Real­tei­lung – und die Tarif­be­güns­ti­gung des Auf­ga­be­ge­winns

Die tarif­be­güns­tig­te Besteue­rung eines durch eine ech­te Real­tei­lung einer Sozie­tät aus­ge­lös­ten Auf­ga­be­ge­winns gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 1 EStG setzt vor­aus, dass der Steu­er­pflich­ti­ge die wesent­li­chen ver­mö­gens­mä­ßi­gen Grund­la­gen sei­ner bis­he­ri­gen frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit auf­gibt. Hier­an fehlt es, wenn er den ihm im Rah­men der Real­tei­lung zuge­wie­se­nen Man­dan­ten­stamm der­ge­stalt ver­wer­tet, dass die­ser geplant

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Real­tei­lung einer Sozie­tät – mit Ver­wer­tung in Nach­fol­ge­ge­sell­schaft

Die tarif­be­güns­tig­te Besteue­rung eines durch eine ech­te Real­tei­lung einer Sozie­tät aus­ge­lös­ten Auf­ga­be­ge­winns gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 1 EStG setzt vor­aus, dass der Steu­er­pflich­ti­ge die wesent­li­chen ver­mö­gens­mä­ßi­gen Grund­la­gen sei­ner bis­he­ri­gen frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit auf­gibt. Hier­an fehlt es, wenn er den ihm im Rah­men der Real­tei­lung zuge­wie­se­nen Man­dan­ten­stamm der­ge­stalt ver­wer­tet, dass die­ser geplant

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Die frei­be­ruf­li­che Ein­zel­pra­xis – und ihre tarif­be­güns­tig­te Ver­äu­ße­rung

Die tarif­be­güns­tig­te Ver­äu­ße­rung einer frei­be­ruf­li­chen Ein­zel­pra­xis (§ 18 Abs. 3 i.V.m. § 34 EStG) setzt vor­aus, dass der Steu­er­pflich­ti­ge die wesent­li­chen ver­mö­gens­mä­ßi­gen Grund­la­gen ent­gelt­lich und defi­ni­tiv auf einen ande­ren über­trägt. Hier­zu muss der Ver­äu­ße­rer sei­ne frei­be­ruf­li­che Tätig­keit in dem bis­he­ri­gen ört­li­chen Wir­kungs­kreis wenigs­tens für eine gewis­se Zeit ein­stel­len . Die

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Ver­gü­tung eines Ver­trags­arz­tes für mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit – und die Teil­zah­lun­gen

Eine Nach­zah­lung der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung, die ins­ge­samt meh­re­re Jah­re betrifft, ist eine mehr­jäh­ri­ge Ver­gü­tung i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG. Erfolgt die Aus­zah­lung der Gesamt­ver­gü­tung in zwei Ver­an­la­gungs­zeit­räu­men in etwa gleich gro­ßen Teil­be­trä­gen, kommt eine Tarif­be­güns­ti­gung nach § 34 Abs. 1 EStG nicht in Betracht. Die Tarif­be­güns­ti­gung des § 34

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Abschlags­zah­lun­gen an einen Han­dels­ver­tre­ter – und die Tarif­be­güns­ti­gung

Soweit eine Abschlag­zah­lung Ersatz für die Ein­bu­ßen aus der Min­de­rung der Pro­vi­si­ons­an­sprü­che dar­stellt, ist sie nach § 34 Abs. 1 EStG begüns­tigt. Soweit sie als Vor­aus­zah­lung auf den Aus­gleichs­an­spruch aus § 89b HGB wirkt, ist sie es nicht. Gemäß § 34 Abs. 1 EStG ist die Ein­kom­men­steu­er für außer­or­dent­li­che Ein­künf­te nach einem

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Ermä­ßig­ter Steu­er­satz für den Betriebs­auf­ga­be­ge­winn – und die steu­er­freie Rück­la­ge

Der ermä­ßig­te Steu­er­satz für Betriebs­auf­ga­be­ge­win­ne (sog. Fünf­tel­re­ge­lung) fin­det auch dann Anwen­dung fin­det, wenn für den Teil des Gewinns, der auf die Ver­äu­ße­rung eines Kapi­tal­ge­sell­schafts­an­teils ent­fällt, eine steu­er­freie Rück­la­ge gebil­det wird. In dem hier vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall hat­te der Gesell­schaf­ter einer GbR geklagt, ie ein Grund­stück an eine GmbH

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Betriebs­auf­ga­be­ge­winn – und die frü­he­re rechts­wid­ri­ge Tarif­be­güns­ti­gung

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist eine antrags­ge­bun­de­ne Steu­er­ver­güns­ti­gung, die dem Steu­er­pflich­ti­gen nur ein­mal gewährt wer­den kann, für die Zukunft auch dann "ver­braucht", wenn die Ver­güns­ti­gung vom Finanz­amt zu Unrecht gewährt wor­den ist, ins­be­son­de­re ein erfor­der­li­cher Antrag vom Steu­er­pflich­ti­gen nicht gestellt wor­den ist. Ent­schei­dend ist allein, dass sich die Ver­güns­ti­gung

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Abfin­dung in Teil­zah­lun­gen – und der Steu­er­ta­rif

Bei Teil­zah­lung, die über einen Jah­res­wech­sel hin­weg erfol­gen, fehlt es an einem pro­gres­si­ons­be­ding­ten Nach­teil, der durch die Anwen­dung des § 34 Abs. 1 EStG aus­ge­gli­chen wer­den müss­te. Inso­weit besteht kei­ne Mög­lich­keit zur Tarif­be­güns­ti­gung nach § 34 Abs. 1 EStG. Sind in dem zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men außer­or­dent­li­che Ein­künf­te ent­hal­ten, so ist nach §

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Tarif­be­güns­tig­te Anteils­ver­äu­ße­rung – und die Gesamt­plan-Recht­spre­chung

Wer­den Tei­le der wesent­li­chen Betriebs­grund­la­gen einer KG unter Fort­füh­rung stil­ler Reser­ven auf eine Schwes­­ter-KG über­tra­gen und sodann die Mit­un­ter­neh­mer­an­tei­le an der Schwes­­ter-KG ver­äu­ßert, so ist die Tarif­be­güns­ti­gung nach § 34 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. Abs. 1 EStG nicht zu gewäh­ren, weil nicht alle in der Per­son des Ver­äu­ße­rers (Mit­un­ter­neh­mers) vor­han­de­nen stil­len

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Der teils ver­schenk­te, teils ver­kauf­te Mit­un­ter­neh­mer­an­teil – und die Tarif­be­güns­ti­gung

Der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils unter­liegt nicht der Tarif­be­güns­ti­gung, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge zuvor auf­grund ein­heit­li­cher Pla­nung und im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit der Ver­äu­ße­rung einen Teil des ursprüng­li­chen Mit­un­ter­neh­mer­an­teils ohne Auf­de­ckung der stil­len Reser­ven über­tra­gen hat. Gegen­stand der vor­lie­gen­den Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist aus­schließ­lich, ob die Ver­äu­ße­rung des ver­blie­be­nen

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Tarif­be­güns­ti­gung des Auf­ga­be­ge­winns – end­gül­ti­ge Ein­stel­lung trotz neu­er GbR?

Eine Betriebs­ver­äu­ße­rung im Gan­zen setzt vor­aus, dass das wirt­schaft­li­che Eigen­tum an allen wesent­li­chen Betriebs­grund­la­gen in einem ein­heit­li­chen Vor­gang auf einen Erwer­ber über­tra­gen wird . Hier­an fehlt es, wenn der Unter­neh­mer ein Gebäu­de, wel­ches eine funk­tio­nal wesent­li­che Betriebs­grund­la­ge dar­stell­te, nicht ver­äu­ßert, son­dern in sein Pri­vat­ver­mö­gen über­führt. Vor­aus­set­zung dafür, dass der gesam­te

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Das Erfolgs­ho­no­rar nach mehr­jäh­ri­ger Tätig­keit

Ein nach Abschluss eines meh­re­re Jah­re dau­ern­den Auf­trags zuge­flos­se­nes Erfolgs­ho­no­rar eines Rechts­an­walts ist nicht tarif­be­güns­tigt. Nach § 34 Abs. 1 Satz 1 EStG ist die auf außer­or­dent­li­che Ein­künf­te ent­fal­len­de Ein­kom­men­steu­er nach beson­de­ren Regeln zu berech­nen. Als außer­or­dent­li­che Ein­künf­te kom­men nach § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG Ver­gü­tun­gen für mehr­jäh­ri­ge Tätig­kei­ten in Betracht. Nach

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Umsatz­steu­er­erstat­tun­gen als gewerb­li­che Ein­künf­te für mehr­jäh­ri­ge Tätig­kei­ten

"Außer­or­dent­li­che" Ein­künf­te i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 2 EStG kön­nen u.a. vor­lie­gen, wenn Ver­gü­tun­gen für mehr­jäh­ri­ge Tätig­kei­ten auf­grund einer vor­an­ge­gan­ge­nen recht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung aty­pisch zusam­men­ge­ballt zuflie­ßen. Die­se Vor­aus­set­zun­gen kön­nen auch bei Steu­er­pflich­ti­gen gege­ben sein, die Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb bezie­hen und die­se durch Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich ermit­teln. Nach § 34 Abs. 1 EStG ist für

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Tarif­be­güns­ti­gung mehr­jäh­ri­ger Gewinn­ein­künf­te – die nach­träg­lich aner­kann­te Umsatz­steu­er­frei­heit

"Ver­gü­tung" i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG kann jeder Vor­teil von wirt­schaft­li­chem Wert sein, den der Steu­er­pflich­ti­ge im Rah­men der jewei­li­gen Ein­kunfts­art erzielt. Die gebo­te­ne Ein­schrän­kung des wei­ten Tat­be­stands des § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG wird dadurch bewirkt, dass die begüns­tig­ten Ein­künf­te "außer­or­dent­li­che" sein müs­sen, wozu auch gehört, dass

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Tarif­be­güns­ti­gung auf das Organ­ein­kom­men

§ 32c EStG i. d. Fas­sung des Steu­er­ent­las­tungs­ge­set­zes 1999/​2000/​2002 ent­fal­tet kei­ne unzu­läs­si­ge "unech­te" Rück­wir­kung. Der Aus­schluss von Organ­ein­kom­men aus der Tarif­be­güns­ti­gung des § 32c EStG ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 1999 unter­liegt auch kei­nen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken im Hin­blick auf den Gleich­heits­satz des Art. 3 GG. Der durch das Steu­er­ent­las­tungs­ge­setz 1999/​2000/​2002 vom 24. März

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Tarif­be­güns­ti­gung des Gewinns aus der Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne bis­he­ri­ge Recht­spre­chung zur Tarif­be­güns­ti­gung von Ver­äu­ße­rungs­ge­win­nen bei Mit­un­ter­neh­mer­an­tei­len prä­zi­siert: Der Tarif­be­güns­ti­gung des Gewinns aus der Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils bezüg­lich der KG I nach den §§ 16, 34 EStG steht nicht ent­ge­gen, dass –im Zusam­men­hang mit der Ver­äu­ße­rung– Mit­un­ter­neh­mer­an­tei­le der KG I an der KG II (Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft) zu Buch­wer­ten

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