zei­be­wer­ber mit der Löwen­kopf­tä­to­wie­rung

Allei­ne die Abbil­dung eines brül­len­den Löwen­kop­fes als Tat­too bei einem Ein­stel­lungs­be­wer­ber für den Poli­zei­voll­zugs­dienst kommt kein in ihrem Deu­tungs­ge­halt ein­deu­ti­ger, die Grund­sät­ze der frei­hei­t­­lich-demo­­kra­­ti­­schen Grund­ord­nung in Fra­ge stel­len­der Inhalt zu. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren das Land NRW ver­pflich­tet, einen

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Bayerische Polizeivollzugsbeamte - und ihre Tätowierungen

Baye­ri­sche Poli­zei­voll­zugs­be­am­te – und ihre Täto­wie­run­gen

Poli­zei­voll­zugs­be­am­te in Bay­ern dür­fen sich an Kopf, Hals, Hän­den und Unter­ar­men nicht täto­wie­ren las­sen. Das Baye­ri­sche Beam­ten­ge­setz unter­sagt Poli­zei­voll­zugs­be­am­ten unmit­tel­bar, sich im beim Tra­gen der Dienst­klei­dung (Som­mer­uni­form) sicht­ba­ren Kör­per­be­reich, d.h. kon­kret an Kopf, Hals, Hän­den und Unter­ar­men, täto­wie­ren zu las­sen. Das hat jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig auf die Kla­ge

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Objektschützer bei der Berliner Polizei - und die Tätowierung als Eignungsmangel

Objekt­schüt­zer bei der Ber­li­ner Poli­zei – und die Täto­wie­rung als Eig­nungs­man­gel

Das Land Ber­lin darf eine Bewer­bung um eine Stel­le im Objekt­schutz der Ber­li­ner Poli­zei ableh­nen, wenn der Bewer­ber sicht­ba­re Täto­wie­run­gen trägt, die Zwei­fel an sei­ner Ver­fas­sungs­treue begrün­den. In dem vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg ent­schie­de­nen Fall trug der Bewer­ber auf dem Arm sicht­ba­re Täto­wie­run­gen, die das Wort „omertà“, Revol­ver­pa­tro­nen und Toten­köp­fe abbil­den.

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Der Haar- und Barterlass der Bundeswehr

Der Haar- und Bart­erlass der Bun­des­wehr

Der Zen­tra­len Dienst­vor­schrift (ZDv) A‑2630/​1 "Das äuße­re Erschei­nungs­bild der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten der Bun­des­wehr" fehlt die erfor­der­li­che gesetz­li­che Grund­la­ge. Für eine Über­gangs­zeit ist die­se Dienst­vor­schrift, die all­ge­mein als "Haar- und Bart­erlass" bekannt ist, aber auch zum Bei­spiel Rege­lun­gen zu Täto­wie­run­gen und Pier­cings trifft, bis zu einer ent­spre­chen­den Neu­re­ge­lung wei­ter­hin anzu­wen­den.

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Die Tätowierung des Polizeibewerbers

Die Täto­wie­rung des Poli­zei­be­wer­bers

Täto­wie­run­gen stel­len grund­sätz­lich kein Hin­de­rungs­grund für die Ein­stel­lung in den Poli­zei­dienst dar. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat einem Bewer­ber um Ein­stel­lung in den mitt­le­ren Poli­zei­dienst Recht gege­ben, den die Ber­li­ner Poli­zei allein wegen sei­ner Täto­wie­run­gen abge­lehnt hat­te. Der Antrag­stel­ler ist vor­läu­fig wei­ter zum Aus­wahl­ver­fah­ren zuzu­las­sen. Die Poli­zei hat­te die groß­flä­chi­gen, beim

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Welche Tätowierung ist bei der Bewerbung akzeptabel?

Wel­che Täto­wie­rung ist bei der Bewer­bung akzep­ta­bel?

Die Abbil­dung der Göt­tin Dia­na mit ent­blöß­ten Brüs­ten auf dem Arm eines Mit­ar­bei­ters des Poli­zei­prä­si­den­ten kann von Bür­gern als sexis­tisch wahr­ge­nom­men wer­den. So hat das Arbeits­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Ver­fü­gung eines Bewer­bers für den Zen­tra­len Objekt­schutz der Ber­li­ner Poli­zei zurück­ge­wie­sen, der

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Die mangelnde Verfassungstreue eines Polizisten

Die man­geln­de Ver­fas­sungs­treue eines Poli­zis­ten

Ein Beam­ter, der Täto­wie­run­gen mit ver­fas­sungs­wid­ri­gem Inhalt trägt und den sog. Hit­ler­gruß zeigt, kann aus dem Beam­ten­ver­hält­nis ent­fernt wer­den. Das hat jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig im Fall eines Ber­li­ner Poli­zei­be­am­ten ent­schie­den: Der im Dis­zi­pli­nar­k­la­ge­ver­fah­ren beklag­te Beam­te steht als Poli­zei­kom­mis­sar (Besol­dungs­grup­pe A 9) im Dienst des Lan­des Ber­lin. Im Jahr 2007

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Eine Tätowierung mit Mängeln

Eine Täto­wie­rung mit Män­geln

Ist ein Tat­too man­gel­haft gesto­chen wor­den und ent­spricht nicht der Qua­li­tät, die ein Kun­de erwar­ten darf, ist der Kun­de in sei­ner kör­per­li­chen Unver­sehrt­heit ver­letzt wor­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge auf Schmer­zens­geld für ein miss­lun­ge­nes Tat­too statt­ge­ge­ben. Bei einer Täto­wie­re­rin in

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Der tätowierte Soldat - Rechtsschutz gegen eine Dienstvorschrift

Der täto­wier­te Sol­dat – Rechts­schutz gegen eine Dienst­vor­schrift

Eine Ver­­­wal­­tungs- oder Dienst­vor­schrift kann Gegen­stand eines gericht­li­chen Antrags­ver­fah­rens sein, wenn sie eine unmit­tel­bar an den ein­zel­nen Sol­da­ten gerich­te­te Anord­nung ent­hält, die kei­ner wei­te­ren Kon­kre­ti­sie­rung durch einen Befehl mehr bedarf (hier: die Pflicht, beim Tra­gen der Uni­form sicht­ba­re Täto­wie­run­gen in geeig­ne­ter und dezen­ter Wei­se abzu­de­cken). Die­se Mög­lich­keit ent­bin­det den Sol­da­ten

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Polizeidienstanwärterin mit Tätowierung

Poli­zei­dienst­an­wär­te­rin mit Täto­wie­rung

Die bei einer Poli­zei­dienst­an­wär­te­rin auf dem rech­ten Unter­arm ange­brach­te groß­flä­chi­ge Täto­wie­rung über­schrei­tet den Rah­men der noch akzep­ta­blen indi­vi­du­el­len Auf­fäl­lig­keit im äuße­ren Erschei­nungs­bild der uni­for­mier­ten Bun­des­po­li­zei. So der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall, in dem über die Beschwer­de einer Poli­zei­dienst­an­wär­te­rin gegen die Ver­sa­gung einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes durch das Ver­wal­tungs­ge­richt Darm­stadt

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Tätowierung als Einstellungshindernis

Täto­wie­rung als Ein­stel­lungs­hin­der­nis

Ein gene­rel­les Ver­bot jeg­li­cher sicht­ba­ren Täto­wie­rung bei einem Bewer­ber für den Dienst bei der Bun­des­po­li­zei lässt sich nicht mehr recht­fer­ti­gen. Aber Täto­wie­run­gen mit einem nicht akzep­ta­blen Inhalt, die gewalt­ver­herr­li­chend, sexis­tisch oder all­ge­mein die Men­schen­wür­de ver­let­zend sind, oder Sym­bo­le auf­wei­sen, die einen Bezug zu extre­men poli­ti­schen Auf­fas­sun­gen her­stel­len, sind abso­lu­te Ein­stel­lungs­hin­der­nis­se.

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Wenn die Tätowierung daneben geht

Wenn die Täto­wie­rung dane­ben geht

Bei einem man­gel­haft aus­ge­führ­ten Tat­too kann eine Nach­bes­se­rung unzu­mut­bar sein. Der Betrof­fe­ne muss wei­te­ren Arbei­ten des Täto­wie­rers nicht ver­trau­en und kann Schmer­zens­geld ver­lan­gen. So das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Käge­rin aus Reck­ling­hau­sen, deren Täto­wie­rung einer far­bi­ge Blü­te und Ran­ken auf dem rech­ten Schul­ter­blatt man­gel­haft aus­ge­führt wor­den

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Polizeibewerber mit großen Tattoos

Poli­zei­be­wer­ber mit gro­ßen Tat­toos

Der gene­rel­le Aus­schluss eines Bewer­bers vom Aus­wahl­ver­fah­ren für den Poli­zei­dienst auf­grund von Täto­wie­run­gen an bei­den Armen ver­sto­ßen gegen des­sen Grund­rech­te. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Aachen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Bewer­bers für den Poli­zei­dienst, der wegen gro­ßer Täto­wie­run­gen an bei­den Armen von der Schul­ter bis zu den Unter­ar­men abge­lehnt wor­den

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Die Tätowierung eines Ponys

Die Täto­wie­rung eines Ponys

Das Täto­wie­ren von Tie­ren Ist, soweit es nicht gesetz­lich für Kenn­zeich­nungs­zwe­cke zuge­las­sen ist, mit dem Tier­schutz­recht nicht zu ver­ein­ba­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Ord­nungs­ver­fü­gung des Krei­ses Coes­feld für rech­tens erkannt, mit der einem Gewer­be­trei­ben­den unter­sagt wor­den war, Tie­re

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Beidarmige Tätowierungen bei der Polizei

Beid­ar­mi­ge Täto­wie­run­gen bei der Poli­zei

Eine groß­flä­chi­ge Täto­wie­rung vom Schul­ter­be­reich bis zu den Unter­ar­men ist kein Grund, einem Bewer­ber für den Poli­zei­dienst die Teil­nah­me am Aus­wahl­ver­fah­ren zu ver­wei­gern. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Aachen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines vor­läu­fi­gen Rechts­schutz­ver­fah­rens, in dem sich ein Ein­stel­lungs­be­wer­ber für den Poli­zei­dienst gegen die Abwei­sung durch das

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Hauterkrankung durch Tätowierfarbe

Haut­er­kran­kung durch Täto­wier­far­be

Grund­sätz­lich ist eine Täto­wie­rung eine Kör­per­ver­let­zung, in die der Kun­de ein­ge­wil­ligt hat. Daher hat der Täto­wie­rer auch nicht für Schä­den, die durch die Täto­wie­rung ent­stan­den sind, ein­zu­ste­hen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Coburg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Kun­din auf Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld abge­wie­sen. Die Klä­ge­rin

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Die misslungene Tätowierung

Die miss­lun­ge­ne Täto­wie­rung

Bei einem Ver­trag über eine Täto­wie­rung han­delt es sich um einen Werk­ver­trag. Ist die Täto­wie­rung feh­ler­haft, muss dem Täto­wie­rer grund­sätz­lich vor einem Anspruch auf Min­de­rung oder Scha­dens­er­satz die Mög­lich­keit der Nach­bes­se­rung gege­ben wer­den. Dem steht auch nicht ent­ge­gen, dass die Nach­bes­se­rung einen neu­en Ein­griff in den Kör­per beinhal­tet. So die

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