Testament 229778 1920

Aus­le­gung eines gemein­schaft­li­chen Tes­ta­ments

Mit der Aus­le­gung eines gemein­schaft­li­chen Tes­ta­ments, in dem Schluss­erben "für den Fall eines gleich­zei­ti­gen Able­bens" ein­ge­setzt wur­den, hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: In dem hier ent­schie­de­nen Fall starb die kin­der­lo­se Erb­las­se­rin am 5.07.2016; ihr Ehe­mann war am 10.03.2015 vor­ver­stor­ben. Die Erb­las­se­rin und ihr Ehe­mann hat­ten am 1.12 2002

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Das eng­li­sche Tes­ta­ment – und sei­ne Aus­le­gung bei deut­schem Erb­sta­tut

Mit der Aus­le­gung eines in Eng­land nach dor­ti­gem Recht ver­fass­ten Tes­ta­ments bei Gel­tung deut­schen Erb­sta­tuts hat­te sich das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­lan­des­ge­richt zu befas­sen: Ist das Tes­ta­ment vom 22.04.2005 im Übri­gen nach eng­li­schem Orts­recht form­gül­tig und dies gemäß Art. 26 Abs. 1 Satz 2 Zif­fer 2 EGBGB auch maß­geb­lich , so ist für die Aus­le­gung

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Tes­ta­ments­aus­le­gung

Bei der Tes­ta­ments­aus­le­gung ist zu berück­sich­ti­gen, dass vor allem der wirk­li­che Wil­le des Erb­las­sers zu erfor­schen und nicht an dem buch­stäb­li­chen Sinn des Aus­drucks zu haf­ten ist . Gelingt dies trotz Aus­wer­tung aller mög­li­cher­wei­se dien­li­chen Umstän­de nicht, muss sich der Rich­ter not­falls damit begnü­gen, den Sinn zu ermit­teln, der dem

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Gren­zen der Tes­ta­ments­aus­le­gung

Mit der Aus­le­gung eines Tes­ta­ments, nach wel­chem die Erb­schaft gemäß dem "Ber­li­ner Tes­ta­ment ein­schließ­lich Wie­der­ver­hei­ra­tungs­klau­sel" erfol­gen soll, hat­te sich das Ober­lan­des­ge­richt Hamm zu befas­sen: Im zu ent­schei­de­nen Fall war der Erb­las­ser war in zwei­ter Ehe ver­hei­ra­tet. Aus der ers­ten, geschie­de­nen Ehe hat­te er zwei Kin­der. Im Jahr 2012 errich­te­te der

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