Teil­wert­ab­schrei­bung bei offe­nen Immo­bi­li­en­fonds

Der Teil­wert von Antei­len an offe­nen Immo­bi­li­en­fonds, deren Aus­ga­be und Rück­nah­me end­gül­tig ein­ge­stellt ist, ist der Bör­sen­kurs der Antei­le im Han­del im Frei­ver­kehr. Eine vor­aus­sicht­lich dau­ern­de Wert­min­de­rung von Antei­len an offe­nen Immo­bi­li­en­fonds, deren Aus­ga­be und Rück­nah­me end­gül­tig ein­ge­stellt ist, liegt vor, wenn der Bör­sen­wert zum Bilanz­stich­tag unter den­je­ni­gen im Zeit­punkt

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Der Teil­wert als neue AfA-Bemes­sungs­grund­la­ge

Nach dem Wech­sel von der Gewinn­ermitt­lung nach der Ton­na­ge zum Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich sind die Wirt­schafts­gü­ter, die unmit­tel­bar dem Betrieb von Han­dels­schif­fen im inter­na­tio­na­len Ver­kehr die­nen, mit dem Teil­wert anzu­set­zen und auf der Grund­la­ge die­ses Betrags für die Zeit deren betriebs­ge­wöhn­li­cher Rest­nut­zungs­dau­er abzu­schrei­ben. Der Gewinn aus der Hin­zu­rech­nung des Unter­schieds­be­trags gemäß §

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Über­gang zur Ton­nage­ge­winn­ermitt­lung – und die Fest­stel­lung des Unter­schieds­be­trags

Ob die Vor­aus­set­zun­gen für die Wahl der Ton­nage­be­steue­rung vor­ge­le­gen haben, ist für die Fest­stel­lung des Unter­schieds­be­trags nach § 5a Abs. 4 EStG ohne Bedeu­tung, wenn für das Fol­ge­jahr erst­mals ein Bescheid über die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Ein­künf­te auf der Grund­la­ge einer Gewinn­ermitt­lung nach § 5a Abs. 1 EStG ergan­gen ist.

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Teil­wert­an­satz bei der Über­tra­gung eines Wirt­schafts­gut – als eigen­stän­di­ger Besteue­rungs­tat­be­stand

§ 6 Abs. 5 Satz 3 EStG 1999 nor­miert mit der Anord­nung des Teil­wert­an­sat­zes einen eige­nen Besteue­rungs­tat­be­stand, soweit die dort genann­ten Über­tra­gun­gen weder als Ent­nah­me noch als Ein­la­ge zu qua­li­fi­zie­ren sind. Der Teil­wert ist auch dann anzu­set­zen, wenn er nied­ri­ger als der Buch­wert ist. Nach § 6 Abs. 5 Satz 3 EStG 1999 ist bei der

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Teil­wert = Buch­wert?

Bei Wirt­schafts­gü­tern, die nicht der Abnut­zung unter­lie­gen, besteht die wider­leg­ba­re Ver­mu­tung, dass sich ihr Teil­wert mit den Anschaf­fungs­kos­ten (Buch­wert) deckt. Danach ist die Bewer­tung einer Betei­li­gung mit den Anschaf­fungs­kos­ten die Regel und die mit einem davon abwei­chen­den Teil­wert die Aus­nah­me . Des­halb ist es Sache der Klä­ge­rin, wel­che die Bewer­tung

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For­de­rungs­ver­zicht als ver­deck­te Ein­la­ge – und ihr Teil­wert

Der durch den For­de­rungs­ver­zicht eines Gesell­schaf­ters gegen­über der Gesell­schaft bei die­ser ent­ste­hen­de Gewinn ist in Höhe des Teil­wer­tes der For­de­rung zu neu­tra­li­sie­ren, wenn der Ver­zicht durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis ver­an­lasst war. Zur Ermitt­lung des Teil­werts einer gegen eine Kapi­tal­ge­sell­schaft gerich­te­ten For­de­rung der Mut­ter­ge­sell­schaft ist zunächst vom Ver­mö­gens­sta­tus der Toch­ter­ge­sell­schaft laut Han­dels­bi­lanz

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Ermitt­lung des Teil­werts eines aus dem Betriebs­ver­mö­gen ent­nom­me­nen Grund­stücks

Der Teil­wert eines aus dem Betriebs­ver­mö­gen ent­nom­me­nen Grund­stücks kann nicht im Rah­men eines Band­brei­ten­ver­fah­rens ermit­telt wer­den. Die Recht­fra­ge, ob der nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG im Fall der Ent­nah­me eines Grund­stücks aus dem Betriebs­ver­mö­gen anzu­set­zen­de Teil­wert nach einem Band­brei­ten­ver­fah­ren zu bestim­men ist und sich die Schät­zung des anzu­set­zen­den Werts nach

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Bilanz­an­satz eines erst spä­ter fäl­li­gen Sanie­rungs­zu­schus­ses

Ein bereits ent­stan­de­ner, aber erst in einem spä­te­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum fäl­li­ger Sanie­rungs­zu­schus­ses ist mit sei­nem Nenn­wert, nicht mit einem nied­ri­ge­ren Teil­wert anzu­set­zen. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG sind die nicht in § 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG genann­ten Wirt­schafts­gü­ter –u.a. Wirt­schafts­gü­ter des Umlauf­ver­mö­gens wie die streit­ge­gen­ständ­li­che Zuschuss­for­de­rung– grund­sätz­lich mit den Anschaf­­fungs- oder

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Band­brei­ten­recht­spre­chung und die Ermitt­lung des Teil­werts

Die sog. "Band­brei­ten­recht­spre­chung" ist nicht auf die Ermitt­lung des Teil­werts über­trag­bar. Eine Ent­nah­me liegt vor, wenn ein Wirt­schafts­gut das Betriebs­ver­mö­gen aus betriebs­frem­den Grün­den ohne ange­mes­se­ne Gegen­leis­tung ver­lässt. Die Ent­nah­me wird nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 EStG mit dem Teil­wert bewer­tet, bzw. bei einer den Teil­wert nicht errei­chen­den Gegen­leis­tung mit der

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Abschrei­bung nach Ein­la­ge zum Teil­wert II

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um reagiert auf zwei , die sich mit der Bemes­sungs­grund­la­ge für Abschrei­bun­gen für sol­che Wirt­schafts­gü­ter befas­sen, die vor­her (etwa im Rah­men einer frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit oder ) zur Erzie­lung von Über­schus­s­ein­künf­ten genutzt wur­den . Die AfA in glei­chen Jah­res­be­trä­gen von Wirt­schafts­gü­tern, deren Ver­wen­dung oder Nut­zung zur Erzie­lung von Ein­künf­ten sich

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Ent­nah­me­ge­win­ne 1999

Wird ein Wirt­schafts­gut zwi­schen den jewei­li­gen Son­der­be­triebs­ver­mö­gen ver­schie­de­ner Mit­un­ter­neh­mer der­sel­ben Mit­un­ter­neh­mer­schaft unent­gelt­lich über­tra­gen, ist nach § 6 Abs. 5 Satz 3 EStG 1999 der Teil­wert anzu­set­zen. Gegen die hier­mit ver­bun­de­ne Gewinn­rea­li­sie­rung bestehen auch mit Rück­sicht dar­auf kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken, dass der Gesetz­ge­ber für den Fall, dass ein sol­cher Über­tra­gungs­vor­gang nach dem 31. Dezem­ber

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Abschrei­bung nach Ein­la­ge zum Teil­wert

Die Dif­fe­renz zwi­schen dem Ein­la­ge­wert und den vor der Ein­la­ge bei den Über­schus­s­ein­kunfts­ar­ten bereits in Anspruch genom­me­nen plan­mä­ßi­gen und außer­plan­mä­ßi­gen Abset­zun­gen ist Bemes­sungs­grund­la­ge für AfA nach Ein­la­ge eines bis­her im Pri­vat­ver­mö­gen befind­li­chen ver­mie­te­ten Gebäu­des in ein Betriebs­ver­mö­gen. § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG bestimmt kei­nen beson­de­ren Ein­la­ge­wert für zum Teil­wert ein­ge­leg­te Wirt­schafts­gü­ter

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Grund­stücks­ein­la­ge zum Teil­wert

Wel­che Bemes­sungs­grund­la­ge ist für AfA zugrun­de zu legen, wenn das Wirt­schafts­gut zum Teil­wert ein­ge­legt wur­de, in den Vor­jah­ren aber zu hohe Abset­zun­gen für Abnut­zung in Anspruch genom­men wur­den? Die Ant­wort hier­auf gab der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt in einem Rechts­streit über die Bemes­sungs­grund­la­ge für ein zum Teil­wert ein­ge­leg­tes Grund­stück: Bemes­sungs­grund­la­ge für Abset­zun­gen

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Erwerb von Gesell­schafts­an­tei­len unter dem Teil­wert

Legt ein Gesell­schaf­ter Antei­le an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft ver­deckt in eine ande­re Kapi­tal­ge­sell­schaft ein, hat die­se die Antei­le mit dem Teil­wert zu bewer­ten. Auch wenn die auf­neh­men­de Kapi­tal­ge­sell­schaft die Antei­le in ihren Bilan­zen feh­ler­haft mit einem gerin­ge­ren Wert als dem Teil­wert ansetzt, liegt kein Erwerb unter dem Teil­wert i.S. des §

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