Anschaf­fungs­kos­ten für die aus­ge­üb­te Akti­en­op­ti­on – und die gezahl­te Opti­ons­prä­mie

Die für die Ein­räu­mung der Opti­on ursprüng­lich ange­fal­le­nen Anschaf­fungs­kos­ten sind bei Opti­ons­aus­übung als Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten Teil der Anschaf­fungs­kos­ten der zum ver­ein­bar­ten Basis­preis erwor­be­nen Akti­en. Auf den aktu­el­len (teil­wert­be­rich­tig­ten) Buch­wert der Opti­on, die als eigen­stän­di­ger Ver­mö­gens­ge­gen­stand zu akti­vie­ren ist und bei Opti­ons­aus­übung unter­geht, ist dage­gen ‑anders als das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf meint –

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Aus­ge­fal­le­ne Dar­le­hens­for­de­run­gen bei der öster­rei­chi­schen Toch­ter­ge­sell­schaft – und die außen­steu­er­li­che Ein­künf­te­kor­rek­tur

Die nicht aus­rei­chen­de Besi­che­rung eines Dar­le­hens oder eines Regress­an­spruchs aus der Inan­spruch­nah­me einer Bürg­schaft gehö­ren grund­sätz­lich zu den nicht fremd­üb­li­chen "Bedin­gun­gen" i.S. des § 1 Abs. 1 AStG. Glei­ches gilt für Art. 9 Abs. 1 OECD-Mus­t­Abk (hier: Art. 9 Abs. 1 DBA-Öster­­reich 2000). Art. 9 Abs. 1 OECD-Mus­t­Abk (hier: Art. 9 Abs. 1 DBA-Öster­­reich 2000) beschränkt den Kor­rek­tur­be­reich des §

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Teil­wert­ab­schrei­bung unbe­si­cher­ter For­de­run­gen aus Kon­zern­lie­fer­be­zie­hun­gen – und die Ein­künf­te­kor­rek­tur nach dem Außen­steu­er­ge­setz

Die feh­len­de Besi­che­rung einer For­de­rung aus Lie­fer­be­zie­hun­gen gehört grund­sätz­lich zu den nicht fremd­üb­li­chen "Bedin­gun­gen" i.S. des § 1 Abs. 1 AStG. Glei­ches gilt für Art. 9 Abs. 1 OECD-Mus­t­Abk (hier: Art. 9 DBA-Chi­­na 1985). Art. 9 Abs. 1 OECD-Mus­t­Abk (hier: Art. 9 DBA-Chi­­na 1985) beschränkt den Kor­rek­tur­be­reich des § 1 Abs. 1 AStG nicht auf sog. Preis­be­rich­ti­gun­gen, son­dern ermög­licht auch

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Teil­wert­ab­schrei­bung bei offe­nen Immo­bi­li­en­fonds

Der Teil­wert von Antei­len an offe­nen Immo­bi­li­en­fonds, deren Aus­ga­be und Rück­nah­me end­gül­tig ein­ge­stellt ist, ist der Bör­sen­kurs der Antei­le im Han­del im Frei­ver­kehr. Eine vor­aus­sicht­lich dau­ern­de Wert­min­de­rung von Antei­len an offe­nen Immo­bi­li­en­fonds, deren Aus­ga­be und Rück­nah­me end­gül­tig ein­ge­stellt ist, liegt vor, wenn der Bör­sen­wert zum Bilanz­stich­tag unter den­je­ni­gen im Zeit­punkt

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Quel­len­steu­er auf aus­län­di­sche Zins­ein­künf­te – und die Teil­wert­ab­schrei­bung

In die Bemes­sung des Anrech­nungs­höchst­be­trags nach § 34c Abs. 1 Satz 4 EStG kön­nen auch Wert­ver­än­de­run­gen des Ver­mö­gens­stamms ein­ge­hen. Falls und soweit die Vor­aus­set­zun­gen für die­se Teil­wert­ab­schrei­bun­gen vor­ge­le­gen haben, sind die­se von den aus­län­di­schen Ein­künf­ten der Anle­ge­rin zur Ermitt­lung des Anrech­nungs­höchst­be­trags abzu­zie­hen. Durch den aus­drück­li­chen Bezug in § 34c Abs. 1 Satz 4 EStG

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Ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re – und die vor­aus­sicht­lich dau­ern­de Wert­min­de­rung

Bei ver­zins­li­chen Wert­pa­pie­ren, die eine For­de­rung in Höhe ihres Nomi­nal­werts ver­brie­fen, ist eine Teil­wert­ab­schrei­bung unter den Nenn­wert allein wegen gesun­ke­ner Kur­se regel­mä­ßig nicht zuläs­sig . Im hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ermit­tel­te die kla­gen­de Anle­ge­rin ihren Gewinn nach § 8 Abs. 1 Satz 1 KStG i.V.m. § 4 Abs. 1 EStG. Sie muss dabei gemäß

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Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf Akti­en – und der gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nungs­be­trag

Die gewer­be­steu­er­recht­li­che Hin­zu­rech­nung nach § 8 Nr. 5 GewStG für von der Kör­per­schaft­steu­er befrei­te Divi­den­den wird nicht um Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf Akti­en im Streu­be­sitz, die dem Abzugs­ver­bot des § 8b Abs. 3 KStG unter­fal­len, gemin­dert . Eine teleo­lo­gi­sche Exten­si­on des Wort­lauts des § 8 Nr. 5 GewStG kommt nicht in Betracht. Gemäß § 6 GewStG ist Besteue­rungs­grund­la­ge

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Aus­schüt­tungs­glei­che Erträ­ge – und der Ansatz nach­träg­li­cher Anschaf­fungs­kos­ten

Aus­schüt­tungs­glei­che Erträ­ge i.S. des § 2 Abs. 1 Satz 2 InvStG bzw. § 39 Abs. 1 Satz 2 KAGG erhö­hen nicht nach­träg­lich die Anschaf­fungs­kos­ten des Invest­ment­an­teils und sind des­halb auch kei­ner Teil­wert­ab­schrei­bung nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG zugäng­lich. Antei­le an einem Invest­ment­fonds im Betriebs­ver­mö­gen sind steu­er­bi­lan­zi­ell eigen­stän­di­ge Wirt­schafts­gü­ter. Es sind inso­weit die ein­zel­nen Antei­le,

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Ein­brin­gung von Betriebs­ver­mö­gen – und die spä­te­re Wert­auf­ho­lungs­ver­pflich­tung

Eine gewinn­er­hö­hen­de Wert­auf­ho­lung ist auch dann vor­zu­neh­men, wenn nach einer aus­schüt­tungs­be­ding­ten Teil­wert­ab­schrei­bung von GmbH-Antei­­len die­se spä­ter wie­der wert­hal­tig wer­den, weil der GmbH durch einen begüns­tig­ten Ein­brin­gungs­vor­gang (§ 20 UmwStG 1995) neu­es Betriebs­ver­mö­gen zuge­führt wird. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG i.V.m. § 8 Abs. 1 KStG ist eine zum Betriebs­ver­mö­gen gehö­ren­de Betei­li­gung

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Gesell­schaf­ter­dar­le­hen – und der Rang­rück­tritt

Ein blo­ßer Rang­rück­tritt führt im Grund­satz nicht dazu, dass ein Dar­le­hen den Cha­rak­ter als Fremd­ka­pi­tal bzw. als For­de­rung des Dar­le­hens­ge­bers ver­liert. Dies gilt auch, wenn die Dar­le­hens­ge­wäh­rung und der Rang­rück­tritt durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis bedingt sind . Soweit die Recht­spre­chung kapi­ta­ler­set­zen­de Dar­le­hen als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten einer Betei­li­gung beur­teilt hat, betrifft dies

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Ver­schmel­zung einer GmbH auf das Ein­zel­un­ter­neh­men des Allein­ge­sell­schaf­ters – und der Über­nah­me­ver­lust

Die Rege­lung in § 18 Abs. 2 UmwStG 2002, wonach ein Über­nah­me­ge­winn oder ‑ver­lust gewer­be­steu­er­lich nicht zu erfas­sen ist, ist mit dem GG ver­ein­bar. Der auf der Ver­schmel­zung beru­hen­de Über­nah­me­ver­lust bleibt für gewer­be­steu­er­recht­li­che Zwe­cke nach § 18 Abs. 2 UmwStG 2002 unbe­rück­sich­tigt. Dort heißt es, dass ein Über­nah­me­ge­winn oder ‑ver­lust nicht zu

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Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung – und die Teil­wert­ab­schrei­bung

Ermit­telt ein Gewer­be­trei­ben­der sei­nen Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG, so ist im Rah­men die­ser Gewinn­ermitt­lungs­art eine Teil­wert­ab­schrei­bung auf die GmbH-Betei­­li­gung nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG nicht zuläs­sig. Der Betei­li­gungs­auf­wand ist im Rah­men der Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung auch nicht unter dem Gesichts­punkt eines end­gül­ti­gen Ver­lusts der Betei­li­gung als Betriebs­aus­ga­be zu berück­sich­ti­gen. Eben­so

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Teil­wert­ab­schrei­bung auf Zins­for­de­run­gen – und die ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung

Die For­de­rung auf Rück­zah­lung des Dar­le­hens und die For­de­rung auf Zah­lung der ver­ein­bar­ten Dar­le­hens­zin­sen sind getrennt von­ein­an­der zu bilan­zie­ren. Dem­entspre­chend schlägt die als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung zu qua­li­fi­zie­ren­de Wert­be­rich­ti­gung der Dar­le­hens­for­de­rung nicht auf den Aus­weis der Zins­for­de­run­gen durch. So kann zwar die Teil­wert­ab­schrei­bung auf das dem Gesell­schaf­ter gewähr­te (unbe­si­cher­te) Dar­le­hen als

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Teil­wert­ab­schrei­bung bei Kon­zern­dar­le­hen – und die Sperr­wir­kung des DBA-Groß­bri­tan­ni­en

Auf­grund des sog. Rück­halts im Kon­zern kann es fremd­ver­gleichs­ge­recht sein, bei einer Dar­le­hens­ge­wäh­rung zwi­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten in einem Kon­zern von Sicher­hei­ten abzu­se­hen . Der Kon­zern­rück­halt lässt jedoch kei­nen Schluss auf die Rück­zah­lung der Dar­le­hens­ver­bind­lich­keit durch die Toch­ter­ge­sell­schaft und damit die Wert­hal­tig­keit des Rück­for­de­rungs­an­spruchs aus dem gewähr­ten Dar­le­hen zu . Der abkom­mens­recht­li­che

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Wert­auf­ho­lung von Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf Betei­li­gun­gen an Organ­ge­sell­schaf­ten

Nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG sind nicht abnutz­ba­re Wirt­schafts­gü­ter des Betriebs­ver­mö­gens ‑im Streit­fall Betei­­li­gun­­gen- im Grund­satz mit ihren Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten anzu­set­zen. Jedoch kann für sol­che Wirt­schafts­gü­ter gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG der Teil­wert ange­setzt wer­den, wenn die­ser auf­grund einer vor­aus­sicht­lich dau­ern­den Wert­min­de­rung nied­ri­ger ist. Erst­mals für nach

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Gesell­schaf­ter­dar­lehn an die US-Toch­ter­ge­sell­schaft – dealing at arm's length

Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf Gesell­schaf­ter­dar­le­hen sind kei­ne bei der Gewinn­ermitt­lung nicht zu berück­sich­ti­gen­den Gewinn­min­de­run­gen i.S. von § 8b Abs. 3 KStG 2002 i.d.F. bis zur Ände­rung durch das JStG 2008 . Der abkom­mens­recht­li­che Grund­satz des "dealing at arm's length" nach Art. 9 Abs. 1 OECD-Mus­t­Abk (hier: nach Art. 9 Abs. 1 DBA-USA 1989) ermög­licht eine Ein­künf­te­kor­rek­tur nach

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Teil­wert­ab­schrei­bung auf eine ver­bürg­te Dar­le­hens­for­de­rung

Wird für eine Dar­le­hens­for­de­rung eine Sicher­heit (in Form einer Bürg­schaft) gestellt, ist eine Wert­be­rich­ti­gung der For­de­rung nur inso­weit zuläs­sig, als die For­de­rung im Fal­le einer Ver­wer­tung der Sicher­heit durch den auf sie ent­fal­len­den Erlös vor­aus­sicht­lich nicht gedeckt wer­den wird. Der zu erwar­ten­de Erlös ist ggf. abzu­zin­sen. Die Bewer­tung der Bürg­schaft

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Teil­wert­ab­schrei­bung einer GmbH-Betei­li­gung bei mehr­jäh­ri­gen Sanie­rungs­zu­schüs­sen

Bei den der GmbH von dem Gesell­schaf­ter gewähr­ten Sanie­rungs­zu­schüs­sen kann es sich um ver­deck­te Ein­la­gen in die GmbH han­deln, die zu nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten auf die Betei­li­gung füh­ren. Inhalts­über­sichtSanie­rungs­zu­schüs­se als ver­deck­te Ein­la­genSanie­rungs­zu­schüs­se als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­tenAbschrei­bung der Sanie­rungs­zu­schüs­seAbschrei­bung bei fort­lau­fen­der Zuschuss­ge­wäh­rung Sanie­rungs­zu­schüs­se als ver­deck­te Ein­la­gen[↑] Ver­deck­te Ein­la­ge ist die Zuwen­dung eines bilan­zier­ba­ren

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Abzugs­ver­bot für Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­te und Teil­wert­ab­schrei­bun­gen

Nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ist es weder aus rechts­sys­te­ma­ti­scher noch aus ver­fas­sungs­recht­li­cher Sicht zu bean­stan­den, dass § 8b Abs. 3 Satz 3 KStG 2002 n.F. auch den Abzug von Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­ten und Teil­wert­ab­schrei­bun­gen aus­schließt . Das in § 8b Abs. 3 Satz 4 KStG 2002 n.F. ange­ord­ne­te Abzugs­ver­bot für Gewinn­min­de­run­gen im Zusam­men­hang mit einer Dar­le­hens­for­de­rung

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Teil­wert­ab­schrei­bung einer unver­zins­li­chen For­de­rung

Die auf der Unver­zins­lich­keit einer im Anla­ge­ver­mö­gen gehal­te­nen For­de­rung (hier: Dar­le­hens­for­de­rung gegen eine Toch­ter­ge­sell­schaft) beru­hen­de Teil­wert­min­de­rung ist kei­ne vor­aus­sicht­lich dau­ern­de Wert­min­de­rung und recht­fer­tigt des­halb kei­ne Teil­wert­ab­schrei­bung. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG 2002 sind die nicht in § 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG 2002 genann­ten Wirt­schafts­gü­ter –u.a. nicht der Abnut­zung unter­lie­gen­de Wirt­schafts­gü­ter

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Hin­zu­rech­nung einer frü­he­ren Teil­wert­ab­schrei­bung bei einer spä­te­ren Ver­schmel­zung

Ist eine frü­he­re Teil­wert­ab­schrei­bung nach § 12 Abs. 2 Sät­ze 2 und 3 UmwStG a. F. bei der Ver­schmel­zung von Schwes­ter­ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten wie­der hin­zu­zu­rech­nen? Das Finanz­ge­richt Müns­ter ver­neint dies: Hin­zu­rech­nun­gen, die aus der Ver­schmel­zung von Schwes­ter­ge­sell­schaf­ten her­ge­lei­tet wur­den, sind durch die Vor­schrift des § 12 Abs. 2 Satz 2 UmwStG 1995 nicht gedeckt. Damit teilt

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Wert­ver­lus­te bei Gesell­schaf­ter­dar­le­hen

Sub­stanz­ver­lus­te von im Betriebs­ver­mö­gen gehal­te­nen Gesell­schaf­ter­dar­le­hen auf­grund von Wert­min­de­run­gen, wie sie durch Teil­wert­ab­schrei­bun­gen abge­bil­det wer­den, unter­lie­gen –unab­hän­gig von der Fra­ge der Fremd­üb­lich­keit der Dar­le­hens­über­las­sung und einer etwai­gen Ver­an­las­sung durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis– man­gels wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hangs mit nach § 3 Nr. 40 EStG hälf­tig steu­er­be­frei­ten Betei­li­gungs­er­trä­gen nicht dem Abzugs­ver­bot des § 3c Abs.

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Teil­wert­ab­schrei­bung auf Akti­en und Invest­ment­an­tei­le nach Maß­ga­be des Bör­sen­kur­ses

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te sich aktu­ell in zwei bei ihm anhän­gi­gen Revi­si­ons­ver­fah­ren mit der Zuläs­sig­keit von Teil­wert­ab­schrei­bun­gen bei bör­sen­no­tier­ten Akti­en zu befas­sen: Bilan­zier­te Wirt­schafts­gü­ter kön­nen nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG im Fal­le einer vor­aus­sicht­lich dau­ern­den Wert­min­de­rung zu Las­ten des Gewinns auf ihren nied­ri­ge­ren Teil­wert abge­schrie­ben wer­den. Von einer vor­aus­sicht­lich dau­ern­den Wert­min­de­rung

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Teil­wert­ab­schrei­bung auf fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re

Eine Teil­wert­ab­schrei­bung auf fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re unter ihren Nenn­wert allein wegen gesun­ke­ner Kur­se nicht zuläs­sig ist. Dies betrifft ins­be­son­de­re auch Geld­in­sti­tu­te, denn Abschrei­bungs­ver­bot gilt auch für fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re, die zum Han­dels­be­stand gehö­ren und des­halb im Umlauf­ver­mö­gen gehal­ten wer­den. In dem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te eine Bank Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf fest­ver­zins­li­che

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Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf Kapi­tal­be­tei­li­gun­gen in Dritt­staa­ten

Das Abzugs­ver­bot für Teil­wert­ab­schrei­bun­gen gemäß § 8b Abs. 3 KStG ist nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Köln auch auf Betei­li­gun­gen an aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten aus Dritt­staa­ten – also auch Staa­ten, die kei­ne Mit­glieds­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on oder des Euro­päi­schen Wirt­schafts­raums sind – unab­hän­gig von der Höhe der Betei­li­gung gene­rell erst­mals im Ver­an­la­gungs­zeit­raum

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Ver­äu­ße­rungs­ver­lust und Teil­wert­ab­schrei­bung

Es ist weder aus ver­­­fas­­sungs- noch aus uni­ons­recht­li­cher Sicht zu bean­stan­den, dass § 8b Abs. 3 KStG 2002 a.F. auch den Abzug von Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­ten und Teil­wert­ab­schrei­bun­gen aus­schließt. Nach § 8b Abs. 3 KStG 2002 a.F. sind Gewinn­min­de­run­gen, die im Zusam­men­hang mit dem in Abs. 2 genann­ten Anteil ent­ste­hen, bei der Gewinn­ermitt­lung nicht zu

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