Tele­fon­ge­büh­ren im Jus­tiz­voll­zug

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt war jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Höhe der Tele­fon­ge­büh­ren in einer schles­wig-hol­stei­­ni­­schen Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt erfolg­reich: Der Straf­ge­fan­ge­ne befand sich seit Okto­ber 2014 in Schles­wig-Hol­stein in Straf­haft. Die Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt, in der er unter­ge­bracht war, ver­fügt über ein Insas­sen­te­le­fon­sys­tem, das von einem pri­va­ten Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­bie­ter auf der Grund­la­ge eines mit dem Land

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Preis­an­ga­ben für Tele­fon­an­ru­fe – und ihre Les­bar­keit in der Wer­bung

Für die Aus­le­gung des Erfor­der­nis­ses der guten Les­bar­keit der Preis­an­ga­be in § 66a Satz 2 TKG sind die­sel­ben Kri­te­ri­en maß­geb­lich wie für die Aus­le­gung des Merk­mals "deut­lich les­bar" im Sin­ne des § 1 Abs. 6 Satz 2 PAngV. Nicht erfor­der­lich ist, dass für die Preis­an­ga­be die­sel­be Schrift­grö­ße wie für den Haupt­text ver­wen­det wird. An

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Rück­wir­ken­de Geneh­mi­gung von Tele­fon-Ent­gel­ten

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hält die gesetz­li­che Rege­lung zur ein­ge­schränk­ten Rück­wir­kung tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­recht­li­cher Ent­gelt­ge­neh­mi­gun­gen für ver­fas­sungs­wid­rig Daher hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt jetzt ein bei ihm anhän­gi­ges Ver­fah­ren aus­ge­setzt und im Rah­men einer Rich­ter­vor­la­ge dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge zur Ent­schei­dung vor­ge­legt, ob die in § 35 Abs. 5 Satz 2 und 3 des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­set­zes getrof­fe­ne Rege­lung zur

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War­te­schlei­fen bei Son­der­ruf­num­mern

Am 1. Juni 2013 sind nach einer 9‑monatigen Über­gangs­zeit die neu­en Rege­lun­gen zu Tele­­fon-War­­te­­schlei­­fen in Kraft getre­ten. Seit­dem dür­fen War­te­schlei­fen bei Son­der­ruf­num­mern nur noch genutzt wer­den, wenn für den Anruf ein Fest­preis gilt oder die War­te­schlei­fen für den Anru­fer kos­ten­frei sind. Betrof­fen hier­von sind etwa alle 0180- und 0900-Ruf­­num­­mern. Die

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Warn­pflich­ten des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­mens bei unge­wöhn­li­chem Nut­zungs­ver­hal­ten

Der noch zu § 16 Abs. 3 Satz 3 TKV 1997 auf­ge­stell­te Maß­stab des § 276 Abs. 1 BGB gilt auch für § 45i Abs. 4 Satz 1 TKG. Der Anschlus­s­in­ha­ber muss danach alle ihm zumut­ba­ren geeig­ne­ten Vor­keh­run­gen tref­fen, um eine von ihm nicht gebil­lig­te Nut­zung sei­nes Anschlus­ses zu unter­bin­den. Unter dem Vor­be­halt, dass die

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Wider­strei­ten­de Gebüh­ren­ge­neh­mi­gun­gen im Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­sek­tor

Eine be­fris­te­te te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­recht­li­che Ent­gelt­ge­neh­mi­gung er­le­digt sich nicht da­durch im Sin­ne des § 43 Abs. 2 VwVfG "auf an­de­re Wei­se", dass die Bun­des­netz­agen­tur spä­ter in Bezug auf den­sel­ben Zeit­raum für die­sel­ben Leis­tun­gen auf An­trag des re­gu­lier­ten Un­ter­neh­mens an­de­re Ent­gel­te ge­neh­migt. Um einen in­halt­li­chen Wi­der­spruch zwi­schen den Ent­gelt­ge­neh­mi­gun­gen zu ver­mei­den, der die Rechts­wid­rig­keit

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Sach­sen: Über­höh­te Tele­fon­ge­büh­ren im Maß­re­gel­voll­zug

Der Frei­staat Sach­sen darf als Trä­ger des Säch­si­schen Kran­ken­hau­ses für Psych­ia­trie und Neu­ro­lo­gie in Arns­dorf (Land­kreis Baut­zen) kei­ne höhe­ren Prei­se für Tele­fon­ge­sprä­che abrech­nen, als sie den Kos­ten der Deut­schen Tele­kom AG ent­spre­chen. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den in fol­gen­dem Fall ent­schie­den: Pati­en­ten des Lan­des­kran­ken­hau­ses in Arns­dorf wer­den der­zeit 15 Cent

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