Tierquälerei und Klageerzwingungsverfahren

Tier­quä­le­rei und Kla­ge­er­zwin­gungs­ver­fah­ren

Der Eigentümer/​Halter eines Tie­res ist in einem wegen des Ver­dachts der Tier­quä­le­rei geführ­ten Ver­fah­ren nicht Ver­letz­ter i.S.v. § 172 Abs. 1 StPO. Soweit dem Beschul­dig­ten Tier­quä­le­rei gemäß § 17 TierSchG vor­ge­wor­fen wird, ist der Antrag unzu­läs­sig, da die Anzei­ge­er­stat­te­rin als Tier­hal­te­rin nicht als Ver­letz­te im Sin­ne des § 172 Abs. 1 StPO

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Hundezucht oder

Hun­de­zucht oder „ani­mal hoar­ding“

Man kann regel­mä­ßig dann von einer Hun­de­zucht aus­ge­hen, wenn min­des­tens drei fort­pflan­zungs­fä­hi­ge Hün­din­nen gehal­ten wer­den oder min­des­tens drei Wür­fe pro Jahr erfol­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat aktu­ell das Ver­wal­tungs­ge­richt des Saar­lan­des den Eil­an­trag meh­re­rer Tier­hal­ter abge­wie­sen, die hier­mit die Aus­set­zung zwei­er tier­schutz­recht­li­cher Anord­nun­gen errei­chen woll­ten. Die Antrag­stel­ler hal­ten auf ihrem

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Angeordnete anderweitige Unterbringung von Pferden

Ange­ord­ne­te ander­wei­ti­ge Unter­brin­gung von Pfer­den

In einem Eil­ver­fah­ren hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter die am 3. Febru­ar 2011 münd­lich aus­ge­spro­che­ne und am 9. Febru­ar 2011 schrift­lich bestä­tig­te Ver­fü­gung des Krei­ses Stein­furt für offen­sicht­lich recht­mä­ßig erklärt, mit der das Kreis­ve­te­ri­när­amt 48 Pfer­de und 23 Rin­der aus einem Gestüt in Gre­ven fort­ge­nom­men und sie an ver­schie­de­nen Stand­or­ten zur

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Kein Jagdschein für Tierquäler

Kein Jagd­schein für Tier­quä­ler

Auch ein noch nicht abge­schlos­se­nes Straf­ver­fah­ren wegen Tier­quä­le­rei kann, wie ein aktu­el­les Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Aachen zeigt, der Ver­län­ge­rung eines Jagd­scheins im Wege ste­hen. In dem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Aachen ent­schie­de­nen Fall war der in Nör­ve­nich wohn­haf­te Antrag­stel­ler wegen Tier­quä­le­rei in Tat­ein­heit mit vor­sätz­li­chem ver­bo­te­nen Nach­stel­len von Tie­ren streng geschütz­ter

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