Tote Bienen

Tote Bie­nen

Bie­nen sind schon ein ganz beson­de­res Völk­chen. Nicht nur, dass sie es als ein­zi­ge Tier­gat­tung mit spe­zi­el­len Rege­lun­gen ins Bür­ger­li­che Gesetz­buch geschafft haben (§§ 961 bis 964 BGB). In den ein­zel­nen Bun­des­län­dern regeln Lan­des­ge­set­ze zur För­de­rung der Bie­nen­zucht die Aus­wei­sung von Schutz­be­zir­ken für die Befruch­tung von Bie­nen­kö­ni­gin­nen und wegen ihrer

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Vogelschutz statt Fischerei

Vogel­schutz statt Fische­rei

Vogel­schutz geht vor: Die Weser­fi­sche­rei­ge­nos­sen­schaft darf den Kor­moran­be­stand im Vogel­schutz­ge­biet Weser­aue nicht ver­rin­gern. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Min­den hat heu­te zwei dies ableh­nen­de Ent­schei­dun­gen des Krei­ses Min­­den-Lüb­­be­­cke bestä­tigt. Grund­sätz­lich ver­bie­ten sowohl arten­­­schutz- als auch land­schafts­schutz­recht­li­che Vor­schrif­ten die Tötung und Stö­rung von Kor­mo­ra­nen als beson­ders geschütz­te Art. Die kla­gen­de Weser­fi­sche­rei­ge­nos­sen­schaft Min­den hat­te im

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Netze überm Fischteich

Net­ze überm Fisch­teich

Ein Fisch­züch­ter darf zum Schutz sei­nes Fisch­be­stan­des Net­ze über sei­ne Tei­che span­nen. Dies ent­schied jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in einem Eil­ver­fah­ren. Der Antrag­stel­ler des jetzt vom OVG Koblenz ent­schie­de­nen Ver­fah­rens betreibt eine Zucht von Forel­len und Stö­ren. Zum Schutz der Fische vor Vögeln hat er seit ca. zehn Jah­ren über

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Pferdehaltungsverbot wegen falscher Pferdehaltung

Pfer­de­hal­tungs­ver­bot wegen fal­scher Pfer­de­hal­tung

Stellt ein Pfer­de­hal­ter trotz ent­spre­chen­der Monie­run­gen des Amts­ve­te­ri­närs Män­gel in der Pfer­de­hal­tung nicht ab, kann dies zu einem Ver­bot der Pfer­de­hal­tung und ‑betreu­ung füh­ren, wie jetzt wie­der ein Fall des Ver­wal­tungs­ge­richts Aachen zeigt. Auf­grund zahl­rei­cher Beschwer­den hat­te der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Aachen dem Klä­ger, einem in Aachen ansäs­si­gen Pfer­de­hal­ter, im

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Zwei Jahre ohne Pferd

Zwei Jah­re ohne Pferd

Auf­grund zahl­rei­cher Beschwer­den hat­te der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Aachen dem Klä­ger, einem in Aachen ansäs­si­gen Pfer­de­hal­ter, im Juli 2008 für zwei Jah­re ver­bo­ten, auf sei­nem Hof Pfer­de zu hal­ten oder zu betreu­en. Ein Eil­an­trag gegen das sofort wirk­sa­me Ver­bot blieb bereits im herbst 2008 vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Aachen erfolg­los. Nun

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Vogelnetze über'm Fischteich

Vogel­net­ze über­’m Fisch­teich

Der Betrei­ber einer Fisch­teich­an­la­ge muss ein Netz, das er zur Abwehr von fisch­fres­sen­den Vögeln über die Was­ser­flä­che gespannt hat, wie­der besei­ti­gen. Mit die­sem Pro­blem muss­te sich jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt in einem Eil­ver­fah­ren befas­sen. Der Betrof­fe­ne hat­te ursprüng­lich zum Fern­hal­ten der Vögel par­al­lel ver­lau­fen­de Dräh­te in einer Höhe von ca.

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Keine Robbenhäute und Omega-3-Kapseln mehr

Kei­ne Rob­ben­häu­te und Ome­ga-3-Kap­seln mehr

Das Inver­kehr­brin­gen von Rob­ben­er­zeug­nis­sen in der EU wird mit einer jetzt beschlos­se­nen EU-Ver­­or­d­­nung weit­ge­hend ver­bo­ten. Aus­nah­men von die­sem Ver­bot gel­ten nur dann, wenn die Erzeug­nis­se aus einer Jagd stam­men, die von Inu­it und ande­ren indi­ge­nen Gemein­schaf­ten tra­di­ti­ons­ge­mäß betrie­ben wird und zu deren Sub­sis­tenz bei­trägt. Auch Waren zum per­sön­li­chen Gebrauch von

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Zulassungsverfahren für Stalleinrichtungen

Zulas­sungs­ver­fah­ren für Stal­l­ein­rich­tun­gen

Der Bun­des­tag hat am Frei­tag einer Ände­rung des Tier­schutz­ge­set­zes zuge­stimmt, wonach ein obli­ga­to­ri­sches Prüf- und Zulas­sungs­ver­fah­ren für Hal­te­rungs­ein­rich­tun­gen ein­ge­führt wer­den soll. Das Ver­fah­ren soll dazu die­nen, dass zukünf­tig nur noch auf Tier­ge­recht­heit geprüf­te und zuge­las­se­ne seri­en­mä­ßig her­ge­stell­te Stal­l­ein­rich­tun­gen in den Ver­kehr gebracht wer­den. Fer­ner soll die Mög­lich­keit vor­ge­se­hen wer­den, Anfor­de­run­gen

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Pferdechips

Pfer­de­chips

Ab dem 01. Juli 2009 müs­sen alle neu gebo­re­nen Pfer­de mit einem Chip gekenn­zeich­net wer­den. Von einer Aus­nah­me­re­ge­lung in Form einer alter­na­ti­ven Kenn­zeich­nung soll in Deutsch­land im Hin­blick auf ein tier­schutz­recht­lich not­wen­di­ges und siche­res Iden­ti­fi­zie­rungs­sys­tem für alle Equi­den kein Gebrauch gemacht wer­den. Zu die­sem The­ma einig­ten sich die Staats­se­kre­tä­re aller

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Tierschutz endet nicht an der Landesgrenze

Tier­schutz endet nicht an der Lan­des­gren­ze

Holt ein Rhein­­land-Pfäl­­zer einen „gefähr­li­chen Hund“ aus einem baden-wür­t­­te­m­­ber­­gi­­schen Tier­heim, kann ihm des­sen Hal­tung nicht mit der Begrün­dung unter­sagt wer­den, das Tier stam­me nicht aus einem Tier­heim des Lan­des Rhein­­land-Pfalz. Dies hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt jetzt in einem Eil­ver­fah­ren ent­schie­den. Im zugrun­de lie­gen­den Fall hat­te eine in der Süd­pfalz woh­nen­de

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Zuchtverbot für Landenten mit Federhaube

Zucht­ver­bot für Land­en­ten mit Feder­hau­be

Land­en­ten mit Feder­hau­ben wei­sen sovie­le gene­ti­sche Defek­te auf, dass ihre Zucht nach Ansicht des Hes­si­schen Ver­wal­tug­ns­ge­richts­hofs gegen das Tier­schutz­ge­setz ver­stößt. Dem­ge­mäß bestä­tig­te der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof jetzt ein vom Vogels­berg­kreis gegen­über einem dort ansäs­si­gen Züch­ter aus­ge­spro­che­nes Ver­bot, Land­en­ten mit Feder­hau­be zu züch­ten. Der Klä­ger züch­te­te seit 1998 Land­en­ten mit Hau­be. Mit

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Private Pflegestellen für Tiere

Pri­va­te Pfle­ge­stel­len für Tie­re

Orga­ni­sa­ti­on von Pfle­ge­stel­len für Tie­re in Pri­vat­woh­nun­gen nicht erlaub­nis­pflich­tig Ein Ver­ein bedarf kei­ner Erlaub­nis nach dem Tier­schutz­ge­setz, wenn er Tie­re auf­nimmt und bis zur Ver­mitt­lung an neue Hal­ter von Tier­freun­den – auf Kos­ten und nach Vor­ga­ben des Ver­eins – vor­über­ge­hend in deren Woh­nun­gen betreu­en lässt. Dies hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in

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Private Pflegestellen für Tiere

Pri­va­te Pfle­ge­stel­len für Tie­re

Ein Ver­ein bedarf kei­ner Erlaub­nis nach dem Tier­schutz­ge­setz, wenn er Tie­re auf­nimmt und bis zur Ver­mitt­lung an neue Hal­ter von Tier­freun­den – auf Kos­ten und nach Vor­ga­ben des Ver­eins – vor­über­ge­hend in deren Woh­nun­gen betreu­en lässt. Dies hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te ent­schie­den. Einem Tier­schutz­ver­ein wur­de die­se Tätig­keit von

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Vernachlässigte Pferde

Ver­nach­läs­sig­te Pfer­de

Ein Pfer­dehal­ter muss für die behörd­lich ange­ord­ne­te ander­wei­ti­ge Unter­brin­gung sei­ner ver­nach­läs­sig­ten Tie­re zah­len. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz ent­schie­de­nen Fall hielt der Klä­ger bis zum Jahr 2007 Pfer­de auf einem Wie­sen­ge­län­de im Rhein-Hun­s­­rück-Kreis. Bei einer Über­prü­fung der Pfer­de­hal­tung durch einen Amts­ve­te­ri­när wur­den zwei Tie­re auf einem völ­lig ver­schlamm­ten Grund­stück

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Tierheilpraktiker

Tier­heil­prak­ti­ker

Die Bun­des­re­gie­rung hält gesetz­li­che Rege­lun­gen zur Ein­schrän­kung des Berufs des Tier­heil­prak­ti­kers nicht für not­wen­dig. In ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag schreibt die Regie­rung, die Rege­lun­gen im Tierschutz‑, im Arz­n­ei­­mi­t­­tel- und im Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz zum Schutz der öffent­li­chen Gesund­heit und zum Tier­schutz sei­en aus­rei­chend.

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Tauben füttern

Tau­ben füt­tern

Ein von einer Gemein­de ange­ord­ne­tes all­ge­mei­nes Tau­ben­füt­te­rungs­ver­bot steht nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Hamm im Ein­klang mit Ver­fas­sungs­recht. Das Ober­lan­des­ge­richt hat damit ein Urteil des Amts­ge­richts Hagen, das wegen uner­laub­ter Tau­ben­füt­te­rung eine Geld­bu­ße in Höhe von 20,00 Euro ver­hängt hat­te, in zwei­ter Instanz bestä­tigt.

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Jagdgenossenschaften

Jagd­ge­nos­sen­schaf­ten

Nach dem Bun­des­jagd­ge­setz bil­den zusam­men­hän­gen­de Grund­flä­chen mit einer land‑, forst- oder fische­rei­wirt­schaft­lich nutz­ba­ren Flä­che von min­des­tens 75 ha, die im Eigen­tum ein und der­sel­ben Per­son ste­hen, einen Eigen­jagd­be­zirk. Alle Grund­flä­chen einer Gemein­de, die nicht zu einem Eigen­jagd­be­zirk gehö­ren, bil­den einen gemein­schaft­li­chen Jagd­be­zirk, wenn sie im Zusam­men­hang min­des­tens 150 ha umfas­sen.

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