Die endgültige Einnahmelosigkeit einer Kapitalbeteiligung

Die end­gül­ti­ge Ein­nah­me­lo­sig­keit einer Kapi­tal­be­tei­li­gung

End­gül­tig ein­nah­me­los ist eine Kapi­tal­be­tei­li­gung erst dann, wenn fest­steht, dass Ein­nah­men oder Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen aus der näm­li­chen Betei­li­gung nie­mals als Ein­nah­men oder Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen i.S. des § 3 Nr. 40 EStG einer bestands­kräf­ti­gen Ver­an­la­gung des Steu­er­pflich­ti­gen oder einer bestands­kräf­ti­gen geson­der­ten und ggf. ein­heit­li­chen Fest­stel­lung sei­ner Ein­künf­te zugrun­de gele­gen haben. Fal­len kei­ne Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen oder

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Die nachträglich festgestellte vGA - und die Besteuerung nach dem Teileinkünfteverfahren

Die nach­träg­lich fest­ge­stell­te vGA – und die Besteue­rung nach dem Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren

Der Antrag auf Besteue­rung der Kapi­tal­ein­künf­te aus einer unter­neh­me­ri­schen Betei­li­gung an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft nach der tarif­li­chen Ein­kom­men­steu­er unter Anwen­dung des Teil­ein­künf­te­ver­fah­rens ist spä­tes­tens zusam­men mit der Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung für den jewei­li­gen Ver­an­la­gungs­zeit­raum zu stel­len (§ 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 4 EStG). Ein ent­spre­chen­der Antrag kann auch vor­sorg­lich gestellt wer­den . Die Antrags­frist

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Steuerhinterziehung - und das Halbeinkünfteverfahren

Steu­er­hin­ter­zie­hung – und das Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren

Hin­sicht­lich hin­ter­zo­ge­ner Ein­kom­men­steu­er (ein­schließ­lich Soli­da­ri­täts­zu­schlag) besteht für den Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2008 kei­ne Not­wen­dig­keit für eine Reduk­ti­on des sich unter Anwen­dung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens (§ 3 Nr. 40 EStG a.F.) steu­er­recht­lich erge­ben­den Hin­ter­zie­hungs­be­trags für die Straf­zu­mes­sung. Da der Gesetz­ge­ber mit der für den hier frag­li­chen Ver­an­la­gungs­zeit­raum maß­geb­li­chen Absen­kung des Kör­per­schaft­steu­er­sat­zes bei der Gesell­schaft einer­seits

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Der Geschäftsführer der Tochtergesellschaft - und das Teileinkünfteverfahren

Der Geschäfts­füh­rer der Toch­ter­ge­sell­schaft – und das Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren

Die erfor­der­li­che beruf­li­che Tätig­keit "für" eine Kapi­tal­ge­sell­schaft setzt nach der bis Ende des Ver­an­la­gungs­zeit­raums 2016 gel­ten­den Fas­sung des § 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 Buchst. b EStG nicht vor­aus, dass der Gesell­schaf­ter unmit­tel­bar für die­je­ni­ge Kapi­tal­ge­sell­schaft tätig wird, für deren Kapi­tal­erträ­ge er den Antrag stellt. Gemäß § 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 Buchst.

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Betriebsvermögensminderungen im Jahr 2001 - und das Halbeinkünfteverfahren

Betriebs­ver­mö­gens­min­de­run­gen im Jahr 2001 – und das Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren

Gemäß § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG in der in den Streit­jah­ren gel­ten­den Fas­sung dür­fen u.a. Betriebs­ver­mö­gens­min­de­run­gen, die mit den dem § 3 Nr. 40 EStG zugrun­de lie­gen­den Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen oder Ein­nah­men in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen, bei der Ermitt­lung der Ein­künf­te nur zur Hälf­te abge­zo­gen wer­den, und zwar unab­hän­gig davon, in wel­chem Ver­an­la­gungs­zeit­raum

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Veräußerung einer wesentlichen Beteiligung gegen wiederkehrende Bezüge

Ver­äu­ße­rung einer wesent­li­chen Betei­li­gung gegen wie­der­keh­ren­de Bezü­ge

Bei Ver­äu­ße­rung einer Betei­li­gung i.S. von § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG und Wahl der Zufluss­be­steue­rung (ent­spre­chend R 140 Abs. 7 i.V.m. R 139 Abs. 11 EStR 2001) rich­tet sich die Besteue­rung nach dem im Zeit­punkt des Zuflus­ses gel­ten­den Recht . § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c Satz 1 EStG ist bei einer Ver­äu­ße­rung gegen wie­der­keh­ren­de

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Kein Halbabzugsverbot bei fehlenden Einnahmen

Kein Halb­ab­zugs­ver­bot bei feh­len­den Ein­nah­men

Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren und Halb­ab­zugs­ver­bot (§ 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c, § 3c Abs. 2 EStG) sind bei feh­len­den Ein­nah­men nicht anzu­wen­den. Dies gilt auch, wenn objek­tiv wert­lo­se Antei­le zu einem Kauf­preis von 0 € ver­äu­ßert wer­den. Gemäß § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG ist die Hälf­te des Ver­äu­ße­rungs­prei­ses i.S. von § 17 Abs.

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Rückzahlung von Stammkapital - und das Teilabzugsverbot

Rück­zah­lung von Stamm­ka­pi­tal – und das Teil­ab­zugs­ver­bot

Wird bei der Liqui­da­ti­on einer Kapi­tal­ge­sell­schaft ein Teil des Stamm­ka­pi­tals in Form von Liqui­da­ti­ons­ra­ten an den Anteils­eig­ner i.S. von § 17 Abs. 1, Abs. 4 EStG zurück­ge­zahlt, sind Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren (§ 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG) und Teil­ab­zugs­ver­bot (§ 3c Abs. 2 EStG) auch im Ver­lust­fall anzu­wen­den. Der aus­ge­kehr­te Betrag als Ver­äu­ße­rungs­preis und

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Zinsen auf nachträgliche Anschaffungskosten einer aufgegebenen GmbH-Beteiligung

Zin­sen auf nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten einer auf­ge­ge­be­nen GmbH-Betei­li­gung

Schuld­zin­sen für die Finan­zie­rung nach­träg­li­cher Anschaf­fungs­kos­ten einer auf­ge­ge­be­nen Betei­li­gung i.S. von § 17 EStG sind auch dann Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen, wenn der Zeit­punkt der Auf­ga­be vor dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 1999 lag. Wie der Senat erkannt hat, ist ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 1999 ein gesetz­li­cher Para­dig­men­wech­sel bei der Besteue­rung der

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Liquidationsverlust bei der Auskehrung von Stammkapital

Liqui­da­ti­ons­ver­lust bei der Aus­keh­rung von Stamm­ka­pi­tal

Ein Liqui­da­ti­ons­ver­lust bei der Aus­keh­rung von Stamm­ka­pi­tal ist nur zu 60 % abzugs­fä­hig. In dem vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall begehr­te die Klä­ge­rin den Abzug eines Liqui­da­ti­ons­ver­lusts. Im Zuge der Auf­lö­sung einer GmbH, an der sie zu einem Drit­tel (Stamm­ein­la­ge: 8.500 €) betei­ligt war, erfolg­te die Aus­keh­rung des sich noch im Gesell­schafts­ver­mö­gen

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Pauschalierte Abzugsverbote für Betriebsausgaben beim Teileinkünfteverfahren

Pau­scha­lier­te Abzugs­ver­bo­te für Betriebs­aus­ga­ben beim Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren

Das pau­scha­lier­te Abzugs­ver­bot für Betriebs­aus­ga­ben nach § 8b Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 Satz 1 KStG ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ver­fas­sungs­ge­mäß. Inhalts­über­sicht§ 8b KStG»">Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren und § 8b KStGDie Gesetz­ge­bungs­his­to­rieDas Aus­gangs­ver­fah­renDie Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richtsDer all­ge­mei­ne Gleich­heits­grund­satz im Steu­er­rechtBesteue­rung nach Leis­tungs­fä­hig­keitGrund­satz der Fol­ge­­rich­­ti­g­keit­Ty­pi­­sie­­rungs- und Pau­scha­lie­rungs­be­fug­nis des Gesetz­ge­bersVer­ein­fa­chungs­ef­fektBesei­ti­gung steu­er­li­cher Miss­brauchs­mög­lich­kei­tenKei­ne Son­der­re­ge­lun­genNur Gering­fü­gi­ger

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