Münzen

Der Streit um die Testierfähigkeit

An die Annah­me der Tes­tier­fä­hig­keit sind nicht grund­sätz­lich gerin­ge­re Anfor­de­run­gen als an die­je­ni­ge der Geschäfts­fä­hig­keit zu stel­len. Die Tes­tier­fä­hig­keit ist als spe­zi­el­le Aus­prä­gung der Geschäfts­fä­hig­keit auf dem Gebiet des Erb­rechts in § 2229 Abs. 4 BGB gere­gelt und fasst sach­lich die all­ge­mei­nen Grund­sät­ze der §§ 104 Nr. 2, 105 Abs. 2 BGB

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Zwei­fel an der Tes­tier­fä­hig­keit – und das ein­ge­stell­te Betreuungsverfahren

Die Ein­stel­lung eines Betreu­ungs­ver­fah­rens nach Vor­la­ge einer Vor­sor­ge­voll­macht ist kein trag­fä­hi­ges Indiz gegen das Vor­lie­gen von Tes­tier­un­fä­hig­keit, wenn nicht gesi­chert ist, dass die Geschäfts­fä­hig­keit des Betrof­fe­nen bei Voll­machts­er­tei­lung umfas­send geprüft wor­den ist. Nach § 2358 Absatz 1 BGB hat das Nach­lass­ge­richt im Erb­scheins­ver­fah­ren unter Benut­zung der vom Antrag­stel­ler ange­ge­be­nen Beweis­mit­tel von Amts

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Tes­tier­un­fä­hig­keit – als Ein­wand im Erbscheinsverfahren

Wird im Erb­scheins­ver­fah­ren Tes­tier­un­fä­hig­keit ein­ge­wandt, erfor­dert es § 26 FamFG, nahe­lie­gen­den Ermitt­lungs­an­sät­zen nach­zu­ge­hen; dazu kann es etwa gehö­ren, den das Tes­ta­ment beur­kun­den­den Notar zu befra­gen und zur Ver­fü­gung ste­hen­de medi­zi­ni­sche Unter­la­gen bei­zu­zie­hen. Nach § 2229 Absatz 4 BGB hängt die Ertei­lung des Erb­scheins davon ab, ob der Erb­las­ser bei Errich­tung des

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