Vor­erst kei­ne Vor­rats­da­ten­spei­che­rung

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat die Voll­zie­hung einer gegen das Ham­bur­ger Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men Hanse­Net gerich­te­ten Ver­fü­gung der Bun­des­netz­agen­tur vom 27. Janu­ar 2009 zur sog. „Vor­rats­da­ten­spei­che­rung“ vor­erst aus­ge­setzt, mit der die Bun­des­netz­agen­tur Hanse­Net ver­pflich­tet hat­te, die bei ihr erzeug­ten und ver­ar­bei­te­ten Ver­kehrs­da­ten sechs Mona­te zu spei­chern. Hier­ge­gen hat­te Hanse­Net Wider­spruch bei der Behör­de

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Kei­ne Eini­gung zur Reform des euro­päi­schen Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­rechts

Die Reform des euro­päi­schen Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­rechts ist heu­te im Euro­päi­schen Par­la­ment zunächst geschei­tert. Das Tele­kom­pa­ket geht damit in die Ver­mitt­lung. Das Par­la­ment folg­te heu­te zwar weit­ge­hend dem zwi­schen Par­la­ments­ver­tre­tern und tsche­chi­scher Rats­prä­si­dent­schaft aus­ge­han­del­ten Kom­pro­miss. In der Fra­ge der Grund­rech­te von Inter­net­nut­zern votier­ten die Abge­ord­ne­ten jedoch gegen die im Vor­feld aus­ge­han­del­te Eini­gung

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Kün­di­gungs­fris­ten beim Fest­netz-Tele­fon

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs benach­tei­ligt eine in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen für Tele­fon­fest­netz­an­schlüs­se ent­hal­te­ne Kün­di­gungs­frist von sechs Werk­ta­gen die Kun­den nicht unan­ge­mes­sen. Kon­kret ging es um die Klau­sel "Das Ver­trags­ver­hält­nis ist für bei­de Ver­trags­part­ner zum Schluss eines jeden Werk­ta­ges künd­bar. Die Kün­di­gung muss der zustän­di­gen Nie­der­las­sung der X (= Anbie­ter)

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Regu­lie­rung des "Bitstrom"-Marktes teil­wei­se rechts­wid­rig

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat heu­te einer Kla­ge der Deut­schen Tele­kom AG gegen die Regu­lie­rung des Mark­tes für "Bit­­strom-Zugang" teil­wei­se statt­ge­ge­ben. Bit­­strom-Zugang ist ein Vor­leis­tungs­pro­dukt, das Wett­be­wer­ber bei dem Markt­füh­rer Deut­sche Tele­kom nach­fra­gen, um ihrer­seits breit­ban­di­ge digi­ta­le Daten­über­tra­gungs­diens­te, ins­be­son­de­re Inter­net­diens­te, auf dem End­kun­den­markt anbie­ten zu kön­nen.

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Vor­rats­da­ten­spei­che­rung weit­ge­hend gestoppt

Der Eil­an­trag in Sachen “Vor­rats­da­ten­spei­che­rung” vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt war in wesent­li­chen Tei­len erfolg­reich. Das Gesetz zur Neu­re­ge­lung der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­über­wa­chung vom 21. Dezem­ber 2007 dient unter ande­rem dazu, die Richt­li­nie der Euro­päi­schen Uni­on über die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung in deut­sches Recht umzu­set­zen. Zu die­sem Zweck ent­hält sein Art. 2 Ände­run­gen des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­set­zes (TKG). Gegen­stand

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Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fungs­er­gän­zungs­ge­setz

Das Gesetz zur Ergän­zung des Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fungs­ge­set­zes (Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fungs­er­gän­zungs­ge­setz) ist heu­te im Bun­des­ge­setz­blatt ver­kün­det wor­den und tritt mor­gen in Kraft. Die im Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fungs­ge­setz von 2002 auf zunächst fünf Jah­re befris­te­ten Rege­lun­gen wer­den für wei­te­re fünf Jah­re ver­län­gert. Dar­über hin­aus wer­den durch die­ses Gesetz ins­be­son­de­re die Aus­kunfts­rech­te der Nach­rich­ten­diens­te hin­sicht­lich der Vor­aus­set­zun­gen und

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Schutz vor Stal­king

Der Bun­des­tag hat den straf­recht­li­chen Schutz von Stal­king-Opfern neu gere­gelt. Stal­king-Opfer, die unter fort­ge­setz­ter Ver­fol­gung, Beläs­ti­gung und Bedro­hung lei­den, sol­len künf­tig straf­recht­lich bes­ser geschützt wer­den. Das heu­te ver­ab­schie­de­te Gesetz soll Straf­bar­keits­lü­cken schlie­ßen und einen effek­ti­ve­ren Opfer­schutz ermög­li­chen.

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0193-Dia­ler

Unter der für Online­diens­te reser­vier­ten Vor­wahl 0193 darf kein Dia­ler betrie­ben wer­den. Eine ent­spre­chen­de Unter­sa­gungs­ver­fü­gung der Bun­des­netz­agen­tur wur­de jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Köln bestä­tigt. Der­ar­ti­ge Dia­ler müs­sen zwin­gend unter der Vor­wahl 0900 betrie­ben wer­den.

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Ver­brau­cher­schutz in der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on

Das Bun­des­ka­bi­nett hat den Ent­wurf eines Geset­zes zur Ände­rung tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­recht­li­cher Vor­schrif­ten beschlos­sen. Inhalt­li­che Schwer­punk­te des Gesetz­ent­wurfs sind neben Regu­lie­rungs­vor­schrif­ten für breit­ban­di­ge Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze ins­be­son­de­re auch eini­ge neue ver­brau­cher­po­li­ti­sche Rege­lun­gen.

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Ver­trags­än­de­rung durch Schwei­gen?

Eine Ver­trags­än­de­rung über einen DSL-Inter­­net-Anschluss kommt nicht dadurch zustan­de, dass das Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men dem Kun­den eine E‑Mail mit den geän­der­ten Bedin­gun­gen schickt und der Kun­de hier­auf nicht ant­wor­tet. Dies hat das Land­ge­richt Frank­furt am Main in einem jetzt bekannt gewor­de­nen Urteil ent­schie­den.

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Betriebs­ge­heim­nis­se vor Gericht

Es ver­stößt gegen die durch Art. 12 Abs. 1 GG garan­tier­te Berufs­frei­heit, wenn die Gerich­te in einem gesetz­lich dafür vor­ge­se­he­nen geson­der­ten ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren (Zwi­schen­ver­fah­ren) zur Über­prü­fung der Geheim­hal­tungs­wür­dig­keit von Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­sen ein ent­spre­chen­des Schutz­in­ter­es­se nur aner­ken­nen, soweit exis­tenz­be­dro­hen­de oder nach­hal­ti­ge Nach­tei­le aus einer Offen­ba­rung der Infor­ma­tio­nen an Wett­be­wer­ber zu befürch­ten

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eMails und die Straf­ver­fol­gung

Die bereits auf den PC her­un­ter­ge­la­de­nen eMail unter­lie­gen nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt zwar nicht mehr dem Schutz des Post- und Fern­mel­de­ge­heim­nis­ses, wohl aber dem Schutz des eben­falls grund­recht­lich gesi­cher­ten Recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung:

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Zah­lungs­pflicht bei 0900-Num­mern

Von einem Tele­fon­an­schluß wer­den 0190- oder 0900-Num­­mer ange­ru­fen und dabei nicht uner­heb­li­che Kos­ten ver­ur­sacht. Wer kann die­se Kos­ten ein­kla­gen? Der Tele­fon­dienst­leis­ter, der die­se Tele­fon­num­mer an die diver­sen Anbie­ter zur Ver­fü­gung stellt jeden­falls nicht.

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Bun­des­netz­agen­tur

Seit dem 13. Juli 2005 hat die ehe­ma­li­ge Regu­lie­rungs­be­hör­de für Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on und Post (RegTP) einen neu­en Namen: "Bun­des­netz­agen­tur für Elek­tri­zi­tät, Gas, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Post und Eisen­bah­nen". Gleich­zei­tig hat sich das Tätig­keits­feld der Bun­des­ober­be­hör­de im Geschäfts­be­reich des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Arbeit (BMWA) erheb­lich erwei­tert.

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