Der aufgehobene Gewerbesteuerbescheid - und die Versagung der Tarifbegrenzung

Der auf­ge­ho­be­ne Gewer­be­steu­er­be­scheid – und die Ver­sa­gung der Tarif­be­gren­zung

1. Wird der Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid auf­grund eines Rechts­be­helfs auf­ge­ho­ben, weil der Steu­er­pflich­ti­ge eine selb­stän­di­ge Tätig­keit i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG aus­übt, ist das Finanz­amt nach § 174 Abs. 4 AO im Grund­satz berech­tigt, den Ein­kom­men­steu­er­be­scheid durch Ver­sa­gung der Tarif­be­gren­zung gemäß § 32c EStG a.F. zu ändern. In die­sem Fall beru­hen

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Tarifbegrenzung bei außerordentlichen Gewinneinkünften

Tarif­be­gren­zung bei außer­or­dent­li­chen Gewinn­ein­künf­ten

Für Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne als außer­or­dent­li­che Ein­künf­te i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 1 EStG kommt die Tarif­be­gren­zung des § 32c EStG weder ganz noch teil­wei­se in Betracht. Gemäß § 32a Abs. 1 Satz 1 EStG bemisst sich die tarif­li­che Ein­kom­men­steu­er nach dem zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men (zvE). Sie berech­net sich bei zusam­men­ver­an­lag­ten Ehe­gat­ten unter Anwen­dung

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Keine Tarifbegrenzung bei Übernahmegewinnen

Kei­ne Tarif­be­gren­zung bei Über­nah­me­ge­win­nen

Ein Über­nah­me­ge­winn nach § 4 Abs. 4 UmwStG unter­liegt nach einem aktu­el­len Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts nicht der Tarif­be­gren­zung des § 32c EStG a.F. Eine Tarif­be­gren­zung kommt nach § 32c Abs. 1 und 2 EStG a.F. nur für gewerb­li­che Ein­künf­te in Betracht, die nach § 7 oder § 8 Nr. 4 GewStG der Gewer­be­steu­er unter­lie­gen. Dies

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