Wenn der Tierarzt verletzt wird

Wenn der Tier­arzt ver­letzt wird

Nähert sich ein Tier­arzt in einer bestimm­ten Situa­ti­on unsach­ge­mäß einer Stu­te, sodass es zu einer Ver­let­zung des Tier­arz­tes kommt, kann die­sem ein Mit­ver­schul­den anzu­rech­nen sein. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall dem ver­letz­ten Tier­arzt ein Mit­ver­schul­den ange­las­tet, das mit einer Quo­te von 1/​4 zu

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Der grobe Behandlungsfehler eines Tierarztes - und die Umkehr der Beweislast

Der gro­be Behand­lungs­feh­ler eines Tier­arz­tes – und die Umkehr der Beweis­last

Die in der Human­me­di­zin ent­wi­ckel­ten Rechts­grund­sät­ze hin­sicht­lich der Beweis­last­um­kehr bei gro­ben Behand­lungs­feh­lern, ins­be­son­de­re auch bei Befund­er­he­bungs­feh­lern, sind auch im Bereich der tier­ärzt­li­chen Behand­lung anzu­wen­den. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall nahm eine Pfer­de­hal­te­rin einen Tier­arzt wegen feh­ler­haf­ter tier­ärzt­li­cher Behand­lung auf Scha­dens­er­satz in Anspruch. Im Juli 2010 stell­te sie ihr

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Die vertragliche Aufklärungspflicht der Tierärzte

Die ver­trag­li­che Auf­klä­rungs­pflicht der Tier­ärz­te

Tier­ärz­te haben gegen­über den Eigen­tü­mern des behan­del­ten Tie­res eine ver­trag­li­che Auf­klä­rungs­pflicht. Bei beson­ders risi­ko­rei­chen Behand­lun­gen eines Tie­res und finan­zi­el­len Inter­es­sen des Eigen­tü­mers müs­sen Tier­ärz­te den Eigen­tü­mer über Risi­ken einer tier­ärzt­li­chen Behand­lung und über evtl. Behand­lungs­al­ter­na­ti­ven auf­klä­ren. In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall war das kla­gen­de Ehe­paar aus Däne­mark

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Lahmendes Dressurpferd: Fehlbehandlung

Lah­men­des Dres­sur­pferd: Fehl­be­hand­lung

Ist der Eigen­tü­mer eines Pfer­des nicht aus­rei­chend über die Risi­ken einer Ope­ra­ti­on bei einem Dres­sur­pferd auf­ge­klärt wor­den und ope­riert der Tier­arzt das Pferd ohne aus­rei­chen­de Not­wen­dig­keit mit einem sub­op­ti­ma­len Zugangs­weg, ist das grob feh­ler­haft und begrün­det für ein dau­er­haft lah­men­des Pferd einen Scha­dens­er­satz­an­spruch. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm

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Die Zweitpraxis des Tierarztes

Die Zweit­pra­xis des Tier­arz­tes

Es ist mit dem Grund­recht der Berufs­frei­heit ver­ein­bar, wenn die Berufs­ord­nung einer Tier­ärz­te­kam­mer die Errich­tung einer Zweit­pra­xis einem Zustim­mungs­vor­be­halt unter­wirft und für die Ertei­lung der Zustim­mung ver­langt, dass berufs­recht­li­che Belan­ge nicht beein­träch­tigt wer­den. Die Kam­mer darf einem Tier­arzt, der sei­nen Zah­lungs­pflich­ten gegen­über dem berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­werk nicht ord­nungs­ge­mäß nach­ge­kom­men ist und

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Keine Zweitpraxis wegen Beitragsrückständen beim Versorgungswerk?

Kei­ne Zweit­pra­xis wegen Bei­trags­rück­stän­den beim Ver­sor­gungs­werk?

Einem Tier­arzt darf wegen erheb­li­cher Bei­trags­rück­stän­de bei der berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­ein­rich­tung die Geneh­mi­gung zur Errich­tung einer Zweit­pra­xis ver­sagt wer­den. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall ist der Klä­ger nie­der­ge­las­se­ner Tier­arzt. Seit August 2007 betreibt er neben sei­ner lang­jäh­ri­gen Erst­pra­xis eine zwei­te Pra­xis, für die er die Zustim­mung der beklag­ten Tier­ärz­te­kam­mer

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