Ent­schä­di­gung aus der Tier­seu­chen­kas­se – und die fik­ti­ve Umsatz­steu­er

Der Ent­schä­di­gungs­be­trag für Tie­re, die auf behörd­li­che Anord­nung getö­tet wur­den, war gemäß § 67 Abs. 4 Satz 3 TierSG a.F. nicht auch um die Umsatz­steu­er zu kür­zen, die auf anzu­rech­nen­de Erlö­se für ver­wert­ba­re Tei­le des Tie­res anfiel. Nach § 67 Abs. 4 Satz 3 TierSG (eben­so § 16 Abs. 4 Satz 3 Tier­GesG) wer­den bei der

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BSE-Ver­dacht und die Tier­seu­chen­kas­se

Der Eigen­tü­mer von Schlacht­rin­dern kann weder nach § 66 Nr. 5 noch nach § 72c TierSG von der Tier­seu­chen­kas­se Ent­schä­di­gung für Erlös­ein­bu­ßen und Auf­wen­dun­gen zur Besei­ti­gung von Risi­ko­ma­te­ri­al ver­lan­gen, die infol­ge amts­tier­ärzt­lich ange­ord­ne­ter Siche­rungs­maß­nah­men nach einem BSE-Ver­­d­acht ent­stan­den sind, der sich spä­ter nicht bestä­tigt hat. Der Eigen­tü­mer der Rin­der kann mit­hin

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BSE-Ver­un­rei­ni­gung beim Schlach­ten

Der Eigen­tü­mer eines Rin­des kann nach § 72c TierSG von der Tier­seu­chen­kas­se eine Ent­schä­di­gung für die behörd­lich ange­ord­ne­te Besei­ti­gung des Schlacht­kör­pers ("Maß­re­ge­lung") ver­lan­gen, wenn die Besei­ti­gung ange­ord­net wur­de, weil das Fleisch gemäß § 4 Abs. 2 Satz 1 der BSE-Unter­­su­chungs­­­ver­­or­d­­nung wegen eines in der­sel­ben Schlacht­char­ge zuvor geschlach­te­ten, von BSE befal­le­nen Rin­des als ver­un­rei­nigt

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Bei­trags­be­mes­sung bei der Tier­seu­chen­kas­se

Die Tier­seu­chen­kas­se darf bei der Berech­nung ihrer Bei­trags­sät­ze auch Auf­wen­dun­gen für prä­ven­ti­ve Schutz­imp­fun­gen berück­sich­ti­gen. Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge für die in § 4 Nr. 2 der Haus­halts­sat­zung 2009 ent­hal­te­nen Fest­set­zun­gen ist § 20 Abs. 3 AGTierSG. Danach wer­den die Bei­trags­sät­ze in der Haus­halts­sat­zung fest­ge­legt. Hin­sicht­lich der Höhe der Bei­trags­sät­ze ord­net § 20 Abs. 4 Satz 1 AGTierSG eine

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Bei­trags­pflicht zur Tier­seu­chen­kas­se

Die Tier­seu­chen­kas­se ist im Rah­men ihres Sat­zungs­er­mes­sens nicht ver­pflich­tet, die Bei­trä­ge für Tie­re, die nicht zu Erwerbs­zwe­cken gehal­ten wer­den – etwa in Fäl­len der Hob­by­tier­hal­tung oder der Gna­den­tier­hal­tung -, abwei­chend von den Bei­trä­gen für Tie­re, die zu Erwerbs­zwe­cken gehal­ten wer­den, zu regeln. Recht­li­che Grund­la­ge für die Bei­trags­er­he­bung und den Erlass

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