Wenn der Nach­er­be sein Pflicht­teil ver­langt

Die gesetz­li­chen Beschrän­kun­gen einer Vor­erb­schaft ent­fal­len, wenn der Erb­las­ser tes­ta­men­ta­risch ver­fügt hat, dass die Vor­erbin „frei“ über den Nach­lass ver­fü­gen kann, sobald die zu Nach­er­ben ein­ge­setz­ten pflich­teil­be­rech­tig­ten Kin­der ihren Pflicht­teil ver­lan­gen. In dem vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall hat­te der im Febru­ar 2006 ver­stor­be­ne, 68 Jah­re alte Erb­las­ser aus Kamen

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Aus­le­gung einer tes­ta­men­ta­ri­schen Straf­klau­sel

Eine sog. Straf­klau­sel kann nicht als Anord­nung einer Vor­erb­schaft und Nach­erb­schaft aus­ge­legt wer­den, bei der der Ein­tritt des Nach­erb­falls von der Ver­wir­kungs­hand­lung des Abkömm­lings ange­nom­men wird, sofern dem Abkömm­ling für die Ver­wir­kung der Pflicht­teil zukom­men soll. Die For­mu­lie­rung im gemein­schaft­li­chen Tes­ta­ment: "Es soll grund­sätz­lich die gesetz­li­che Erb­fol­ge maß­ge­bend sein, aller­dings

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