Kör­per­ver­let­zung mit Todes­fol­ge – durch Unter­las­sen

Die Mög­lich­keit, § 227 StGB auf­grund einer Kör­per­ver­let­zung durch Unter­las­sen zu ver­wirk­li­chen, ist in der Recht­spre­chung aner­kannt . Dabei bedarf es kei­ner Ent­schei­dung, ob der Rechts­auf­fas­sung des 4. Straf­se­nats, eine Straf­bar­keit wegen Kör­per­ver­let­zung mit Todes­fol­ge durch Unter­las­sen kom­me nur in Betracht, wenn erst durch das Unter­blei­ben der gebo­te­nen Hand­lung eine

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Raub mit Todes­fol­ge – und die Haf­tung des Mit­tä­ters

Eine Ver­ur­tei­lung wegen einer Straf­tat nach § 251 StGB setzt vor­sätz­li­ches Han­deln vor­aus; nur hin­sicht­lich der schwe­ren Fol­ge genügt Leicht­fer­tig­keit (§ 18 StGB). Hat bei einem Raub mit Todes­fol­ge ledig­lich einer von meh­re­ren Tat­be­tei­lig­ten den qua­li­fi­zie­ren­den Erfolg ver­ur­sacht, so sind die ande­ren gemäß § 251 StGB nur straf­bar, wenn sich

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Ver­ab­rei­chen von Betäu­bungs­mit­teln mit gewoll­ter Todes­fol­ge

Nach § 30 Abs. 1 Nr. 3 BtMG ist das Betäu­bungs­mit­tel­de­likt qua­li­fi­ziert, wenn durch die Ver­ab­rei­chung des Betäu­bungs­mit­tels wenigs­tens leicht­fer­tig der Tod des Men­schen ver­ur­sacht wird. Erst recht wird auch die vor­sätz­li­che Ver­ur­sa­chung des Todes von der Straf­norm erfasst (§ 18 StGB). Der Tat­be­stand des § 30 Abs. 1 Nr. 3 BtMG wird dabei

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Raub mit Todes­fol­ge – und die Fra­ge der leicht­fer­ti­gen Han­delns

Leicht­fer­tig ist ein Ver­hal­ten, das bezo­gen auf den Todes­ein­tritt einen erhöh­ten Grad von Fahr­läs­sig­keit auf­weist; leicht­fer­tig han­delt hier­nach, wer die sich ihm auf­drän­gen­de Mög­lich­keit eines töd­li­chen Ver­laufs aus beson­de­rem Leicht­sinn oder beson­de­rer Gleich­gül­tig­keit außer Acht lässt . Das Gewicht der Fahr­läs­sig­keit hängt dabei nicht nur vom Umfang der Tat­sa­chen­kennt­nis, son­dern

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