Tier­hal­tungs- und Betreu­ungs­ver­bot

Maß­geb­li­cher Zeit­punkt für die Beur­tei­lung der Recht­mä­ßig­keit eines Tier­hal­­tungs- und Betreu­ungs­ver­bo­tes nach § 16a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 TierSchG ist der Zeit­punkt der letz­ten behörd­li­chen Ent­schei­dung. Gemäß § 16 a Satz 2 Nr. 3 TierSchG kann die zustän­di­ge Behör­de u.a. dem­je­ni­gen, der den Vor­schrif­ten des § 2 TierSchG wie­der­holt oder grob zuwi­der­han­delt und dadurch den

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Hun­de­zucht oder "ani­mal hoar­ding"

Man kann regel­mä­ßig dann von einer Hun­de­zucht aus­ge­hen, wenn min­des­tens drei fort­pflan­zungs­fä­hi­ge Hün­din­nen gehal­ten wer­den oder min­des­tens drei Wür­fe pro Jahr erfol­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat aktu­ell das Ver­wal­tungs­ge­richt des Saar­lan­des den Eil­an­trag meh­re­rer Tier­hal­ter abge­wie­sen, die hier­mit die Aus­set­zung zwei­er tier­schutz­recht­li­cher Anord­nun­gen errei­chen woll­ten. Die Antrag­stel­ler hal­ten auf ihrem

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Ver­mie­ter ist mit­ur­säch­lich für Ver­wahr­lo­sung – Weg­nah­me bleibt rech­tens

Auch wenn die Ver­nach­läs­si­gung von Tie­ren, die in einer Miet­woh­nung gehal­ten wer­den, wesent­lich vom Ver­mie­ter durch zeit­wei­ses Abstel­len des Was­sers und Aus­tausch des Tür­schlos­ses mit­ver­ur­sacht wor­den ist, ist die zustän­di­ge Vete­ri­när­be­hör­de berech­tigt, die Tie­re der Hal­te­rin weg­zu­neh­men und anders­wo unter­zu­brin­gen. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz ent­schie­de­nen Fall hat die

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Andro­hung der zwangs­wei­sen Auf­lö­sung eines Rin­der­be­stan­des

Die mit einem Tier­hal­tungs­ver­bot nach § 16 a Satz 2 Nr. 3 TierSchG ver­bun­de­ne Anord­nung zur Auf­lö­sung eines Tier­be­stan­des kann nach den all­ge­mei­nen lan­des­recht­li­chen Voll­stre­ckungs­vor­schrif­ten des Nds.SOG voll­streckt wer­den (hier: Andro­hung unmit­tel­ba­ren Zwangs durch Fort­nah­me der Rin­der). Die Weg­nah­me und ander­wei­ti­ge Unter­brin­gung eines Tie­res nach § 16 a Satz 2 Nr. 2 TierSchG stellt eine gegen­über

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Vor­aus­set­zun­gen für die Wie­der­ge­stat­tung einer Tier­hal­tung

Nach § 16a Satz 2 Nr. 3 Hs. 2 TierSchG ist dem­je­ni­gen, dem frü­her ein Tier­hal­tungs­ver­bot auf­er­legt wor­den ist, das Hal­ten oder Betreu­en von Tie­ren wie­der zu gestat­ten, wenn der Grund für die Annah­me wei­te­rer Zuwi­der­hand­lun­gen ent­fal­len ist. Lie­gen die Vor­aus­set­zun­gen die­ser Vor­schrift vor, so hat der Betrof­fe­ne einen Anspruch auf die Wie­der­ge­stat­tung;

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Zucht­ver­bot wegen 14 Ben­gal-Kat­zen

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz haben die zustän­di­ge Behör­de einem Mann aus Rhein­hes­sen, der seit meh­re­ren Jah­ren eine Zucht mit Ben­gal-Kat­­zen betreibt, zu Recht mit sofor­ti­ger Wir­kung die gewerbs­mä­ßi­ge Zucht von Kat­zen und den Han­del mit ihnen unter­sagt. Der Antrag­stel­ler hält in sei­nem Wohn­haus zu Zucht­zwe­cken zwei weib­li­che

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Pfer­de­hal­tungs­ver­bot wegen fal­scher Pfer­de­hal­tung

Stellt ein Pfer­de­hal­ter trotz ent­spre­chen­der Monie­run­gen des Amts­ve­te­ri­närs Män­gel in der Pfer­de­hal­tung nicht ab, kann dies zu einem Ver­bot der Pfer­de­hal­tung und ‑betreu­ung füh­ren, wie jetzt wie­der ein Fall des Ver­wal­tungs­ge­richts Aachen zeigt. Auf­grund zahl­rei­cher Beschwer­den hat­te der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Aachen dem Klä­ger, einem in Aachen ansäs­si­gen Pfer­de­hal­ter, im

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