Bandenmäßiges Handeln

Ein­ma­li­ge Ver­mitt­lung von Betäu­bungs­mit­teln

Auch die nur ein­ma­li­ge Ver­mitt­lung eines Geschäfts ein Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln sein, da die­ser Begriff nach stän­di­ger Recht­spre­chung weit aus­zu­le­gen ist und alle Tätig­kei­ten erfasst, die auf den Umsatz von Betäu­bungs­mit­teln gerich­tet sind und damit dem Grund­satz nach auch unter­stüt­zen­de Tätig­kei­ten als tat­be­stand­li­che Hand­lun­gen ein­schließt1. Hin­sicht­lich der Ver­mitt­lungs­hand­lung ist jedoch

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Täterschaft und Teilnahme im Betäubungsmittelrecht

Täter­schaft und Teil­nah­me im Betäu­bungs­mit­tel­recht

Für die Abgren­zung von Täter­schaft und Teil­nah­me gel­ten auch im Betäu­bungs­mit­tel­recht die Grund­sät­ze des all­ge­mei­nen Straf­rechts. Beschränkt sich die Betei­li­gung des Täters am Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln auf einen Teil­akt des Umsatz­ge­schäfts, kommt es nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs maß­geb­lich dar­auf an, wel­che Bedeu­tung der kon­kre­ten Betei­li­gungs­hand­lung im Rah­men des Gesamt­ge­schäfts

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Einfuhr von Betäubungsmitteln - Täterschaft oder Teilnahme?

Ein­fuhr von Betäu­bungs­mit­teln – Täter­schaft oder Teil­nah­me?

Der Tat­be­stand der uner­laub­ten Ein­fuhr von Betäu­bungs­mit­teln erfor­dert zwar kei­nen eigen­hän­di­gen Trans­port der Betäu­bungs­mit­tel über die Gren­ze, so dass Mit­tä­ter nach § 25 Abs. 2 StGB grund­sätz­lich auch ein Betei­lig­ter sein kann, der das Rausch­gift nicht selbst in das Inland ver­bringt. Es müs­sen aber die Vor­aus­set­zun­gen für ein täter­schaft­li­ches Han­deln nach

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Schleusung von Kindern und Jugendlichen - und die Teilnahmehandlungen

Schleu­sung von Kin­dern und Jugend­li­chen – und die Teil­nah­me­hand­lun­gen

Mit der (gewerbs­mä­ßi­gen) Schleu­sung von aus­län­di­schen Kin­dern und Jugend­li­chen hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Durch die Straf­vor­schrift des § 96 Abs. 1 Auf­en­thG wer­den nach den all­ge­mei­nen Regeln (§§ 26, 27 StGB) straf­ba­re Teil­nah­me­hand­lun­gen an den in § 96 Abs. 1 Auf­en­thG in Bezug genom­me­nen Taten nach § 95 Auf­en­thG

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Unmittelbare Täterschaft

Unmit­tel­ba­re Täter­schaft

Nach § 25 Abs. 1 Alter­na­ti­ve 1 StGB wird als Täter bestraft, wer die Straf­tat selbst begeht, also in sei­ner Per­son alle Tat­be­stands­merk­ma­le rechts­wid­rig und schuld­haft ver­wirk­licht. Nach ihrer Fas­sung bezieht sich die Vor­schrift zwar nur auf die Allein­tä­ter­schaft; sie gilt jedoch auch für den­je­ni­gen, der gemein­sam mit ande­ren an der Straf­tat

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Freiheitsberaubung  - Täterschaft oder Teilnahme

Frei­heits­be­rau­bung – Täter­schaft oder Teil­nah­me

Die Vor­schrift des § 239 Abs. 1 StGB bestraft als Grund­tat­be­stand der Frei­heits­be­rau­bung den Ein­griff in die per­sön­li­che Bewe­gungs­frei­heit, durch den das Opfer des Gebrauchs der per­sön­li­chen Frei­heit beraubt wird1. Tat­be­stands­mä­ßig im Sin­ne des § 239 Abs. 1 StGB ist ein Ver­hal­ten, durch das ein Mensch dar­an gehin­dert wird, sei­nen gegen­wär­ti­gen Auf­ent­halts­ort

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